Beiträge von Hadraniel

    Nur 1,309 .. das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Eigentlich sollte der Euro die Ölpreise ja auffangen - aber nein, ein paar wenige verdienen sich da dumm und dusselig und wir dürfen uns schon drauf freuen wenn die Euro-Stärke, die wie wir aus der Presse ja vorgekaut bekommen nur eine Dollar-Schwäche ist, die Preissteigerungen so gar nicht mehr kompensieren kann... und auf alles, was da noch an gesellschaftspolitischen Umbrüchen dran hängt.


    Gibts schon eine ePetition zwecks Einführung einer Regulierungsbehörde für den deutschen Mineralölmarkt? Nein? Wo kann man sowas starten?

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Das mag deine selektive Wahrnehmung war. Die Inflationsrate ist aber nicht höher als zu Beginn der Neunziger, von Zeiten in den 70igern/80igern ganz zu schweigen.

    Die tatsächliche Inflation ist sicher näher an der "gefühlten Inflation" von rund 10% p.a. als an der "offiziellen Inflation".


    Frage: mussten auch Anfang der Neunziger oder in den 70er/80ern 95% der Bevölkerung über viele Jahre hinweg Realeinkommensverluste in Kauf nehmen, während die restlichen 5% sich die Taschen über und über vollstopften? Das Fundament für eine stabile Gesellschaft wird durch so eine Entwicklung nicht stabiler.

    Zitat

    Original geschrieben von lifesaver
    Kann es jemand für mich kurz zusammenfassen

    • Bei einem US-Package-Forwarding-Service anmelden (z.B. MyUS $20 setup + $7/Monat)
    • Bei Apple.com registrieren und bestellen, Rechnung+Lieferanschrift = MyUS/etc. Adresse+Rufnummer
    • Direkt nach der Bestellung erhält man eine Apple Store Order Acknowledgment W######
    • Genau 1h nach der ersten Mail kommt eine weitere Bestätigungsmail Your iPhone is coming. Time to get ready
    • Erst sobald die Kreditkarte belastet wird, sind die Geräte wirklich unterwegs - und man kann im Orderstatus die Pakete auf ihrem Weg von China nach Florida nachverfolgen
    • MyUS/etc. nimmt die Geräte an und sendet sie weiter nach Deutschland
    • Der Zoll berechnet 19% Einfuhrumsatzsteuer vom "declared value", welcher vom Postboten bei Zustellung kassiert wird
    • Wenn der Zoll das Paket öffnet und kontrolliert und der Inhalt vom declared value abweicht, dann ?
    • Je mehr Geräte man bestellt und bestellt hat, desto höher die Wahrscheintlichkeit daß die Bestellung von Apple storniert wird. Deutsche Kreditkarten senken die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Bestellung weiter.
    • Die Geräte sind auf AT&T gesimlockt, und Garantieabwicklung wird kein Spaß. Der Preis für 60% Einsparung gegenüber dem deutschen VK.


    Kosten für ein $400 8G iPhone bei $1.58/€ kommt mit FL Sales Tax, Package-Forwarding-Gebühren, Versandkosten aus den USA, Kreditkarten-Auslandseinsatzgebühren und Einfuhrumsatzsteuer auf rund 350 Euro.
    Den Nervenkitzel, daß bei MyUS oder beim Zoll Teile des Handys oder gar der Lieferung verloren gehen, gibts kostenlos dazu.

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Wenn Diger und ich "pampen" dann hört sich das ganz anders an.
    Es ging darum das jemand der offensichtlich von der Materie an sich keinerlei Ahnung hat igendetwas in den Raum wirft

    Das machts nicht besser.
    In diesem Fall war an Martyns Aussage nichts falsches, im Gegenteil.


    Zitat

    Wie lange fährst DU schon Motorrad ? Wieviele Km im Jahr? Welche Zahlen hab ich denn genannt die verschrecken??

    Die in meinen Augen kaputten Zahlen kamen von Diger.


    Ich fahre erst seit 2006 selbst am Lenker, aber hab in einer Saison knapp 20.000km geschafft, und familien-, umfeld- und interessensbedingt stecke ich in der Materie doch tief genug drin, daß ich mir eine einigermassen ausgewogene Sachkenntnis und Objektivität zutraue.


