Beiträge von peterdoo

    Bei jamobil steht:

    Zitat

    Zur Prüfung Ihrer Bonität verwenden wir Daten zu Ihrer Person und Zahlungserfahrungen aus bestehenden Verträgen auch mit anderen Unternehmen des Telekom Konzerns.

    Das Ergebnis der Bonitätsprüfung speichern wir für ein Jahr. Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitungen ist Artikel 6 Abs. 1 b DSGVO.

    Es ist also nichts Ungewöhnliches, dass diese Daten über die gesamte Telekom, Congstar und jamobil/pennymobil geteilt werden und überall Auswirkungen zeigen.


    Bei dir war das Problem, dass du anscheinend irgendwo innerhalb dieser Gruppe eine Bonitätsprüfung angestoßen hast, die negativ ausgefallen ist. jamobil und Congstar würden diese selbst vermutlich nicht anstoßen, wenn aber diese irgendwo erfolgte und negativ ausgefallen ist, wird das Ergebnis überall verwendet und läßt keine neuen Verträge zu (wozu anscheinend rechtlich gesehen auch Aktivierungen neuer Prepaid-SIMs und Tarifänderungen sowie Buchung neuer Optionen bei Prepaid zählen).


    Wieso es bei Guthaben zu einer Sperre kam, ist eine andere Frage.

    Guthaben hat die Zahlung erstattet bekommen. Ein Vertrag kommt erst bei der Aktivierung zustande. So weit ist es bei sensemunne nicht gekommen.

    Buchung neuer Optionen oder Tarifwechsel sind Vertragsänderungen. Diese sind in den AGBs nicht beschrieben. Es steht nirgendwo, dass man irgendwelche Rechte hätte, den Vertrag zu ändern oder abzuschließen. Nur eine Kündigung oder Verlängerung desselben Tarifs ist in den AGBs geregelt.


    Ich will nicht sagen, dass es schön von Congstar/Telekom ist, sowas zu machen. Nur rechtlich sehe ich wenig, was man dagegen machen könnte, solange das Guthaben für die nicht aktivierten Startersets erstattet wird (durch die Vorauszahlung für Starterset ist noch kein Vertrag zustande gekommen) und die bestehenden SIMs in den momentanen Tarifen weitergeführt werden.

    Sagen wir es mal so: wenn ein Kunde viele Schulden hat und diese nicht beglichen hat oder Missbrauch betrieben hat, will man vielleicht nicht, dass dieser Kunde über Umwege (Prepaid) weiterhin, ohne die Schulden zu begleichen, die Dienste verwenden kann. Das wäre für mich eine plausible Erklärung, warum man auch Prepaid einschränkt. Auch bei Prepaid kann man immer wieder neue SIMs aktivieren und somit Mehrleistungen zu geringem Preis bekommen. Ist zwar von Congstar so absichtlicht gestalltet, aber vielleicht doch nicht (mehr) gerne gesehen. Selbst die Administratoren von diesem Forum haben Chickolino gesperrt weil er zu sehr für dieses Vorgehen warb. Nur gab es in den beiden Fällen angeblich weder Schulden noch Missbrauch. Das Prepaid-Guthaben wird ja angeblich erstattet. Man nimmt dem Kunden nichts weg. Man verweigert nur die weitere Verwendung der Dienste weil man den Kunden anscheinend nicht haben will.

    Vielleicht ist das auch die Ursache für die Probleme. Congstar & Co. haben ja die Neuaktivierungen durch ihre Marketingpolitik befeuert. Wenn eine neue SIM günstiger ist als den Tarif bei einer bestehenden zu verlängern, braucht man sich nicht wundern wenn viele sowas machten.


    Aber die Telekom ist sowas nicht gewohnt. Wenn die jetzt mit den Telekom-Kriterien statt wie bisher mit den Congstar-Kriterien das Kundenverhalten prüfen, können natürlich einige gesperrt werden.

    Einige wurden mehrfach aufgeladen,andere nicht.


    Ja mobil ist ja auch Congstar und Congstar ist ja auch Telekom.


    Im Grunde also alles das gleiche.

    Ja, deswegen zählen für Congstar vielleicht auch die Karten von ja, Penny, Telekom usw. mit. Hattest du viele von diesen?

    Ich verstehe deine Gründe nicht. Bei Starmobile könntest Du höchstens 4,98€ verlieren falls irgendwas schief läuft. Soviel wie ein jamobil Easy inkl. Versand kostet.


    Dann kaufst du bei Rewe-Kartenwelt bewusst dasselbe für 4,95€ teurer, also nimmst du bewusst einen Verlust in Kauf, als hättest du bei Starmobile gekauft.