Beiträge von elchris

    Damit bleibts aber dabei: Sobald der Kunde umgestellt ist, gibt es 5G nurnoch im eigenen Netz. Da sie ab Q3/2023 umstellen wird es erste Kunden treffen, die nun kurze Zeit 5G hatten.


    Dass es keine Tarife geben wird, die keinen Zugang zum eigenen 5G Netz erhalten sollte bei der Frequenzausstattung klar sein.

    NR scheint an den Bandgrenzen etwas härter zu sein wie LTE, das merkt man beim neuerdings von Vodafone genutzten ehemaligen Schutzabstand zu DECT. Ist ein DECT Gerät in Nähe aktiv fallen die 5MHz raus, auf freiem Feld bleiben sie. Vielleicht hat o2 hier Probleme mit ihrem noch immer an vielen Stationen laufendem GSM1800, das dann gestört werden würde?

    GSM-R sendet nicht wie öffentliches GSM dauerhaft einen Signalisierungsträger, das Netz wartet auf eine Anfrage eines in der Datenbank bekannten Geräte und antwortet dann. Ich sehe zwei Möglichkeiten: Es war in der Zelle gerade ein Funkgerät, das dieses verhalten getriggert hat (also Netzanmeldung), alternativ gibt es ich glaube in Kanada auch Smartphones, die in GSM-R nutzbar sind für das dortige Personal. Wenn man also ein Gerät hat, das technisch diesen gleicht (selbes Modem, OEM-Hersteller usw.) kanns sein, dass es möglich ist, damit GSM-R zu erfassen.


    Jetzt bin ich doch öfters mal auf Arbeit ( :D ) und habe noch mit keinem meiner Geräte erfassen können. Aber dem Hinweis auf alte Huaweis geh ich mal nach.

    Dazu müssten die Netzbetreiber aber selber aktiv werden und diese Netze in den Fahrzeugen installieren (die Bahn hat per ihrer Tochter Systel nur eine GSM-R Lizenz). Den Anbietern gefallen ja nicht mal die damaligen Repeater wodurch der aktuelle technische Stand bearbeitete, sog. "mobilfunkdurchlässige" Fenster sind, also die Dämpfung von heute teilweise über 20dbm auf unter 10 fällt.


    Nein, Bahnstrecken sind wie alle Verkehrswege einfach vollständig mit einem Mindestpegel auszuleuchten, geschieht das engmaschig kann ein Zug recht genau geortet werden (Sektorortung, geht also sogar mit GSM und EInfachhandy).

    Jein, das ist durchaus schon noch Thema Notruf via Mobilfunk und Antwort (sorry wenn die etwas ausgiebiger erfolgt ist) auf eine konkrete Frage. Die von GreenBay gebrachte Geschichte ist ein Fall von wie gut, dass es Mobilfunk gibt, aber nicht immer die erste Wahl ist.


    Denn: Bekannter fährt Linienschiff - hier gab es auch schon Notrufe mit Dialogen ala "Wo sind sie?" "Auf dem Bodensee".

    Ich finde es höhst irritierend, praxisfern und potenziell lebensgefährlich von einem Notruf abzuraten und stattdessen aufzufordern sich an (oft nicht mal vorhandenes) Zugpersonal zu wenden, dass man auch erst suchen müsste:!: (Brauchte ich aus anderen Gründen Zugpersonal, bin ich oft etliche Minuten lang durch den Zug gelaufen, teils sogar erfolglos. Im Notfall würde so nur wertvolle Zeit verschwendet:!:)

    In einem Notfall kann man wenig falsch machen (ausser garnix) und daher gibt es z.B. für Bahnmitarbeiter auch sehr wenige Vorgaben ausser sinngemäß eine der Situation angepasste Maßnahme zu treffen. Selbiges gilt für den Fahrgast, der sich wie im Flugzeug (dort wird es vor jedem Abflug vorgetanzt...) mit Notfalleinrichtungen, mindestens deren Standort vertraut machen muss. Eine Noteinrichtung in modernen Fahrzeugen ist die Sprechstelle, hier erhält man sofort Kontakt mit dem Zugpersonal. Ebenso hätten wir in einem wirklichen Notfall auch die Notbremse - diese ist bei allen Fahrzeugen, die nicht mit Personal im Fahrgastraum besetzt sind überbrückt, d.h. sie löst beim Lokführer nur ein Signal aus und er hat zu handeln. Hier wieder der Situation angepasst gehandelt. Ist keine Gefahr für die Zugfahrt ersichtlich wird bis zum nächsten sicheren Halt gefahren, zur Not die Strecke gesperrt und dann gehts zur Erkundung. Ist Zugpersonal vorhanden wird die Notbremse vom Personal im Wagen zurückgestellt, d.h. da erscheint ganz schnell jemand bei dir im Wagen und schon geht die Meldekette sauber los. Und sollte irgendjemand wegen des Ziehens der Notbremse in einem Fahrzeug in so einem Fall Probleme bekommen bitte direkt sich bei mir melden, dafür haben wir einen Mitarbeiter im Betrieb, der gleist entsprechende Beschwerdeführer ganz schnell wieder auf. Denn genau für solche Fälle gibt es diese Einrichtungen.


    Sowohl Zugpersonal als auch Fahrdienstleiter sind deutlich intensiver als die meisten Fahrgäste auf das absetzen eines qualifizierten Notrufs geschult. Kommt der Notruf von den Fahrgästen wird erfahrungsgemäß zu wenig gesagt aber übertrieben (Stresssituation, ganz klar, kein Vorwurf), so entstehen am Ende noch größere Probleme, es ist nämlich erstaunlich wie schnell Leute wieder ansprechbar sind, die vor zwei Minuten noch wie tot aussehend am Boden gelegen haben.


    Abseits davon wurde ja auch schon eingeworfen, im fahrenden Zug bietet der Ruf vom normalen Handy aus deutlich größeres Potential nicht anzukommen, versuchen nun mehrere den Notruf, kann es passieren, dass die Rettungsleitstelle von einem Massenanfall ausgeht. Mir standen schon drei komplette Feuerwehrzüge am Bahnsteig - für ein unterzuckertes Mädl, dem frische Luft und Betreuung gereicht hätte. Die alarmierten Kräfte stehen dann für andere Fälle nicht zur Verfügung, was ebenso ein Gefahrenpotential bietet.

    Dann müsste man aber in der Netzsuche das GSM-R Netz eigentlich sehen?

    Der Signalisierungsträger wird von normalen Geräten nicht als solcher erkannt. Ein paar alte Nokia gibt es, die in der Anfangszeit von GSM-R genutzt wurden als mobiles Gerät. Ebenso hat es Androidbasierte Smartphones, die für GSM-R nutzbar sind, wenn du da CM laufen lässt, müsste es auswertbar sein.