Danke für die Einschätzungen, ich vermute ihr nutzt beide die aktuellste Software? Das wäre 4.1.2 Jelly Bean?
Beiträge von EvolvedPenguin
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Wie sind denn allgemein eure Erfahrungen mit der Akkulaufzeit beim S3? Benutze momentan ein Windows Phone und habe abends gegen 19 Uhr selbst bei intensiver Nutzung noch 30-40%, was ziemlich angenehm ist, wenn man nochmal weggehen will. Ein S2, das ich testweise hier hatte, hatte um die selbe Zeit (selbst mit dem großen 2000 mAh-Akku) nur noch 10-20%. Auch war der Akku manchmal "einfach so" leer, anscheinend weil irgendein Hintergrunddienst Amok lief. Ist das beim S3 besser?
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Drosselung bei TCP/IP ist technisch generell recht schwierig zu realisieren und wirkt sich, so zumindest meine Beobachtung, bei unterschiedlichen Providern unterschiedlich aus. Bei E-Plus habe ich noch am ehesten einen konstanten Datenfluss, App-Downloads gehen mit meinem Windows Phone selbst bei Drosselung noch. Zwar quälend langsam, aber Apps im Bereich von 1-2 MB sind nach einigen Minuten geladen. Bei der Telekom habe ich eher die Beobachtung gemacht, dass der Datenfluss öfter mal unterbricht, so, als würde es ein Kontingent geben (z.B. 480 KB pro Minute) und wenn dieses aufgebraucht ist, ist erstmal bis zur nächsten Minute Funkstille (Achtung, ich habe keine Ahnung, wie die Telekom das genau realisiert, ich vermute nur anhand meiner Beobachtungen!). Da könnte dann ein Timeout schon eher greifen.
Fragt sich eben, ob das in deinem Fall eine iOS-Eigenheit ist oder an der Telekom liegt. Im Idealfall könntest du mal einen App-Download in einem Android-Handy oder Windows Phone ausprobieren, dann wüsstest du mehr.
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Netzclub (100 MB gratis, danach stark gedrosselt, werbefinanziert) oder Aldi Talk (150 MB Flat für 3,99€). Zumindest letzteres lässt sich auch online verwalten und aufladen, bei Netzclub weiß ich es nicht genau.
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Zitat
Jemand ähnliche Erfahrungen? Die Telekom hat ja nur 20 MHz Spektrum.
Es sind sogar nur 10 MHz, es sei denn du rechnest den Upstream mit dazu, aber das bringt ja nichts, wenn es im Downstream nicht ausreicht. Die Erfahrungen kann ich hier schon länger an einer Node (Quasi-UHS) machen. Anstatt dass das Handy, wie sonst üblich, bei Datentransfer auf 3G+/H/H+ wechselt, bleibt es dann nur bei 3G und es kommen keine Daten.
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LTE geht im Telekom-Netz momentan nur mit Postpaid-Tarifen, dann aber mit allen verfügbaren (z.B. Congstar-Vertrag). Bei dir hast du wohl das Problem, dass das Handy sich ins 4G-Netz einbuchen will, dies aber vom Netz abgelehnt wird. Dadurch hast du dann gar keinen Empfang mehr - also einfach 4G deaktivieren.

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Der Ticker mit den 20 neuesten Sendestationen ist wieder up to date.

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Das ist keine Rechtsauskunft, aber ich denke, dass eine Bestellung per deutlich gekennzeichnetem Button (der war vorhanden), wenn die Bedingungen hinreichend dargelegt wurden (davon gehe ich auch mal aus, schließlich war sich der TE dessen bewusst, dass es um ein kostenpflichtiges Abo-Angebot geht), soweit als rechtsgültiger Kaufvertrag gilt. Der Kunde hat mit seinem Mobilfunkvertrag ja offenkundig der Weiterleitung seiner Abrechnungsdaten (in dem Fall Mobilfunknummer) zugestimmt. Sollte ich einen oder mehrere der Fakten falsch mitbekommen haben, ist das natürlich hinfällig. Durch das Widerrufsrecht sollte das aber ohnehin keine Rolle spielen. Mir persönlich geht es mehr um das Abrechnungsverfahren an sich, das ich für sehr fragwürdig halte. Wie oben schon dargelegt sehe ich die Drittanbietersperre nicht als ausreichende Problemlösung an, denn ich möchte schon noch einige andere Dienste nutzen können.
