Beiträge von elchris

    Bei den wenigen aktiven 5G Standorten und der begrenzten Reichweite wird es kaum einen Kunden auffallen. Die Hotline & Pressestelle wird bei Nachfragen von einen Anzeigefehler sprechen.

    Das wäre zumindest sinnvoller. Weil so wie es verlautbar ist, hätten die Discounterkunden ab September irgendwann (wenn sie umgestellt sind und ihr Heimnetz 262-23 ist) im Sendebereich von 1&1 Anlagen Zugang zum dortigen Band 7 LTE. Wenn nicht o2 deutlich besser ist vor Ort oder das Endgerät das Heimnetz dem Roaming bevorzugt hätten diese dann plötzlich statt dem, was o2 bietet nurnoch 10MHz in Band 7 - dann hätt die Hotline öfters was zu tun.


    Es sieht momentan wirklich danach aus, dass durch die Roamingvereinbarung mit Vodafone der Betrieb des eigenen Netzes soweit herausgeschoben werden soll, bis dieses aktiv wird. Ich hoffe die BNetz schiebt dem nun wenigstens einen Riegel vor.

    Ich würde noch abwarten, wenn 1&1 weiterhin MVNO im o2 Netz spielen darf, dann werden die Karten vermutlich so spät wie möglich umgestellt. Erst ab dem Tag, wo sie nicht mehr MVNO sein dürfen kann man sicher sein, einer Karte zu erhalten, die ins 1&1 Netz (Discounter 4G, Hauptmarke 5G - lächerlich) dürfen.

    Ich hab mir den Umstellungsplan mal verdeutlicht:


    Ab 26. September 2023 umstellung der Discounter LTE Kunden auf eigenes Netz + o2 Roaming.


    Ab September 2024 Umstellung der 5G Kunden auf eigenes Netz + Vodafone Roaming (+o2 Roaming?)


    -> Wer kann ab Netzstart also 1&1 5G nutzen?

    Die große Frage ist:


    Wann wird eine 1&1 Sim Karte umgeschaltet, also ab wann kann man sicher sein bei Vertragsabschluss auch das 1&1 Netz nutzen zu können? Vermutlich erst nach dem 1. Januar 2024 wenn sie keine MVNO Karten mehr ausgeben dürfen. Ich will für Netztests natürlich gleich eine Karte nehmen, brauch aber keine weitere Karte für das o2 Netz...

    An einen rechtlichen Zusammenschluss (Übernahme) glaube ich nicht, aber das könnte hier eine elegante Lösung für Vodafone wie 1&1 werden. Nehmen wir an Vodafone veräussert ausreichend Standorte an 1&1, diese senden dann "ihr" Netz und Vodafone darf dort einroamen - umgekehrt wie an eigenen Standorten. So hätte man ein Netz für zwei Anbieter und die BNetz kann nichts dagegen tun.

    Wasserstandsmeldung aus München:


    Keine neuen Anlagen aufgetaucht.

    Einbuchung (per Cell Lock bzw. manuell per Anwahl) nur in der Nymphenburger Str möglich. Alle Anderen Zellen weisen auf 5G ab, LTE geht.

    Den Anbietern im Band 20 Sicherheit zu bieten als Anreiz den neuen Marktteilnehmer nicht fern zu halten - ein semilegaler Kniff, hier kann sich keiner zurücklehnen - und daher wird auch das Band 8 sicher stark beboten. Am Ende hat sich die BNetz ausgetrickst, kein Lowband für 1&1 und 10 Jahre Fortschreibung auf 800MHz.


    Aktuell bauen sie einen Radschnellweg München-Bolognia via Zugspitzplatt. Einen vierten Anbieter zu inszenieren, wenn es in gleich drei Frequenzbereichen passend Angebot für drei Anbieter gibt, erfordert schon ein gewisses Maß Realitätsverlust das ohne Geräusch ermöglichen zu wollen.


    Mir wäre es lieber dem neuen Anbieter Spektrum bei 2600MHz zusichern wenn er nicht auf das Lowband bietet, wenn vor gut 20 Jahren (mit den damals schlechteren Geräte und Antennen) ein UMTS Netz komplett auf Band 1 möglich war (3 Österreich), dann geht das heute in eben dem Band 7 auch für LTE.


    Einen vierten Anbieter, der löchrig 2-stellige LTE Werte in die Landschaft setzt, noch dazu ohne Anreiz beim Preis, den brauchen wir nicht - anders wie Rettungsschwimmer oder Krankenpfleger.