Beiträge von Meester Proper

    Re: NB-IoT


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    Original geschrieben von wirelessfriend
    Hallo,


    das man zusätzliche RRU braucht, glaube ich nicht - Stichwort SDR (software defined radio).
    Man wird die wohl eher so programmieren, das sie z.B. GSM und LTE Cat 0/1 gleichzeitig senden /empfangen...

    Stichwort dafür ist übrigens Co-Transmission.

    Zitat

    Original geschrieben von lakriz
    Über zwei Verschiedene Antennen? (Antennenhöhe unterschiedlich)

    Macht denn 20 MHz LTE1800 und die zusätzlichen 10 MHz auf zwei verschiedenen Antennen mehr Sinn? Das kann ich jedenfalls nicht einschätzen, da ich die Mobilfunktechnik dafür zu wenig kenne.


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    Original geschrieben von mpfaffi
    Überall, wo das GSM 900 zur Verfügung steht, wird es bald LTE 900 geben. Somit wäre flächendeckendes LTE (auch indoor) für den normalen Kunden möglich.
    Allerdings wird es nur für Narrowband-IoT benutzt, somit also für den normalen Smartphone Nutzer nicht zur Verfügung stehen.
    Der Telekom mag es viel Geld einbringen, für den normalen Nutzen ist es aber ziemlicher Mist!

    Nein, Narrowband-IoT verwendet nur wenig Spektrum, neben LTE900 und GSM900. Es werden also drei Technologien in diesem Bereich verwendet.


    Zitat

    Dort steht aber nur, dass NB-IoT im 800 & 900 MHz Bereich in Europa zum Einsatz kommt und nicht explizit, dass auch NB-IoT im 800 MHz Band in Deutschland eingesetzt wird.

    Zitat

    Original geschrieben von lakriz


    -Beim 2.Sender wird wohl der 2. neue 1800mhz Block(10 MHz) gemeint sein oder?

    Ich schätze eher 4x4 MIMO.


    Zitat

    Original geschrieben von lakriz


    -Was ist MB09_DT? Muss ja was mit der Telekom zu tun haben. Beim 1. Standort läuft es sogar mit über die UMTS Antenne. Oder ist das GSM?

    Ich schätze GSM900, LTE900 und Narrowband IoT.

    Zitat

    Ich muss zugeben die Verlautbarung verstehe ich nicht so richtig.


    Es wird wohl unterschieden zwischen POTS fähigen Gebieten und Gebieten, wo POTS nicht eingesetzt werden kann. Das war mir neu. Dort wird man also wohl zwangsweise auf einen IP Router umgestellt bzw. gekündigt.

    Ja, dass hatte ich auch hier im Thread bereits geschrieben:

    Zitat

    Original geschrieben von Meester Proper
    Wenn der Kunde einen einfachen analogen Anschluss hat, muss der Anschluss meist nicht gekündigt werden, sondern nur technisch migriert werden (zweite Option), ohne Auswirkungen auf den Kunden (Migration des bestehenden Vertrages), Ausnahmen bilden:

    • Spezialtarife, die nicht weitergeführt werden (Wechsel auf einen Standard-Tarif notwendig)
    • ISDN-Anschluss
    • Gebiet ohne Kupferhauptkabel zum Hauptverteiler (Glasfasergebiete wie OPAL/HYTAS, FTTH, Neubaugebiete oder FTTC-Installationen ohne Kupfer-HK)


    Zitat

    Wird nochmal unterschieden zwischen Bestandsanschluss oder Neukunden nur Analogtelefonanschluss ?

    Nein. Bei Neukunden kann es jedoch sein, dass deren Anschlüsse direkt über POTS-Baugruppen im MSAN realisiert werden.


    Zitat

    Also dort wo POTS grundsätzlich schaltbar ist - kann man auch als Neukunde noch einen regulären, "analogen" POTS Anschluss geschaltet bekommen ?

    Wenn bereits entsprechende Ports im entsprechenden HVt vorhanden sind, wird voraussichtlich eher auf den neuen MSAN-POTS-Baugruppen der Anschluss realisiert. Das sollte sich aber am Tarif erkennen, ob der Anschluss über die alte PSTN-Welt oder via MSAN-POTS realisiert wird.


    Steht ein (neu) hinter dem Tarif, also bspw. Call Start/Standard (neu), dann wird der Tarif über MSAN-POTS realisiert. Wenn es jedoch nur Call Start/Standard heißt, dann ist es ein klassischer POTS-Anschluss der über das PSTN-Netz realisiert wird.