Beiträge von peterdoo

    Ohne Gewähr weil ich es noch nicht probieren konnte, es müsste jedoch so sein:


    Um ein Profil zu laden oder zu wechseln, muss die esim.me Karte in genau dem Telefon sein, in dem die App installiert ist und funktioniert (momentan scheint Android 9 notwendig zu sein). Man kann nicht die Profile der Karte wechseln, wenn die Karte sonst wo steckt. Nach dem Profilwechsel ist oft ein Neustart des Telefons notwendig, genauso wie wenn man die normale SIM-Karte beim eingeschalteten Telefon wechselt.


    Nach meiner Meinung werden alle Profile innerhalb der esim.me Karte gespeichert, so dass es, nachdem die Profile mal in die Karte geschrieben wurden, egal sein sollte, in welchem Telefon man ein Profilwechsel macht. Solange die App auf dem Telefon installiert ist und funktioniert. Solange die esim.me Karte nicht verloren geht, müssten alle geladenen Profile verfügbar sein.


    Stelle dir die esim.me Karte als eine Kiste vor, in der Platz für mehrere normale SIM-Karten vorhanden ist. Die App ist notwendig, um die SIM-Karten hinein zu schieben und um diese so zu ordnen, dass die erste SIM (diese wird vom Telefon gesehen) die gewünschte ist. Nimmt man die esim.me-Karte mit, werden damit alle enthaltenen SIMs mitgenommen und die erste bleibt immer die, die man zuletzt mit der App als erste machte.

    Man hat so das Gefühl als Beta-Tester missbraucht zu werden.

    Bei 100 Leuten, die die App aus dem Play Store heruntergeladen haben, kann man wahrscheinlich nichts Anderes erwarten. Android ist auf jedem Telefon etwas anders und zwischen den Versionen ändern sich die APIs. Die haben sicherlich nicht auf vielen Modellen mit allen möglichen Android Versionen getestet.


    Man muß einfach etwas Geduld haben. Es wird schon :)

    Wie passt das dann damit zusammen?


    Zitat

    Verschiebe Deine eSIM-Profile in Echtzeit zwischen verschiedenen Mobilgeräten.

    Geräte mit integrierter eSIM-Kompatibilität speichern die eSIM-Profile auf einem nicht entfernbaren, eingebetteten eSIM-Chip.

    Durch Hinzufügen einer eSIM.me Card zum SIM-Kartensteckplatz können diese Geräte die eSIM-Profile in einem austauschbaren eSIM-Chip speichern. Dies erleichtert das Wechseln zu anderen Geräten, analog zum Wechseln einer SIM-Karte.

    Ich verstehe diese Echtzeit-Verschiebung zwischen den Geräten einfach durch Umstecken der esim.me SIM zwischen den Geräten. Hat man jedoch eine eingebaute eSIM, muss man einen neuen QR-Code anfordern, um den Profil zu einem anderem Gerät mit der eingebauten eSIM verschieben zu können.


    So, jetzt habe ich etwas Zeit gefunden, um die esim.me zu probieren. Leider sagt die App in meinem Samsung S10, dass die esim.me SIM nicht erkannt wurde, egal in welchem SIM-Slot diese steckt. Das Telefon erkennt jedoch, dass eine SIM eingesteckt ist.

    Zuerst noch etwas zu der Technologie der eSIM. Eine eSIM ist, was die Hardware-Schnittstelle betrifft, gleich wie eine normale 4FF SIM (normal, mini, micro, nano). Somit kann man eine eSIM problemlos in einen physischen 4FF SIM Träger einbauen.


    Auf der Software-Schnittstelle sind nur einige Befehle dazu gekommen. Um die Profile auf die eSIM zu laden und um die Profile zu verwalten. Verwendet man diese zusätzlichen Befehle nicht, verhält sich eine eSIM wie eine normale SIM, die mit dem zuletzt aktivierten Profil arbeitet. Es gibt solche eSIMs im 4FF-Gehäuse schon länger von einigen IOT-Anbietern. Da ist esim.me nichts Neues. Das Neue ist die Steuerung über eine App.


