Ja, Entschuldigung, du hast recht. 5G bei O2 geht nur als MVNO, beim neuen Roaming aber dann nicht mehr. Es wird sich anscheinend für die 1&1 Kunden Einiges verschlechtern, wenn die die Kunden an die eigene Netzkennung migrieren werden. 5G bringt auf den niedrigen Frequenzen fast keine Vorteile, aber trotzdem schade, dass es nicht verfügbar sein wird.
Beiträge von peterdoo
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Und momentan ist 5G zwar noch nicht wichtig, aber in ein paar Jahren dürfte ein Anbieter der ausserhalb der Grossstädte nur 4G bieten kann gegenüber 5G Netzbetreibern ziehmlich unattraktiv wirken.
Beim O2-Roaming wird 1&1 ja auch 5G haben. Genauso wie bei den eigens gebauten Sendern: "Das Abkommen ist umfangreich. Zum einen geht es um die verfügbare 2G/3G/4G-Netzabdeckung und im Besonderen geht es um 5G". Ich wüsste nicht, was bei der Verwendung des Netzes von Vodafone anders sein könnte.
Bei MOCN wird ja nur eine Frequenz verwendet, in dem Fall einfach die Frequenz von Vodafone. Die Vodafone Stationen würden dann einfach neben Netzcode 262.02 noch den Netzcode 262.23 senden.
Das Bundeskartellamt stellte klar dass solche Sharings einer Kartellamtlichen Prüfung unterzogen werden müssen. Das momentane MOCN wurde nur zugelassen, weil es für alle vier Netzbetreiber geöffnet wurde und nicht wie ursprünglich geplant nur Telekom und Vodafone vorbehalten war.
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In der Fassung Dezember 2022 steht jetzt auch bei Prepaid bis 31.12.2023.
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Vor etwa einem Monat hieß es "Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen". So klar ist es nicht, was passieren wird.
Wenn er es hinbiegen könnte das Drillisch dann zu VirginMobile wird, in den Grossstädten eigenes 5G Netz aufbaut, aber via MOCN grosse Teile des Vodafone Netzes mitnutzen könnte, wäre das schon ein Knaller.
ist MOCN in Deutschland außerhalb der weißen Flecken überhaupt erlaubt? Da funkt ein Netzbetreiber auf der Frequenz des anderen. Bei MORAN funkt jeder auf der eigenen Frequenz.
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Bei einigen Smartphones (insbesondere Google Pixel) wird mit den neue MNC VoLTE nicht mehr nutzbar da VoLTE (&5G) per default deaktiviert ist und nur bei unterstützten Anbieter freigeschaltet ist.
Ist bei Samsung und iOS genauso. Kein VoLTE und kein VoWiFi bis die Hersteller es freischalten. Passiert natürlich nur bei den Modellen, die noch Updates bekommen. Und dauert zwischen 3 und 6 Monate nachdem 1&1 es bei den Herstellern anfordert. Aber die denken vielleicht gar nicht daran.
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1&1 hat ja einen Roamingvertrag mit O2. Nach dem Einschreiten der EU noch mit viel besseren Konditionen als vorher. Die könnten das Netz mit beliebiger Anzahl der Sender starten und die eigenen Kunden wie bisher fast überall roamen lassen. Teurer als jetzt wäre es nicht.
Es gibt aber gar kein Netz. Das sind die drei Testsender, die es schon bisher gab, die vermutlich über kein Core verfügen, sondern testweise einzeln angebunden sind. Irgendwie werden die SIMs freigeschaltet, damit diese sich mit dem Sender verbinden können. Die mussten bis zum 31.12. irgendwas machen.
Ich weiß nicht, wie es in Japan ist, aber hier muss das Netz ständig mit dem o2 Netz sprechen, weil die Kunden zumindest am Anfang fast alle im o2- Netz sein werden. VoLTE Roaming, Datenroaming, Handover usw. Vielleicht gehen diese Schnittstellen noch nicht. Open-RAN ist halt nicht so vortschrittlich wie kommerzielle Produkte. Verbraucht auch viel mehr Energie weil die Standardhardware statt dedizierter benutzt wird.
