Beiträge von EvolvedPenguin

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    Äh - weil es in diesem Thread um eben diesen konkreten Einzelfall geht.


    Meiner Ansicht nach war die Intention des Threaderstellers eine andere:

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    Vodafone kann doch nicht einfach jeder x-beliebigen Seite meine Handynummer mitteilen, zumal ich wie gesagt über einen Computer, verbunden an einem Mini Router in dem meine SIM steckte, online war.


    Leider ist der wirtschaftlich entstandene Schade nicht groß genug, um zu klagen, aber wegen meiner Datenschutzbedenken sieht die Sache doch ganz anders aus, oder?


    Dass ein rechtsgültiger Kaufvertrag mit Zahlungsverpflichtung eingegangen wurde, wurde ja schon hinreichend geklärt.



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    Nicht ganz. Er braucht auf jeden Fall zumindest eine vertragliche Vereinbarung mit dem Mobilfunkprovider. "Einfach so" geht da nichts.


    Ok, das ist natürlich die Voraussetzung. Aber der Mobilfunkprovider überwacht ja nicht permanent die Rechtmäßigkeit der Zahlungsforderungen.


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    Betrug ist aber überall möglich, klar. Aber nur, weil bspw. Betrüger unrechtmäßig Geld von fremden Bankkonten abbuchen (könnten), wird ja auch nicht gleich das Lastschriftverfahren abgeschafft


    Da wird aber zumindest eine konkrete Kontonummer gebraucht, die dem Betrüger ja nicht "frei Haus" geliefert wird. Ebenfalls kann ich eine unrechtmäßige Lastschrift ohne irgendwelche Beweispflichten mit einem Anruf bei der Bank zurückbuchen lassen. Teilweise geht dies bereits sogar im Online-Banking mit einem Klick. Rufe ich hingegen bei z.B. Vodafone an und verlange eine Zurückbuchung, wird man da genau gar nichts machen, sondern mich an den Drittanbieter verweisen. Und dieser wird sicherlich nicht freiwillig von seiner Forderung zurücktreten, da geht dann erstmal der Rechtsstreit los. Und genau das kann ja irgendwie nicht sein.

    Ich verstehe gar nicht, warum hier ständig Bezug auf diesen konkreten Einzellfall genommen wird. Persönlich höre ich die Funktionsweise des WAP-Billings hier zum ersten Mal bzw. habe nur am Rande davon gehört. So wie es sich für mich darstellt öffnet dieses Prinzip Betrügern ja Tür und Tor.


    Ein beliebiger Webseitenbetreiber, dessen Webseite ich gewollt oder auch ungewollt über eingebettete Werbeanzeigen abrufe, hat also uneingeschränkten Zugriff auf meine MSISDN und kann dadurch ebenfalls uneingeschränkt bei meinem Provider die Rufnummer abfragen, richtig? Allein das ist ja datenschutztechnisch schon fragwürdig. Ferner kann er mir beliebige Beträge in Rechnung stellen. Zwar ist er rein rechtlich dazu verpflichtet, einen aussagekräftigen Bestellbutton vorzuschalten, aber ein Webseitenbetreiber mit betrügerischen Absichten könnte ja auch erstmal "einfach so" von meiner Mobilfunkrechnung abbuchen. Es kann nicht sein, dass ich dann ohne mein Zutun automatisch in die Lage gerate, meine Unschuld (kein Button angeklickt) beweisen zu müssen, zumal hier dann Aussage gegen Aussage steht. Weiterhin fragt sich, wie viele Leute dies auf ihrer Handyrechnung bemerken würden und wegen 2-3 Euro gleich das große Fass aufmachen.


    Ich habe schon diverse Male Kleinbeträge über meine Handyrechnung (E-Plus) bezahlt. Bisher lief dies immer so ab, dass ich auf der Webseite meine Handynummer eingebe und dann per SMS einen Bestätigungscode erhalte, den ich wiederum auf der Webseite eingeben muss. Das ist klar verständlich, transparent, nachweisbar und kann auch nicht durch einen wie auch immer gearteten "Zufall" geschehen. Aber scheinbar ist bei Vodafone das Profitstreben mal wieder größer als das Interesse an einer kundenfreundlichen Lösung.


    EDIT: Auch die Drittanbietersperre ist keine Patentlösung. Wie will man sich wirksam vor solchen Machenschaften schützen, wenn man dennoch diverse Drittanbieterdienste nutzen möchte?

    Würde dann definitiv zum iPad greifen, da gibt es dann auch eine deutlich größere App-Auswahl mit angepassten Apps, die das große Display sinnvoll nutzen. Ebenfalls ist das Retina-Display sehr scharf und leuchtstark.

    Um nochmal auf das Thema Rechnungen zurückzukommen: Ich weiß nicht, was ihr so kauft, aber ich würde selbst in der besten Community kein Handy ohne Rechnung kaufen (bzw. entsprechend eine Kopie vorab per Mail zukommen lassen), allein schon um Garantieansprüche durchsetzen zu können. Natürlich ist es auch ein Beweis dafür, dass die Ware legal erworben wurde.
    Wer ein Geschenk verkauft, wird doch in aller Regel auch eine Rechnung bekommen haben, oder sind euch Garantie- und Gewährleistungsansprüche vollkommen egal?


    Von daher würde ich eine Rechnungspflicht (selbstverständlich nur bei Neuware) durchaus für praktikabel halten. Der Mehraufwand für den Forenbetreiber ist gleich null, da der potentielle Käufer die Marktanalyse anhand der transparenten Angebotsbeschreibung selbst vornehmen kann.


    Mir persönlich ist es auch so recht wie es im Moment läuft, aber vielleicht gibt es ja doch einen Kompromiss, der alle zufriedenstellt. ;)

    Hierzu mal ein Kompromissvorschlag meinerseits, der zumindest einigermaßen praktikabel wäre: Man könnte als Verpflichtung für den Verkauf von Neuware das Hochladen einer Rechnungskopie fordern. So hat der potentielle Käufer Einblick in EK- und VK-Preis und kann mit dem Marktpreis vergleichen. Wem die Gewinnspanne des Verkäufers nicht gefällt, kann dann gerne weitersuchen, die anderen können dann trotzdem ein Schnäppchen machen, wenn sie mit dem Preis einverstanden sind. :)

    Bei mir war der Stick mit Internetflatrate drei Monate kostenlos, auch nach der Schaltung des DSL-Anschlusses. Danach wurde er automatisch in einen Dayflat-Tarif umgestellt... Ein Tag pro Kalendermonat ist gratis, weitere Tagesflats je nach Bedarf 1,99€ pro Tag. Soweit ich weiß hat sich daran nichts geändert.