Neben den üblichen Verdächtigen (Windows Update, Antivirensoftware) kommt eigentlich jedes installierte Programm als "Übeltäter" in Frage. So hat jeder moderne Browser eine Hintergrund-Upgrade-Routine, ferner z.B. auch das Java-Plugin, Skype, iTunes, Adobe-Software etc. Du kannst natürlich jedes Programm einzeln durchgehen und die Update-Funktionen abschalten. Das bedeutet dann aber auch, dass du regelmäßig manuell updaten musst, um nicht zum Sicherheitsrisiko zu werden. Man kann Windows leider nicht sagen, dass es nur über bestimmte Verbindungen updaten darf. Das geht erst ab Windows 8 - und da auch nur fürs Betriebssystem selbst, nicht für installierte Anwendungen.
Ich würde daher als Alternative entweder ein Gerät mit mobilem Betriebssystem vorschlagen (bspw. Netbook oder Tablet+Tastatur mit Android) oder eben einen Flatrate-Datentarif, wie hier schon vorgeschlagen wurde.
Eventuell ist Netzclub ja was für dich, da gibt es monatlich auf Prepaid-Basis 100 MB kostenlos (werbefinanziert), danach bleibt es eine gedrosselte Flatrate. Netzclub drosselt jedoch sehr stark, sodass es allenfalls noch für Text-E-Mails reicht. Alternativen (Vertrag mit Subventionierung, quasi kostenlos oder sehr günstig) wurden ja bereits angesprochen.
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Außerdem gibt es ja noch öffnetliches WLAN, z.B. an manchen Bahnhöfen oder in bestimmten Wagons in ICEs. Bisher habe ich damit noch gar keine Erfahrung. Kostenlos? Sicherheit (Windows 7 hat da eine „öffentliche Orte“-Netzkategorie mit einem Parkbank-Symbol)?
Telekom-Hotspots, so auch der im ICE, sind generell kostenpflichtig und für Gelegenheitsnutzung nicht wirklich günstig. Ausnahmen sind die Hotspots im McDonalds und an einigen wenigen Großstadt-Bahnhöfen, da gibt es einen gewissen Zeitraum (30 oder 60 Minuten pro Tag, bin mir gerade nicht sicher) gratis.
Besonders sicher sind diese nicht, da grundsätzlich jeder in Reichweite den Datenverkehr mitlesen kann. Zwar haben die meisten Mailkonten mittlerweile eine verschlüsselte Übertragung, diverse Angriffsszenarien sind aber dennoch denkbar. Wirklich sicher ist nur die zusätzliche Nutzung eines VPNs, das den Datenverkehr durch einen vollverschlüsselten Tunnel leitet. Ein solches VPN muss man sich aber entweder selbst zu Hause bereitstellen (durch einen passenden Router) oder auf einen kommerziellen Anbieter (ggf. zusätzliche Kosten) zurückgreifen.