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Das offensichtliche Problem von 1&1 scheint mir zu sein, dass man mit Rakuten und der Open-Ran-Technologie auf den falschen Partner gesetzt hat. Es spricht alles dafür, dass das Netz derzeit nicht wirklich aufgebaut wird, weil es massive technische Probleme gibt. Die Geschichte mit den Lieferschwierigkeiten ist offenkundig vorgeschoben. Gerade bei Open Ran ist es ja viel leichter, auf alternative Komponenten auszuweichen, wenn irgendwas gerade nicht verfügbar ist. Dass es statt 1000 Antennen nur 3 gibt, hat nichts mit Lieferschwierigkeiten zu tun. Wäre das der Fall, dann gäbe es vielleicht 700 statt 1000 Antennen.
Für riesige technische Probleme sprechen ja auch die Erfahrungen der anderen Netzbetreiber. Die haben alle in jubelnden Pressemitteilung im Laufe des Jahres mitgeteilt, dass sie das innovative Open Ran in Pilotversuchen testen. Aber die Ergebnisse waren niederschmetternd. Bei Vodafone ist danach faktisch nicht mehr viel passiert außer großen Ankündigungen, die Telekom hat nach einem Test in Neubrandenburg gesagt, Open Ran sei noch nicht so weit und könne wohl erst in mehreren Jahren wirklich eingesetzt werden. o2 hat schon im Sommer verlauten lassen, man habe nach einem ersten Test grundsätzliche Zweifel daran, dass sich ein ganzes Netz mit Open Ran effizient betreiben lasse.
1&1 muss wohl Rakuten als Partner wieder loswerden und braucht einen neuen Investor, der mit einer Milliardenbeteiligung einen konventionellen Netzausbau finanziert. Internationale Partner, die an einem Einstieg interessiert wären, gibt es vermutlich. Alleine dürfte 1&1 die Kuh aber wohl nicht mehr vom Eis bekommen.
Weiter oben steht doch, dass von den 1000 Standorten nur wenige zur Verfügung gestellt werden und dass es etwa 1 Jahr dauert bis ein Standort für die Installation bereit ist. Wenn die nicht mal wissen, wie viele und wann benötigt werden, können die auch nicht bestellen. So wird kein Hersteller oder Ausrüster was liefern können. Rakuten kann ja nichts dafür, wenn es keine Standorte gibt. Die haben u.U. das Personal vom Projekt abgezogen, denn 1&1 zahlt sicherlich nicht dafür, dass die ohne was zu tun warten. Und tausende Geräte auf Lager nehmen, werden die auch nicht machen. Natürlich liefert dann niemand innerhalb von wenigen Wochen wenn die Abnahmemenge und Termine nicht mit viel Vorlaufzeit angekündigt werden und mit entsprechenden Vorauszahlungen bestätigt werden.
Die Geschichte mit Open-RAN ist so ähnlich wie mir den anderen Open-Source Sachen. Man sieht es auch bei 5G-Core, wo viele Netzbetreiber auf Open- setzen. Weil so die Preise in den Keller gehen und der Markt für die Anbieter kommerzieller nicht-open Lösungen viel zu klein wird, steigen viele aus. Nokia hat z.B. kein Interesse mehr, bei 5G-Core was anzubieten. Es bleibt nur noch Ericsson. Wer sich doch für Open-Lösungen entscheidet, kann nur den kleinsten gemeinsamen Nenner verwenden. Es gibt niemanden, der bei den Problemen was reparieren könnte. Fehlt eine Schnittstelle, kann man diese nicht bestellen. Wie in der Open-Gemeinschaft üblich, gilt die Regel "Fix it, Fork it, F... off". Und die Netzbetreiber haben normalerweise keine Abteilung oder Leute, die das machen könnten. Also warten alle bis jemand was ändert und hoffen, dass mit dem Commit das Problem gelöst wird.
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Aus Wettbewerbsgründen könnten die hier genanntes "DSL Ersatzprodukt" nimmer als deutschlandweit vetriebenes Produkt anbieten.
Welche Wettbewerbsgründe wären denn das? O2 kann O2 Homespot mit passenden Tarifen als DSL-Alternative vermarkten und verkauft gleichzeitig die xDSL-Anschlüsse der Telekom und DOCSIS-Anschlüsse von Vodafone. Warum sollte 1&1 das nicht machen dürfen?