Beiträge von elchris

    War gestern bei unseren rot-weiss-roten Nachbarn, hier benutzt 3 ja noch immer (da das eigene ehemalige orange GSM Netz arg wenig ausgebaut war) T-Mobile Austria als GSM-Roamingpartner. Mein Endgerät (Acer E700, erkennt in Deutschland National Roaming ohne Probleme - in Österreich brauchts aktiviertes Datenroaming...) verblieb nach der Fahrt durch eine Roamingzone stur auf T-Mobile, selbst Flugmodus brachte kein besseres Ergebnis, erst ein manuelles festnageln auf 3G (das Roaming bezieht sich nur auf 2G) brachte das Heimnetz von 3 zurück. Hier ist das also ähnlich gelagert wie bei uns, das Endgerät bleibt zu lange im Roamingnetz obwohl das Heimnetz schon längst wieder anliegt.


    OT: War aber heut erstaunt, wie weit mittlerweile auch die deutschen Netze ins Nachbarland kommen, vor einigen Jahren war schon in Braunau (Luftlinie 300m von der Grenze) schluss, heut gings auf der neuen Ortsumgehungsstraße bis weit in Richtung Ried.

    Also eine (weitere) Ecke in der das schon mal getestet wird, nach Aussage Telefonica wird ja Region für Region erst für Roaming freigegeben und dann das Netz zusammengeflickt. Ich bin ja gespannt ob sich in Rottal-Inn dann ein paar neue Standorte auftun oder man weiterhin auf die ehem. D-Netze angewiesen ist. :(

    Ich lese hier immer was von durchgehendem Telekom GSM/EDGE bei der Bahn. Lang nicht mehr im Südosten Bahn gefahren, ne?


    Eine private Reise mit dem EuroCity (im Schweizer Kühlschrank) München-Zürich ist sowohl über Memmingen als auch über Kempten keine Freude, also zwischen Memmingen und Leutkirch bzw. Kempten und Immenstadt hats eigentlich kein Handynetz.


    Im RailJet von München nach Salzburg, das ist übrigens eine Ecke in der o2 sehr stark ist, hat es spätestens hinter Rosenheim kaum noch Telekom, die Dämpfung durch die Klimafenster beträgt übrigens nur etwa 15dbm, d.h. bei Verbindungsabbruch im Fahrzeug ist das Netz outdoor auch nicht wirklich stark.


    Auch an etlichen anderen Orten, die ich selber mit meiner kaum dämpfenden Schüssel (hab eh meist ein Fenster offen) befahre ist die Telekom nicht durchgehend - in Bachern (Strecke Dachau-Altomünster) am Signal vor der Überleitstelle hast weder GSM-R (man steht dummerweise genau neben der 2-Panel-Sendeanlage im Funkschatten) noch Telekom (was am Zugfunkgerät die Rückfallebene ist), kurz nach Streckenumbau ist da die Technik gern hängen geblieben, da half nur ein Anruf per eplus (!) beim Fahrdienstleiter - wer kein Privathandy mit Mehrfachsim hatte durfte aussteigen und paar Meter vorlaufen.


    Der Wechsel von der Telekom zu Vodafone wird im Betrieb mit der Hoffnung verbunden, dass es besser wird, der Empfang auf den Diensthandys (die z.B. auch Verspätungen an die Zentrale melden...) oder am Zugfunkgerät (wie gesagt, Rückfallebene für die etlichen GSM-R Löcher) repräsentiert nicht wirklich die guten Testergebnisse der Telekom. Für den Bereich der Münchner S-Bahn gesprochen ändert sich zwar kaum was, jedoch ist in den letzten Jahren bei der Telekom Stillstand zu verzeichnen, dagegen haben die Mitbewerber die Telekom überholt. Für durchgehendes GSM an allen Betriebsstellen Bedarf es - das wird hier Einigen ihr Weltbild ankratzen - eplus.


    LTE lasse ich bewusst aus, die meisten verteilten Endgeräte (aktuell bei uns LG L65, früher Mittelklasse von htc) können kein LTE, obwohl es die bisherigen und neuen Verträge zuliessen.

    Ich gebe zu Bedenken, dass die Telekomkarte deutlich zu gut gezeichnet ist, an sämtlichen wackeligen Orten (outdoor) wird natürlich fein Versorgung angezeigt. Wirklich gut ist nur die Vodafonekarte auf indoor, viel besser sieht es in wirklichkeit bei der Telekom auch nicht.


    Abseits der mit WLAN zu versorgenden Hauptstrecken lässt die Telekom schnell die Hosen runter. Wir haben im Netz der Münchner S-Bahn mehrere Stellen, an denen eplus bei 2/3G deutlich besser als die Telekom oder Vodafone sind. Dass die ehem. D-Netze noch vor eplus/o2 liegt liegt nur an etwas mehr UMTS. Sitze grade in Altomünster - kein UMTS bei eplus/o2.

    Die UMTS Versorgung ist etwas breiter, dafür hat eplus das stabilere Basisnetz, obwohl Vodafone deutlich mehr Standorte aufwartet. Na und wenn o2 alle Kunden ins gemeinsame LTE Netz lässt, muss bei Vodafone eine Reaktion erfolgen (ebenfalls LTE Freigabe für alle), sonst ist der dritte Platz schon warmgesessen.


    Als ganz aktuelles Beispiel mein heutiger Nachtschichtbahnhof Holzkirchen: Vodafone indoor arg überlastetes EDGE, eplus profitiert von o2 und darüber geht dieser Beitrag auf Reisen.