Hallo,
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von wieKaffee
Anfangs gab es bei mir nur DSL 1000, später mit DSL 6000 ging es dann ganz gut, aber die
Sprachqualität war nicht so gut wie bei ISDN.
Ich will VoIP ja nicht schlecht reden, viele telefonieren Heute über VoIP, sogar große Firmen.
Das glaube ich nicht, bei uns auf dem Land gibt es noch sehr viele Ortschaften ohne DSL und
soweit ich weiß, wird auch kein DSL kommen. Nach und nach soll das Handynetz ausgebaut
werden, mehr aber auch nicht.
VoIP ist heute von den Funktionen und von der Qualität dem ISDN gleichwertig, wenn nicht sogar überlegen - ich telefoniere zuhause nur noch per VoIP und das schon einige Jahre, in der Firma wird unsere TK-Anlage mit einigen Tausend Nebenstellen gerade komplett auf VoIP umgestellt und in unserer neuen Firmenzentrale wird es sogar garkeine TK-Anlage mehr geben, nur noch VoIP per Notebook-Client oder IP-Tischtelefon.
Zudem haben wir etlichen Firmenkunden, die längst vom ISDN weg komplett zu VoIP gewechselt sind - TK-Anlage im Netz als Schlagwort.
Ein Mobilfunkanschluss ist auch nichts anderes als ein drahtloser ISDN-Anschluss und die Vermittlungstechnik dahinter war sogar die selbe, wie im Festnetz, zb. Siemens EWSD. Das heute ein Teil unsere Kunden per VoIP im Mobilfunk telefonieren, bekommen die nicht mal mit.
Vorteil für uns, die alten EWSD-System können raus, wir sparen etlich Mio. € an Wartungs- und Betriebskosten, können einiges als Gebäuden abtreten und haben mit den VoIP-Rechner wesentlich weniger Technik im Netz, die zudem deutlich leistungsfähiger und günstiger im Betrieb ist, sowie per Softwareupdate auf neue Leistungsmerkmale und Funktionen erweiter werden kann.
Daher würde ich meinem Vorschreiber auch Recht geben, ISDN ist kurz vorm Ende. Bei uns wird auch im Festnetz darin nichts mehr investiert, sondern nur noch abgebaut.
Was du als ISDN-Anschluss zuhause hast, ist nichts anderes als eine Datenleitung mit 3 Datenkanälen drin. Ein Grossen Schrank in der "Vermittlungsstelle" am Ort wird aus den ganzen Leitungen eine dicke machen und per Glasfaser an die nächste Vermittlungsstelle irgentwo im Umkreis leiten - daher heissen die Schränke "Leitungskonzentratoren" und das ist .z.b im Festnetz der Telekom schon seit 15 Jahren der Normalfall.
Ob darüber ISDN-, Analog- oder VoIP-Anschlüsse laufen, ist dem Leitungskonzentrator egal, die macht aus dem Datenstrom der Vermittlungsstelle den Anschluss, den du haben willst, aber technisch gesehen wird aus dem Anschluss immer öfters rein IP-Telefonie.