    Zitat

    Wenn Dir mein "Ton" zu unhöflich ist, dann schau besser erst garnicht nicht in diversen Motorradforen rein. :D

    Wie gesagt, das ist m.E. keine Entschuldigung, und bei so ner Aktion wie hier gäbs sicher auch im Falken/CBR/SVRider/motor-talk/etc-Forum Gegenwind, ok?



    diger

    Zitat

    ein neuer Satz hochwertiger Reifen (ist mir mein Leben wert) inkl. Montage, etc. kostet dann 400,- EUR.

    selbst ein Satz Diablo Supercorsa kostet keine 400 EUR, und wenn Du jede Saison vorn+hinten wechselst, ist das Verschwendung.
    Ein normaler Tourenfahrer und erst Recht Anfänger fahren auch Reifen für 250 EUR pro Satz (Montage+Wuchten inklusive).


    Zitat

    sofern einen am eigenen Leben nichts liegt, das Thema Motorrad und das Thema Geiz ist Geil miteinander vereinbaren.

    Immer diese Schwarzmalerei. Discount, Premium. Geiz, Klotzen. Es gibt noch was dazwischen. Eine Cordura-Suite für 300 Euro oder weniger is nach dem ersten richtigen Unfall hinüber - dafür kostet sie aber auch weniger (oder gar einen Bruchteil, je nachdem) als eine recyclingfähige xyz-Lederkombi.
    Die Reifendiskussion ist in sicher jedem Motorradforum schon mehr als einmal geführt worden, allerdings stets mit dem gleichen Ergebnis: die Reifen mit den höchsten Haftreservern zum deutlich höchsten Preis sind nicht automatisch die "sichersten" - da kommt es vielmehr auf das Verhalten im Grenzbereich an, und da gibts auch für den halben Preis von Rennreifen mit Straßenzulassung vernünftige Pneus.
    Ausserdem kann jemand mit den teuersten Klamotten und Pneus genauso gut in Jeans und Shirt fahren, wenn er sich so sicher fühlt daß er ständig Vollgas+Vollbremse fährt - wenns kracht, ob verschuldet oder nicht, wirds ihn ohnehin zerreissen.


    Wenn man diese Gedanken weiterführt kommt man irgendwann aber zu dem Punkt, wo Motorradfahren (auch: Roller!) einfach Wahnsinn ist, weil in jeder nicht einsehbaren Kurve Sand oder Kies liegen könnte, und man in diese Kurven dann eigentlich mit 50 oder weniger tuckern müsste. Aber lassen wir das. Worauf ich hinaus will und was ich eben schon geschrieben habe: man kann auch ohne unbegrenztes Budget Motorrad fahren, dabei Spaß haben und ist nicht automatisch auf dem Kamikaze-Trip.



    Da mir diese zunehmend kleinkarierte Diskussion nun allerdings ebensowenig zielführend wie fruchtbar erscheint, steige ich an dieser Stelle mal aus.
    Freuen wir uns lieber auf einen sonnigen Samstag - nachdem das Anlassen am Ring letztes WE so in den Schneematsch gefallen ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Nö, ich fahr (und schreibe) so wie ich es für richtig halte :)

    Super Einstellung :rolleyes: ... es gibt Regeln, an die man sich halten sollte - auf der Straße und auch hier im Forum.


    Du und Diger habt Martyn für diese Aussage ..

    Zitat

    Ich denke es geht eher darum dann bei gutem Wetter manche Fahrten einfach mit dem Motorrad statt mit dem Auto zu fahren, und vielleicht an manchen Wochenenden etwas rumfahren. Was die Reifen betrifft halten die dann wohl mehrere Jahre.

    ... angepampt, und das war sowohl vom Ton als auch vor allem inhaltlich einfach daneben.


    Wenn man sich mal abseits der Renn- und Eifelraserforen umsieht, vor allem auch bei den gemütlichen oft nicht vernetzten Leuten in Bikercafés, oder einfach im Gebrauchtmotorräder-Markt mal sieht, wieviele alte gebrauchte Maschinen es mit Jahresfahrleistungen sogar deutlich unter 5000km gibt, sollte man einfach zur Kenntnis nehmen, daß Martyn mit seiner Aussage komplett richtig lag.


    Zitat

    Das Motorradfahren kein billiges Hobby ist steht wohl fest - das liegt nicht nur an den Reifen .. und selbst das geht über das eigentliche Thema hinaus, wie Du selbst anmerktest.

