Beiträge von elchris

    Wenn die Netzplanung das gut macht, kann es für beide Anbieter ein Gewinn werden. eplus hat auf dem Land etliche gute Standorte, wo die Telekom bisher mit besseren Funkscheunen auf dem Feld gegensteuert. o2 hat dafür überaus viele Dachstandorte in sonst schlecht versorgten Dörfern. Gleich bei mir in München kenn ich auch einen derzeitigen GSM-only Dachsender von o2, da bin ich gespannt, ob die Telekom den nimmt.

    Die Telekom rettet sich (eine Unverschämtheit für die Ortsteile, die kein DSL haben) auf ungedrosseltes Hybrid, pures LTE wird kaum noch verkauft.
    Vodafone mischt zwar noch mit und will LTE an den Mann bringen zu identischen konditionen wie die Telekom, die Verkaufszahlen und der Ärger mit den Kunden hat den Firmenteil mit dem alias Kabel Deutschland dann doch bewogen das alte Bundespostkabel auszubauen.
    o2 hat die Mängel in den Auflagen zur Freuqenzvergabe ausgenutzt und das Angebot direkt nachdem man in die Städte gehen durfte eingestellt - auch die DSL Tarife zeugen von keiner großen Lust am stationären Markt.


    LTE für daheim, das hat der Letzte mittlerweile begriffen, funktioniert halt dann doch nicht so toll wie man sich das damals erhofft hat, der Regulierer ist hier gefragt (Verbot der Drossel) - sonst wird das nix mit Breitband am sich entvölkernden Land...

    Da habens ja meine "Lieblingsstrecke" getestet, LTE mal aussen vor:


    Flughafen: Alle gut, sogar hinten in der Nachtabstellung. :)
    Ismaninger Tunnel: Vodafone nur GSM (EDGE), die anderen okay.
    Johanneskirchen: Telekom wackelig, fällt gern auf GSM (EDGE).
    Stammtunnel: Einfahrt vom Ostbahnhof erliegt eplus meist dem Funkloch.
    Pasing: Mittlerweile gut, früher Vodafone sehr wackelig.
    Neuaubing: Versuch mitm D1 Diensthandy eine Zugabfrage durchzuführen - ach fuck off liebe Fahrgäste wir stehen, warum weiss ich ned.
    Germering-Gilching: Arg wackelig, aber alle, in Geisenbrunn meist Netz da aber überfordert.
    Gilching-Weßling: Telekom bietet nur GSM (EDGE), Vodafone hält sich eher, eplus/o2 nach Tagesform.
    Weßling-Seefeld: Alle vier im Wald mit Netzsuche, GSM-R geht wenigstens (scheiss Hirsch, hat mir die Bremsleitung kaputt gemacht...)
    Seefeld-Herrsching: Achja, eplus/o2 haben seit Weßling kein UMTS mehr, das kommt kurz vor Herrsching, die Telekom wackelt, nur Vodafone hat hier durchgehend ausreichend UMTS.


    Komme also zu einem etwas anderen Ergebnis (Zusammengetragen aus vielen, vielen, einfach zu vielen Fahrten da als Beimann, mit den Lehrlingen usw. ;) )

    Gut, ich konkretisiere:


    Ohne vorige Maßnahmen am Netz ist ein Abschalten eines Netzes nicht möglich, vorallem das Abschalten einfach eines der beiden Netze nicht (eplus weiter ausgebaut, o2 modernere Geräte).

    Zitat

    Original geschrieben von hafenbkl
    Man koennte auch gleichzeitig 262 03 und 262 07 senden.


    Auf dem Land stehen noch uralte Sendereinheiten, ob die so einfach zwei Kennungen aussenden können? Wenn sie schon was ändern, könnens doch einfach zentral das Einbuchens ins jeweilige ehem. Fremdnetz ermöglichen, dann muss man nicht zu den Gerätschaften hin - siehe UMTS, da ging das ja fix, sogar mit Handover, das man am Land nicht braucht (da ist doch eh in 2/3 der Fälle ein Funkloch zwischen den Netzinseln).

    Natürlich müssens bei GSM auch erst mal roamen - wie soll die Zusammenlegung sonst funktionieren? Auf ein Schlag ein Netz abschalten geht nicht, das brächte dann erst mal große Netzlücken.