Hallo,
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Original geschrieben von converse7
Brauchen Sie den Anschluss Geschäftlich? Dann unbedingt auf ISDN setzen. Alleine schon wegen des Verbindungsaufbaus, nachdem Sie die Letzte Ziffer gewählt haben vergehen keine zwei Sekunden und es ruft. So ergeht es auch einem Potenziellen Kunden der bei Ihnen vielleicht kaufen möchte..
Das Problem ist, das die Zeiten von ISDN gezählt sind und VoIP die Zukunft ist, egal ob im Festnetz oder Mobilfunk. Bei uns sind bereits rund 50% der Vermittlungsstellen abgeschaltet und auf VoIP umgestellt und das wird in nicht ferner Zukunft die 100% Marke erreichen.
Im Festnetz wird schon lange keien ISDN-Technik mehr aufgebaut und alte Technik auch nach und nach durch VoIP, früher oder später wird es kein ISDN mehr geben, zumindest nicht Vermittlungstechnik.
ich nutze schon seit Jahren VoIP, sowohl zuhause als auch mittlerweile in der Firma, ich sehe keinen Unterscheid zu ISDN, weder von der Qualität ( die ist Providerabhängig ) noch von Verbinfungsaufbauzeiten ( auch Providerabhängig )
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Original geschrieben von telthies
An welcher Station des Weges wird der Wahlinformation eigentlich der Portierungscode hinzugefügt - muß in Fest- wie Funknetz und für Orts- wie Ferngespräche grundsätzlich zuerst in einer Portierungsdatenbank geschaut werden, wo die weitere Reise hingeht (auch wenn das Ziel eine nicht portierte Nummer im Urprungsnetz - also desjenigen des A-Teilnehmers - ist) ?
Eine Portierung läuft einfach gesagt so ab:
- Rufnummer wird beim Netzbereiber aus dem HLR rausgenommen
- Rufnummer kommt in der zentrale Portierungsdatenbank bei T-System
- neue Netzbetreiber übernimmt die Rufnummer, in der Portierungsdatenbank wird dafür das neue Netz eingetragen, welches dann Routingziel ist.
- jeder grössere Netzbetreiber kopiert einmal pro Nacht die Portierungsdatenbank in sein Netz und diese verhält sich dann wie ein normales HLR ( HLR gibt es nicht mehr, das ist heute auch eine zentrale Datenbank )
- Beim Rufaufbau gibt es zwei Möglichkeiten:
a. der rufende Netzbetreiber hat eine Kopie der Portierungsdatenbank und erkennt das neue Netz, routet also direkt dorthin, geht im Normalfall genauso schnell wie bei unportierten Nummern.
b. der rufende Netzbetreiber hat keine Kopie, dann routet er in das normale Zielnetz, z.b für eine 0171 zu T-Mobile und dort wird dann erkannt, die Rufnummer ist portiert und man routet zum Zielnetz weiter. Das dauert dann 1 bis 3 sec, vielleicht auch länger.
Das war der grobe Weg, ist in Relalität aber etwas komplexer.
Die grossen Mobilfunknetzbetreiber haben alle eine Kopier der Portierungsdatenbank im eigenen Netz, bei Festnetzbetreibern ist das eher die Ausnahme, von der Telekom mal abgesene wir das kaum einer haben. Dann kommen die längerne Verbindungszeiten zu stande.
Mein Tip: auf Rufnummerportierung zu verzichten, dann hab man keine Probleme. Es gibt etlich Kunden bei uns, die bewusst beim Wechsel des Netzbetreiber bewusst auf die Mitnahme der Rufnummer verzichten haben.