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Zitat
Äh - weil es in diesem Thread um eben diesen konkreten Einzelfall geht.
Meiner Ansicht nach war die Intention des Threaderstellers eine andere:
ZitatVodafone kann doch nicht einfach jeder x-beliebigen Seite meine Handynummer mitteilen, zumal ich wie gesagt über einen Computer, verbunden an einem Mini Router in dem meine SIM steckte, online war.
Leider ist der wirtschaftlich entstandene Schade nicht groß genug, um zu klagen, aber wegen meiner Datenschutzbedenken sieht die Sache doch ganz anders aus, oder?
Dass ein rechtsgültiger Kaufvertrag mit Zahlungsverpflichtung eingegangen wurde, wurde ja schon hinreichend geklärt.
ZitatNicht ganz. Er braucht auf jeden Fall zumindest eine vertragliche Vereinbarung mit dem Mobilfunkprovider. "Einfach so" geht da nichts.
Ok, das ist natürlich die Voraussetzung. Aber der Mobilfunkprovider überwacht ja nicht permanent die Rechtmäßigkeit der Zahlungsforderungen.
ZitatBetrug ist aber überall möglich, klar. Aber nur, weil bspw. Betrüger unrechtmäßig Geld von fremden Bankkonten abbuchen (könnten), wird ja auch nicht gleich das Lastschriftverfahren abgeschafft
Da wird aber zumindest eine konkrete Kontonummer gebraucht, die dem Betrüger ja nicht "frei Haus" geliefert wird. Ebenfalls kann ich eine unrechtmäßige Lastschrift ohne irgendwelche Beweispflichten mit einem Anruf bei der Bank zurückbuchen lassen. Teilweise geht dies bereits sogar im Online-Banking mit einem Klick. Rufe ich hingegen bei z.B. Vodafone an und verlange eine Zurückbuchung, wird man da genau gar nichts machen, sondern mich an den Drittanbieter verweisen. Und dieser wird sicherlich nicht freiwillig von seiner Forderung zurücktreten, da geht dann erstmal der Rechtsstreit los. Und genau das kann ja irgendwie nicht sein.
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Ich verstehe gar nicht, warum hier ständig Bezug auf diesen konkreten Einzellfall genommen wird. Persönlich höre ich die Funktionsweise des WAP-Billings hier zum ersten Mal bzw. habe nur am Rande davon gehört. So wie es sich für mich darstellt öffnet dieses Prinzip Betrügern ja Tür und Tor.
Ein beliebiger Webseitenbetreiber, dessen Webseite ich gewollt oder auch ungewollt über eingebettete Werbeanzeigen abrufe, hat also uneingeschränkten Zugriff auf meine MSISDN und kann dadurch ebenfalls uneingeschränkt bei meinem Provider die Rufnummer abfragen, richtig? Allein das ist ja datenschutztechnisch schon fragwürdig. Ferner kann er mir beliebige Beträge in Rechnung stellen. Zwar ist er rein rechtlich dazu verpflichtet, einen aussagekräftigen Bestellbutton vorzuschalten, aber ein Webseitenbetreiber mit betrügerischen Absichten könnte ja auch erstmal "einfach so" von meiner Mobilfunkrechnung abbuchen. Es kann nicht sein, dass ich dann ohne mein Zutun automatisch in die Lage gerate, meine Unschuld (kein Button angeklickt) beweisen zu müssen, zumal hier dann Aussage gegen Aussage steht. Weiterhin fragt sich, wie viele Leute dies auf ihrer Handyrechnung bemerken würden und wegen 2-3 Euro gleich das große Fass aufmachen.
Ich habe schon diverse Male Kleinbeträge über meine Handyrechnung (E-Plus) bezahlt. Bisher lief dies immer so ab, dass ich auf der Webseite meine Handynummer eingebe und dann per SMS einen Bestätigungscode erhalte, den ich wiederum auf der Webseite eingeben muss. Das ist klar verständlich, transparent, nachweisbar und kann auch nicht durch einen wie auch immer gearteten "Zufall" geschehen. Aber scheinbar ist bei Vodafone das Profitstreben mal wieder größer als das Interesse an einer kundenfreundlichen Lösung.
EDIT: Auch die Drittanbietersperre ist keine Patentlösung. Wie will man sich wirksam vor solchen Machenschaften schützen, wenn man dennoch diverse Drittanbieterdienste nutzen möchte?