Beiträge von EvolvedPenguin

    Problematisch sehe ich beim Topmodell (920 bzw. früher 900) den fest eingebauten Akku. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieser nach zwei Jahren noch seine ursprüngliche Kapazität hat. Dabei zeigt Nokia doch beim 620 und 820 wie gut verarbeitet ein Handy mit austauschbarem Akku sein kann, nur haben diese Geräte keine HD-Auflösung.

    Normalerweise sollte es eine TAE-Dose geben. Bei 1&1 verbindest du dann TAE-Dose und FRITZ!Box mit dem beiliegenden Kabel, alles andere, egal ob Telefonanlage oder Mobilteile, kommen dann an die FRITZ!Box. Gibt es keine TAE-Dose, sondern nur die zwei Drähte (nichts anderes ist an einer TAE-Dose angeschlossen, nur halt mit Steckverbindung), hast du ein kleines Problem. Entweder du besorgst dir eine TAE-Dose, oder du lässt den Splitter erstmal dran und verbindest die DSL-Buchse des Splitters (EDIT: Bei dir mit "NTBBA" beschriftet, meint dasselbe) mit der FRITZ!Box mit einem simplen LAN-Kabel (z.B. dem bei der FRITZ!Box beiligenden Kabel). Das ist zwar nicht die optimale Lösung, weil zusätzliche Dämpfung und vermutlich nicht besonders zukunftssicher, wenn 1&1 auch mal Annex J schaltet, aber dürfte erstmal funktionieren.


    Deine Funktelefone kannst du dann direkt an der FRITZ!Box anmelden, dazu gibt es einen Assistenten im Webinterface. Auch das Fax kannst du an die FRITZ!Box hängen und den Einrichtungsassistenten hierfür nutzen. Die ISDN-Telefonanlage brauchst du dann nicht mehr.


    Wenn du nochmal auf deinen Ausgangszustand zurückwillst, müsstest du zusätzlich übergangsweise den NTBA an den Splitter hängen (Telefon-Buchse in der Mitte) und deine Telefone, ggf. unter Zuhilfenahme der ISDN-Telefonanlage, an den NTBA.

    Wie sind denn allgemein eure Erfahrungen mit der Akkulaufzeit beim S3? Benutze momentan ein Windows Phone und habe abends gegen 19 Uhr selbst bei intensiver Nutzung noch 30-40%, was ziemlich angenehm ist, wenn man nochmal weggehen will. Ein S2, das ich testweise hier hatte, hatte um die selbe Zeit (selbst mit dem großen 2000 mAh-Akku) nur noch 10-20%. Auch war der Akku manchmal "einfach so" leer, anscheinend weil irgendein Hintergrunddienst Amok lief. Ist das beim S3 besser?

    Drosselung bei TCP/IP ist technisch generell recht schwierig zu realisieren und wirkt sich, so zumindest meine Beobachtung, bei unterschiedlichen Providern unterschiedlich aus. Bei E-Plus habe ich noch am ehesten einen konstanten Datenfluss, App-Downloads gehen mit meinem Windows Phone selbst bei Drosselung noch. Zwar quälend langsam, aber Apps im Bereich von 1-2 MB sind nach einigen Minuten geladen. Bei der Telekom habe ich eher die Beobachtung gemacht, dass der Datenfluss öfter mal unterbricht, so, als würde es ein Kontingent geben (z.B. 480 KB pro Minute) und wenn dieses aufgebraucht ist, ist erstmal bis zur nächsten Minute Funkstille (Achtung, ich habe keine Ahnung, wie die Telekom das genau realisiert, ich vermute nur anhand meiner Beobachtungen!). Da könnte dann ein Timeout schon eher greifen.


    Fragt sich eben, ob das in deinem Fall eine iOS-Eigenheit ist oder an der Telekom liegt. Im Idealfall könntest du mal einen App-Download in einem Android-Handy oder Windows Phone ausprobieren, dann wüsstest du mehr.

    Zitat

    Jemand ähnliche Erfahrungen? Die Telekom hat ja nur 20 MHz Spektrum.


    Es sind sogar nur 10 MHz, es sei denn du rechnest den Upstream mit dazu, aber das bringt ja nichts, wenn es im Downstream nicht ausreicht. Die Erfahrungen kann ich hier schon länger an einer Node (Quasi-UHS) machen. Anstatt dass das Handy, wie sonst üblich, bei Datentransfer auf 3G+/H/H+ wechselt, bleibt es dann nur bei 3G und es kommen keine Daten.

    LTE geht im Telekom-Netz momentan nur mit Postpaid-Tarifen, dann aber mit allen verfügbaren (z.B. Congstar-Vertrag). Bei dir hast du wohl das Problem, dass das Handy sich ins 4G-Netz einbuchen will, dies aber vom Netz abgelehnt wird. Dadurch hast du dann gar keinen Empfang mehr - also einfach 4G deaktivieren. ;)

    Das ist keine Rechtsauskunft, aber ich denke, dass eine Bestellung per deutlich gekennzeichnetem Button (der war vorhanden), wenn die Bedingungen hinreichend dargelegt wurden (davon gehe ich auch mal aus, schließlich war sich der TE dessen bewusst, dass es um ein kostenpflichtiges Abo-Angebot geht), soweit als rechtsgültiger Kaufvertrag gilt. Der Kunde hat mit seinem Mobilfunkvertrag ja offenkundig der Weiterleitung seiner Abrechnungsdaten (in dem Fall Mobilfunknummer) zugestimmt. Sollte ich einen oder mehrere der Fakten falsch mitbekommen haben, ist das natürlich hinfällig. Durch das Widerrufsrecht sollte das aber ohnehin keine Rolle spielen. Mir persönlich geht es mehr um das Abrechnungsverfahren an sich, das ich für sehr fragwürdig halte. Wie oben schon dargelegt sehe ich die Drittanbietersperre nicht als ausreichende Problemlösung an, denn ich möchte schon noch einige andere Dienste nutzen können.