    Ja, aber die Zahlen mit denen diger und Du hier möglichen Bikernachwuchs verschrecken, sind einfach falsch - und der Ton nicht angemessen.

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Sorry .. aber wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fingerchen weg von der Tastatur lassen.

    Nimm mal was Gas weg, ok?


    Sporttourenreifen (sowas wie Z6, Pilot Road, D206) halten bei gemässigtem Fahrstil gut und gerne 10Tkm, reine Tourenreifen noch deutlich länger.


    Ich behaupte mal das 80% der Eifeler Schönwettercruiser ihre Reifen nichtmal 2-jährlich wechseln. In der Familie meiner Freundin (3 Leute im Haushalt, 6 Motorräder) ist das definitiv nicht der Fall.


    diger

    Zitat

    Man sollte aber nicht vergessen, das Motorradreifen nur einen Bruchteil der Laufleistung eines Autoreifens haben. Ich fahre in der Saison so um die 5000 bis 6000km. Dann ist quasi ein Satz neuer Reifen fällig. Und ich habe keine Rennreifen drauf, die sind teilweise noch früher verschliessen.

    Nochmal: das ist extrem fahrstilabhängig. Auf der RS verbrät man an einem WE einen Satz Slicks, ich habe Bekannte die es schaffen M3 in 2000km fertig zu machen, und selbst hab ich einen Satz M3 schon über 10.000km gefahren. Meine Freundin fährt ihre D206 und BT021 über 20.000km. Das kann man einfach nicht verallgemeinern.


    Im übrigen geht Deine Aussage 5000-6000km = 1 nicht mit den 400 EUR (aus Deinem vorherigen Posting) konform. Da stimmt was nicht.


    Zitat

    Und an einem lockeren Wochenende in der Eifel sind schnell mal 400km am Tag rum.

    Wären 800km für Sa+So, wie kommt man da auf 100 EUR Sprit?


    Zitat

    Die anderen (die mit den billigen Klamotten und billigen Ostblock-Reifen) melden sich nicht mehr (vermutlich kein Internet auf'm Zentralfriedhof)

    Ich wäre sehr dafür, das Prollige mal aus dem Thread zu lassen, zumal es hier um Anfänger und Ein/Umsteiger geht .. eigentlich sogar ja um 125er Roller!


    Ne FLM-Textilkombi plus Probiker-Handschuhe+Schuhe für zusammen 400 EUR sind nicht so eindrucksvoll wie ne Schwabenlederkombi für ein paar Tausend Euro, aber genau einen Sturz hält die genausogut durch.


    Also nicht alles so übertreiben, ok?

    Zitat

    Original geschrieben von fabe666
    Was noch fehlt ist die Funktion das man mit einen Bankprogramm auch das Visa Konto abfragen kann. Dann wäre es perfekt.

    Das wünsche ich mir auch, liegt aber wohl an der DKB:

    Zitat

    leider geht das auch gar nicht. Der Grund liegt darin, dass ein Zugriff auf das VISA-Konto von der DKB über HBCI oder FinTS gar nicht möglich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die DKB dieses in Zukunft mal ermöglichen wird.
    ________________
    Andreas Selle
    Subsembly GmbH

    (von onlinebanking-forum.de)

    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Also mal von Moppeds abgesehen, Motorräder sind ein teures Hobby. Das ist nun mal so.
    [..]
    Dann allein die Kleidung schlägt schon mit gut 1500,- EUR zu buche. Und das ist dann nicht das sau teuere Zeug mit irgendwelchen Rossi Symbolen drauf. Allein ein guter Helm macht da schon fast ein drittel aus.
    [..]
    Also im Vergleich zu meinem Auto, ist Motorrad fahren deutlich teurer. Und man will ja auch viel fahren, und da geht schon einiges an Sprit drauf. Ein durchschnittliches Wochenende durch die Eifel kostet schon gute 100,- EUR. Pro Saison ein Satz Reifen mit knapp 400,- EUR nicht mit einbezogen (pro Jahr).

    Motorradfahren ist ein recht teures Hobby, ja. Es ist auch vergleichbar mit den Kosten für ein Auto, und nicht billiger, auch wenn man das auf den ersten Blick meinen könnte (ist ja weniger Fahrzeug als ein PKW). Aber man sollte auch die Kirche im Dorf lassen - so richtig deutlich teurer wirds erst, wenn man das Hobby ambitioniert auf der Rennstrecke betreibt (500 EUR am Tag, 1000 EUR für ein Rennwochenende).


