Hallo,
nach lange passiger Mitlesetätigkeit muss ich doch mal was sagen.
ZitatOriginal geschrieben von hrgajek
Connect testet offenbar in zwei Phasen, nach der ersten Phase werden die Netzbetreiber informiert und dann wird nochmal getestet.
Falls es am Ende bei Platz vier bleiben sollte, wäre das schon ziemlich... krass...
Die Connect testet überhaupt nicht, es testet P3 und zwar im Auftrag von Vodafone mit dem Testsetup das auch beim Connecttest benutzt wird, zudem ist P3 beauftragt, Schwachpunkte im Netz aufzuspüren und dafür bekommen die eine Schweinegeld.
Es wird so eine Aufstand um den Connecttest gemacht, das alles andere liegen bleibt - weil das ein reiner Prestigetest ist, der werbemässig ausgeschlachtet werden kann ( wenn man ihn gewinnt). Die anderen Netztest von Chip, Focus und wem auch immer, interessieren keine Sau.
Was VF derzeit betreit, ist reine Schadensbegrenzung, weil gewinnen werden die eh nicht, dafür ist die Telekom schon zu weit weg, aber den 2. Platz sichern ist das erklärte Ziel, egal wie.
Der Connecttest ist doch eine riesen Lachnummer.
ZitatOriginal geschrieben von hrgajek
die Lohnkürzungen sind in der Summe reizvoll, lösen aber das Problem nicht, im Gegenteil.
Wer den Lohn gekürzt bekommt, arbeitet weniger, lustloser und schaut sich um, wo es "schöner" ist oder sein könnte.
Wer weniger Geld hat, gibt weniger aus, also wird gespart, beispielsweise am Handyvertrag oder der Zweitkarte oder oder oder...
Kannst du das mal bitte den Leuten bei uns in der 17. Etage erklären, die stehen immer noch auf dem Standpunkt, das Mobilfunk absolut lebensnotwendig ist und die Bevölkerung dafür jeden Preis der Welt zahlen würde und sich auch 10 Geräte und Verträge auschwatzen lässt.
Ich persönlich finde mein Handy eines der überflüssigsten Luxusgüter überhaupt. Wenn ich den Vertrag nicht die Freigrenze von 90,- im Monat bei VF hätte, währe das das erst was ich kündigen würde.
Lohnkürzung: Ich bin stiinksauer auf meinem AG, es wird an allen Ecke gespart bis zum Umfallen, wir bekommen keine Schulungen mehr, weil kein Geld dafür da ist ( ich lach mit tot ), aber es ist genug Geld dafür da, hunderte externe Berater zu beschäftigen, die Tagessätze zw 400 und 1200,- Euro bekommen - da geht jedem normalen Mitarbeite die Hutschnur hoch. Selbst ganze Arbeitpaket werden nur noch von externen Firmen abgearbeitet, ohne das ein VF-Mitarbeiter da überhaupt noch grossen Einfluss nimmt.
Da werden uns mit der tarifvertraglichen Lohnerhöhung im Gegenzug die durch Leistung verdienten übertariflichen Zulagen gekürzt/festrichen - da hab nicht nur ich, sondern viele andere Kollegen ein gewaltiges Problem mit. Der Hammer daran, die Leute, die keine Leistung gebracht haben und keine Übertarifliche Zulage bekommen, erhalten die volle Lohnerhöhung.
Da soll ich noch motiviert zur Arbeit gehen, ich mache Dienst nach Vorschrift. Alles nur noch per Ticket, keine Sonderaktionen mehr auf dem schnellen Dienstweg, nach 7,7 Std. gehe ich nach Hause.
Wenn ich einen Rufbereitschaftseinsatz hatte, nehme ich mir meine gesetzlich vorgeschrieben 11 Std. Ruhezeit danach - nix mehr mit "um 6 Uhr Rufbereitschaftseinsatz und dann zur Arbeit fahren", ist nicht mehr, 11 Std. Ruhezeit.
VF hat sich mal den Satz "Wertschätzung der Mitarbeiter" gross auf die Fahnen geschrieben, was ist da bitte von übriggeblieben - alles nur hohles Gerede von Managern, war damals schon mein Kommentar dazu.
Früher haben wir bei uns im Technikbereich alles dran gesetzt, den Kunden so schnell wie möglich und unkompliziert zu helfen, wir haben selben Kunden angerufen wenn es Rückfragen zu Tickets gab oder der Kunden mal kurz testen sollte - nichts mehr davon mache ich, ist nicht mein Job.
Fehlende Infos im Ticket - zurück zum Absender "Info zum Problem fehlt"; Kunden anrufen - soll die Hotline machen, sind für für ausgebildet.
Ab Oktober werden die nächsten Teile der Netzüberwachung nach Rumänien verlagert, die Kollegen bei uns wissen immer noch nicht, was mit denen passiert - so geht man nicht mit Mitarbeitern um.
Für uns bedeutet das, das wir mit noch mehr Störungstickets überschwemmt werden.
Und wer glaubt, das von den 100 Mio Euro durch den Verizonverkauf auf nur ein Teil in den Netzausbau gesteckt wird, der sollte die rote Brille abziehen, England ist schon auf Einkaufstour in Europa und träumt von weiteren Zukäufen in diversen Ländern.
Aber Hauptsache in den letzten 5 Jahren wurde die Anzahl der Topmanager im Unternehmen nahezu verdoppelt, hat sich was verbessern - nein im Gegenteil. Mehr Leute machen nicht unbedingt die Arbeitsleistung besser.
Vor einige Zeit stand mal der Wagen von Fritz Joussen vor der Türe, ich glaube viele haben sich gewünscht, das der mal durch die Chefetage läuft und einigen dort die Ohren gewaltig langzeigt, vor allen diesem McKinsey-Bubie.
Um die Eingangsfrage aufzugreifen:
Was wird aus Vodafone? - ich stelle die Frage anders: "Was ist aus Vodafone geworden ?"
Ich bin seit 2001 dort, habe mal eine Zeitlang sehr gerne dort gearbeitet - mittlerweile lese ich intensiv Stellenanzeigen und habe meine Hauptenergie in die Jobsuche verlagert, weil ich einfach nur noch weg will dort. Und bin nicht der einzige, der so denkt. Ich bin der festen Überzeugung, das es in absehbarer Zeit nicht besser wird sondern ehe noch schlimmer.
Praktisch nur, das das grosse Logo am Campus-Tower auch andere Symbole darstellen kann, da spart man sich bei der Übernahme von AT&T die neue Leuchtreklame.