Beiträge von elchris

    Die Konfiguration entspricht der von 3AT. Hier läuft bis heute das GSM Netz teilweise unter dem MNC des aufgekauften orange Netzes. Man kann wechseln per Netzsuche, das überlebt aber keinen Zellwechsel, dann gehts wieder in das vom Netz vorgegebene - im Falle 1&1 gerade so ausprobiert, nach Zellwechsel bist wieder in o2.


    Weiters, VoLTE klappt jetzt im 1&1 Netz mit Samsung A54. Habe es gerade am Sender München Kastenbauerstrasse ausprobiert:



    Man beachte die TA, ich stand im Werk Steinhausen, also vllt. 400m vom Sender. Sehen wir hier am Ende die Signallaufzeit zum Rechenzentrum?

    Vodafone ist durchaus dafür bekannt, Sonderlösungen aufzubauen. Die haben viele Anlagen, die komplett grün angestrichen sind (Oberbiberg, Steinebach, Langenneufnach fallen mir spontan ein). Wenn der Mietvertrag so fixiert ist, dass das Aussehen der Anlage sich nicht verändern darf, dann ist das so.


    Und seit 2019 möchten die ja ihren freistehenden Masten. Das ist kein neues Thema.

    Wenn ich im Netzausbauthread zum Münchner Umland quengel, kann ich hier zu meinem anderen Krai nörgeln. Als Zukünftiger Roamingpartner für 1&1 und damit den Drillischmarken habe ich die Brauchbarkeit von Vodafone jetzt auch für die Kinder... verzeihung Teenager im Blick. Viel Datenvolumen mit 5G wäre doch schon toll, der Handyonkel soll was liefern, aber:


    Die Netzversorgung an der Schule ist arg knapp.


    Und das war Sonntagabend - wenn da mal Last auf der Anlage ist wenn die ganzen Lütten da sind...


    Ein Sender, Band 1, 20MHz für eine Kreisstadt. Hat sich nicht viel verändert - vor 15 Jahren konnte man dort eine Bosna essen und hatte Roaming in A1. Die Österreicher scheinen nicht mehr so stark rüberzusenden.

    Der Ort liegt an einer Geländestufe aus dem Isartal geht es nochmal deutlich rauf und auf diesem Höhenzug verläuft die Autobahn, westlich davon gehts dann wieder runter zum Starnberger See. Die Standorte an der Autobahn kommen alle fast nicht rüber, einzigst der weiter entfernte Standort Berg ist teilweise empfangbar, ebenso vom anderen Isarhochufer Straßlach. Zur Versorgung des Orts benötigt es eine Anlage im Ort, für die Vollversorgung der Bahnstrecke sind laut Mobilfunkgutachten sogar drei Standorte nötig (nördlich an der Bahn, vorallem auch zur Nahversorgung des Schulzentrums, der zu errichtende Vodafonestandort an der Skisprunganlage und ein weiterer am Knick der Bahn am Beginn der Schlederleite. Am Bahnhof geht fast nur die eigene GSM Anlage, LTE/5G kommt sehr schwach aus Straßlach oder die MOCN Anlage der Telekom aus Egling, das ist schon eine Fernverbindung. Bei der Fahrt mit dem Zug auf Icking zu gibt es schönes Durchschalten teilweise 10km entfernter Stationen (Königsdorf, Tölz, Geretsried).


    Meinen Infos nach ist die Anlage an der Tankstelle (auf dem selben Dach sitzt o2) nicht mehr aufrüstbar, ich hörte auch von einem Zerwürfnis mit dem Eigentümer des Daches. Wenn da eine Anlagenveränderungssperre greift, kann nichts verändert wären, es sind Antennen für 900 und 2100 (UMTS lief früher) vorhanden, vermutlich ist keine IP Zuleitung möglich. Funfact: Vodafone hat vor einigen Jahren den ganzen Ort mit Glasfaser erschlossen.

    DIe Lokalpolitiker haben immer noch nicht begriffen, wofür Mobilfunk notwendig ist oder vier verschiedene Netze sind drei zuviel? :-)

    Der Architekt des Sportzentrums läuft im Umhang der SPD seit Jahren gegen den einzig sinnvollen Standort sturm. Man hatte ja sogar das große Mobilfunkgutachten bezahlt, das genau zu diesem Ergebnis kam. Ich bin in der Gegend aufgewachsen, die Orte zwischen München und Tölz waren schon immer eigen. Dummerweise läuft hier die Bahnstrecke und die B11 durch den Ort, sonst wärs den Mobilfunkern vermutlich egal.

    Das Waffeleisen ist also 1&1?


    Ja, das "Waffeleisen" identifiziert b.a.w. eine 1&1 Sendeanlage. Da ORAN ja darauf basiert mit unterschiedlichsten aktiven Elementen zu funktionieren könnts sein, dass es auch mal Antennen anderer Hersteller geben wird.


    Und zum weiteren:


    Sie wollen keinen Richtfunk, Anlagen entstehen dort, wo sie per Glasfaser eines ihrer Rechenzentren erreichen.