    Die Kosten die Du hier angesetzt hast sind imho völlig überzogen, gerade für einen Anfänger. Ein Satz Reifen kostet keine 400 Euro sondern rund 250 Euro. Der Vorderreifen wird idR nur alle 2-3 Hinterreifen fällig, und wer in einer Saison mehr als 2 Hinterreifen verfährt, der sollte mal seinen Fahrstil überdenken (wir reden hier doch von Einsteigern, oder?) :P
    Dazu kommt bei den Verschleissteilen (bei den meisten Motorrädern) ein Kettensatz für 150-200 Euro, alle 20.000 Kilometer. Versicherung und Steuer sind ja gerade im Vergleich zum PKW kaum der Rede wert.


    100 EUR Sprit an einem WE durch die Eifel, das sind bei den meisten Maschinen 4-5 Tankladungen ~ 1500km. Auch etwas übertrieben ..


    Ein Einsteiger bis Mittelklasse braucht auch keinen 500 EUR-Helm und auch keine 1000 Euro für Klamotten. Für 250 EUR gibts schon sehr anständige Helme, und selbst mit Einsteiger-Lederklamotten kommt man nicht auf 1000 Euro für ne komplette Kombi inkl. allen Gimmicks. Einfach mal nen Polo-Katalog durchwälzen.


    Ich erlaube mir mal, hier kurz eine Preisliste reinzuschreiben, die ich gerade vorgestern noch mit einem Freund durchgegangen bin, der nun seinen Motorrad-Führerschein macht:


    Die Preisliste ist von einem gemeinsamen Freund angefertigt worden - das ist das, was er bezahlt hat.
    Aber: er ist BMW-Fahrer ohne Geldsorgen.


    So nen Eimer Putz- und Pflegegeraffel gibts im Bundle für 20 Euro, Regenkombi für 100 und Rückenprotektor für 150 Euro ist völlig übertrieben, und auch an Jacke und Hose lässt sich sparen, ohne bei der Sicherheit Kompromisse eingehen und beim Komfort leiden zu müssen.


    Also an die potentiellen Einsteiger: nicht unnötig verschrecken lassen. Es gibt sicher billigere Hobbies als Motorrad, aber auch sehr viele weitaus teurere.



    Wenn man gegen Motorradfahren argumentieren möchte, dann sollte man das über die Gefährlichkeit machen. Möppifahrer sind in nur 10% der Verkehrsunfälle beteiligt, stellen aber 85% der Verkehrstoten.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Mit dem alten 3er Führerschein darf man auch 7,5t-LKW fahren - das ist aber auch keiner geübt, der sonst nur ein normales Auto chauffiert.

    Imho darf man mit dem alten 3er, der heute als C1E79 auf das Kärtchen übertragen wird, sogar einen Zug mit 7,5t + 4,5t Hänger = Lastzug mit max 12 Tonnen fahren. Zwar nur bis zum 50. Lebensjahr, aber objektiv betrachtet trotzdem Wahnsinn.


    Ich habe "A direkt offen" vor 2 Jahren für 1100 EUR gemacht, das war allerdings mit der Minimalanzahl von Stunden und auch sonst recht preiswert. Ich ärger mich auch schwarz, daß ich den 1996 nicht für 300DM (!) Aufpreis zusammen mit dem PKW-Lappen gemacht hab. Ein Freund von mir macht diesen Sommer den Motorradführerschein und wird voraussichtlich bei ca. 1500 EUR enden (Köln) - ein guter aktueller Richtwert für Großstadtpreise denke ich.


    Auch wenn ich noch keinen Motorradführerschein hätte, wäre ich gegen die Erweiterung des PKW-Führerscheins auf 125ccm. Die Aufsplittung der alten Führerscheinklassen in die vielen neuen Klassen war zwar sicher nicht nur aus Gründen der Fahrsicherheit, sondern um Fahrschulen neue Einkommensquellen zu erschließen. Doch ein Roller ist nunmal kein Fahrrad, und selbst wenn manche Jugendliche in der Pampa eher Rollerfahren als Fahrradfahren lernen, so machen diese dennoch mit 16 einen Kurs.


    Wenn sich jemand, der zeitlebens nie Zweirad gefahren ist, ohne Einweisung auf einen 125er Roller setzt, ist er eine Gefahr für sich und andere.