Beiträge von elchris

    Es ist egal wierum, du brauchst nur alle benötigten Rufnummern SMS Empfangsfähig für den Verifizierungscode.


    Du kannst also am alten Handy die Rufnummer wechseln, Verifizerungscode am neuen Handy ablesen und eintippen und dann den Account umziehen oder erst Umziehen und am neuen Handy erst den Code der alten Nummer eintippen und dann am neuen Handy Rufnummer wechseln.


    Vorbedingung am neuen Handy Dual Messenger schon aktivieren, es wird einfach eine zweite Whatsappversion erstellt. Welche du für welche Nummer hernimmst, ist dir überlassen.

    Der Hintergrund ist die in den Geräten zwar flächendeckend vorhandene NR-SA Unterstützung, es fehlt (wie Anfänglich bei LTE) dann aber vielen Geräten die Möglichkeit des CA, der Kunde hätte also im Fall NR nur auf einem DSS-Band ausschliesslich dieses Band während auf LTE+NR-NSA wesentlich mehr Bandbreite zur Verfügung steht, Vodafone kommuniziert das etwas verklausuliert wenn man die 5G+ Option bucht. Das kann dem Kunden auch mit NR-NSA passieren und wird hier nicht unterdrückt, im Extremfall beschleunigt "5G" Abschalten die Verbindung. Offenbar ist das Problem aber zu klein als dass man das Netz einen Ankerabwurf steuern lässt um per LTE-CA mehr Bandbreite zu haben. Alle Netze geben dem Endgerät fröhlich dauerhaft per ULI den NR-Teil feil, auch wenn der am Ende nur 10MHz in DSS auf n28 bietet (Vodafone Sparausbau). Die Telekom hatte hier am Anfang nämlich genau dieses Problem - der Kunde hing im 5MHz Anker auf Band 8 fest, der NR-Teil war nicht erreichbar. In der Signalisierung scheint die Information zu fehlen welche Bänder das Endgerät aggregieren kann.


    Vodafone hat SA nur an entsprechend angebundenen Stationen laufen, das Gross läuft ausschliesslich im NSA Modus. Telekom und o2 laufen vermutlich alle Anlagen in SA, allerdings weist die Zelle eine Einbuchung ab - wirft ab in einen LTE Anker, erst wenn das Gerät signalisiert es kann nichts anderes ausser NR wird eine zumindest die Notfalleinbuchung zugelassen. Bei beiden klassisch priorisiert, also von hohe nach tiefe Frequenz, für n28 muss man also passend entfernt zur Zelle stehen oder eben ein Endgerät mit Bandlock haben.


    So machen das momentan alle Anbieter ausser 1&1, die weisen seit dem Sommer einen Einbuchungsversuch in NR an den meisten Zellen (in München 3 von 4) ab. Ob das sich mit Netzstart ändert werden wir sehen - momentan dürfen sie das noch, da gemutmasst wird, dass nicht alle Zellen bereits an einem Telefoniegateway hängen und damit einen Notruf ermöglichen.


    Mindestens eine Notfalleinbuchung ist zum mappen benötigt, nur dann läuft die Signalisierung die die API auslesen kann. Bis auf den Sonderfall 1&1 ist es momentan also egal welche SIM von welchem Anbieter man nimmt, sogar nicht für 5G im Heimnetz freigeschaltete Karten sind möglich.

    Die Challenge wird streng beobachtet. :evil:


    Technisch:

    - Wann werden die Kunden umgestellt und wie wird das kommuniziert?

    - Wie (gut) ist das Roaming technisch gelöst?

    - Klappt die Verbindung zu anderen nationalen und internationalen Carriern?

    - Wie läuft der Aufbau eigener Sendeanlagen?


    Wirtschaftlich:

    - Welche Tarife werden angeboten?

    - Wie sicher ist die langfristige Finanzierung?

    - Wie reagiert der Markt auf den Eintritt?

    - Welche Auswirkungen sind auf die anderen eigenen Produkte (DSL, GF) zu erwarten?

    Und wenn nur der ULI erkannt wird steht eben NOT_RESTRICTED.


    Noch auffälliger der Eintrag "Override Network Type" - genau hier wird das 5G Logo getriggert obwohl keine Datenübertragung per NR stattfindet.

    Bin auf jedenfall gespannt wie schnell 1&1 Drillisch die Drillisch Kunden ab September umstellt und ob man darüber überhaupt z.B. per eMail informieren muss.

    Es müsste eigentlich in der Servicewelt erscheinen, der Kunde muss schon wissen, dass er in sein bisheriges Heimnetz nurnoch eingeroamt wird. Vermutlich werden die Karten erst nach Umstellung ins eigene Netz gelassen.


    Habe eine billige sim.de zum testen, vermutlich aber wird sich dieses Jahr nichts tun.