    Das Laden der Profile auf eine eSIM funktioniert so, dass auf beiden Seiten die Zertifikate verwendet werden. Die GSMA steuert, welche Zertifikate gültig sind. Nur die großen Player wie NXP Semiconductors, IDEMIA, Giesecke+Devrient, STMicroelectronics, Gemalto und ähnliche werden zugelassen, weil sehr strenge Sicherheitsanforderungen gelten. esim.me gehört nicht dazu. Das heißt, dass die eSIM Profile nur von diesen großen Firmen generiert werden können. Die eSIMs nehmen nur die Profile von diesen an. Es kann sich niemand dazwischen schalten. Auch esim.me nicht. Die esim.me App ersetzt die Funktionalität vom Android/iOS, die Daten zwischen den Servern für die Generierung der eSIM-Profile und der eSIM hin und her bewegt. Die Profile können nur auf einer von GSMA zugelassener eSIM landen. Auf keinen Fall in der Wolke oder bei esim.me. Die Profile können auch nicht aus einer eSIM kopiert werden. esim.me App kann jedoch natürlich die frei zugänglichen Inhalte aus der eSIM auslesen, wie aus einer normalen SIM. Die Daten auf der SIM sind hochsensible persönliche Daten. Wenn esim.me welche davon speichert, ohne das klar anzugeben und vielleicht noch ihren Mitarbeitern/Helfern außerhalb der EU zugänglich macht oder sogar außerhalb der EU speichert, wäre das vermutlich ein Verstoß der Datenschutz-Regeln.


    Ohne der esim.me App können die nicht mehr machen als bei einer eingebauten eSIM bei iPhone/Samsung usw. Die eSIMs nehmen wie die normalen auch die Befehle über Stille-SMS an. Dafür muss jedoch die Telefonnummer der SIM bekannt sein, die esim.me nicht bei allen SIMs herauslesen kann.


    Ohne der App sollte esim.me die Profile somit weder löschen noch umschalten können.


    Ich hoffe, es war nicht zu technisch. Später geht es mir den Tests weiter.

    Die esim.me ist heute angekommen. Eine kostenlose Prepaid von Vodafone IE mit dem QR-Code für die Aktivierung einer eSIM habe ich auch erhalten. Ich teste dann heute abend oder morgen und beschreibe dann die Ergebnisse in einem neuen Thread.

    Kosten für den Betrieb entstehen wenige. Die physische eSIM mit Branding bei einem eSIM Hersteller kaufen und vermarkten. Und die App pflegen. Die restlichen Kosten trägt der Netzbetreiber/Anbieter, der die eSIM Profile pro Nutzer bei den SIM Herstellern kaufen muss.


    Danke für die Tipps mit simquadrat und VF IE. Die eID habe ich. Mal sehen ob es so funktioniert.

    Vodafone Ireland bietet kostenlose Prepaid-E-SIMs an. Es muss zwar eine irische Adresse angegeben werden, der QR-Code soll aber per E-Mail geschickt werden.


    Die Frage ist, ob die inaktiven E-SIM-Profile in der App oder in einem Speicher auf der Karte gespeichert werden. Wenn sie nur in der App gespeichert werden, wären sie nach einem Gerätewechsel ohne Backup weg.

    Die Profile gehen in die esim.me SIM. Die Übertragung funktioniert mit den Zertifikaten, die in der physischen SIM eingebaut sind. Es gibt nur wenige Hersteller, die diese Zertifikate haben. Die App schiebt nur die Daten zwischen dem Server des Netzbetreibers und der physischen SIM hin und her und kann die verschlüsselten Inhalte nicht lesen oder manipulieren.

    Mir fällt nur auf, dass es eine sehr gerätespezifische Angelegenheit sein muss, da der Esim-Adapter immer spezifisch für ein bestimmtes Gerät gekauft werden muss. Für mein LG V20 gibt es da schon mal nichts. Bei einem Gerätewechsel wird dann ein neuer Adapter fällig. Ausserdem muss jeder gerätespezifische Adapter von esim.me supported werden. Kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Ich habe meine Zweifel, ob das eine seriöse Sache ist, würde da mal entsprechende Erfahrungsberichte abwarten.

    Ich habe das so verstanden, dass diese esim.me physische SIM ganz normal in allen Geräten, auch in den alten 2G und 3G Handys funktioniert, wenn mal eine eSIM drauf programmiert wurde.


    Nur zum Übertragen/Aktivieren einer neuen eSIM auf die esim.me physische SIM und zum Umschalten zwischen den eSIMs braucht man ein kompatibles Android Smartphone.


    Meine esim.me wurde angeblich schon versandt. Das Problem ist nur, dass von allen meinen Prepaid SIMs anscheinend noch keine eSIM unterstützt, so dass ich nicht weiß womit ich testen soll.