Beiträge von Gallium

    Ich hatte hier auch schon mal mit so einem Stick geliebäugelt, um preiswerte Client-Hardware für selbst erzeugtes IP-TV (Sat-to-IP) zu bekommen.


    Das Problem bei diesen Sticks ist die hohe Spezialisierung der Hardware (insbesondere Grafik). Wenn man bereits den Komfort eines universellen MediaCenters schätzen gelernt hat, wird man immer wieder schmerzlich auf Leistungsgrenzen treffen.
    IdR mache ich mir nie Gedanken um das jeweils zu verwendete Daten-Format. Mit entsprechender Leistungsreserve des Prozessors ist das auch kein Problem. Für den Stick sind dagegen viele Alltags-Aufgaben schlichte Überforderung.


    Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass android nicht gleich android ist. Je nach Implementation des Herstellers muss man mit Bugs, wie Deinem 'Maus-Absturz' rechnen.... eine ctrl-alt-del-Taste wäre bei so 'heiss gestrickter' Software eigentlich Pflicht ;) :D
    Ich würde statt dessen eher ein (gebrauchtes) Massen-Handy nehmen, für das es ggf auch Costum-ROMs gibt. Damit ist man dann auch in der Zukunft mit Updates versorgt und hat bei Bedarf die Unterstützung einer großen Community.


    Solange man nur eine fest umrissene Aufgabenstellung hat, kommt man mit entsprechend hochspezialisierter Hardware gut zurecht. Auch der Stromverbrauch ist fast unschlagbar. Aber gerade im Heimbereich wachsen Anspruch und Aufgabenstellung mit den Möglichkeiten. :cool:
    Ich bin nach einigen Versuchen wieder zu meinem alten ausgemusterten MacBook als MedaiCenter/Heim-Automatisierung zurückgekehrt. Trotz seines Alters (2008) ist es bisher bei neuen Funktionswünschen nie gescheitert. :top:


    Als workaround für Deinen 'Mausabsturz' würde ich die Fernsteuerung über Handy oder Tablet vorschlagen... wobei auch dabei Bugs natürlich nicht auszuschließen wären.

    Wenn Du mal darauf achtest, woher die Daten für Deinen Browser kommen, wirst Du feststellen, dass einige IPs nicht dem eigentlichen Absender der Seite sondern dem Proxy des Netzbetreibers zuzuordnen sind. Ich musste mich auch erst daran gewöhnen, dass Vodafone meine Seitenaufrufe 'bearbeitet'. Die komprimierten Bilder stören mich allerdings noch viel mehr :rolleyes:
    Edit:
    Ich nutze übrigens derzeit auch verschiedene O2-Karten, bei denen es die genannten Proxy-Einschränkungen nicht gibt.

    BlackPhone


    s3fn
    Ähm, 'tschuldigung... ich bin da wohl drastischer 'rüber gekommen, als es gemeint war :o
    Von keiner Ahnung kann ja nicht die Rede sein, sonst wärst Du schließlich nicht hier :top:
    In der Vor-Snowden-Ära galt vieles als sicher, von dem wir heute besser die Finger lassen :cool:


    Wir wissen jetzt aber auch, was wirklich funktioniert - oder wie Snowden es ausdrückte:
    'Verschlüsselung ist Dein Freund'
    ...und wenn der Erfinder der PGP-Verschlüsselung etwas entwickelt, darf man schon gespannt sein :)


    Die Jungs haben sich den Firmenstandort Schweiz sicher auch nicht wegen des Alpen-Panoramas ausgesucht ;)


    Mit im Boot ist die Firma, die das Firefox-Handy produziert. Mozilla ist immerhin intensiv bemüht Hintertüren aus ihrer Software zu eliminieren.


    Andererseits macht man sich mit der Nutzung von Verschlüsselung oder Anonymisierungstechniken (bspw Thor) im Sinne der NSA verdächtig. Bei vielen Usern sitzt heute schon die Schere im Kopf: Selbstzensur, wie zu finstersten DDR-Zeiten :rolleyes:


    Ich gehe mal davon aus, dass die ersten Agenten schon im Flieger nach Spanien sitzen, um sich den Produktionsstandort genauer 'anzuschauen' :(

    Bei dem Websession-Stick handelt es sich um den K3772-z von ZTE. Er installiert automatisch beim Einstecken die von Braindead beschriebene Vodafone-Software. Das sollte man tunlichst vermeiden. Darüber hinaus gibt's Hinweise, dass er mit Netlock daher kommt (was bei einem Vodafone-Vertrag kein Hindernis wäre)
    Im Zweifelsfall würde ich Dir den (mit Sicherheit) netlock-freien Vorgänger von Huawai empfehlen: K3765-H
    kostet bei ebay gebraucht weniger als 10,- und kann mit Alternativ-Software problemlos laufen (habe selbst mehrere davon im Einsatz).


    Edit:
    Uups, da hat der Zensor an meinem Link geschnippelt...
    In dem verlinkten Beitrag war nämlich weiter unten beschrieben, wie man den Netlock entfernt...
    ...und das ist hier natürlich nicht erlaubt.


    Zum Thema NetLock oder SimLock:
    Simlock ist bei Prepaid ein relevanter Kostenfaktor, den die Anbieter meist sparen. Daher kommen die meisten PrePaid-Sticks nur mit Netlock daher. Selbst einfache Prepaidhandys haben häufig nur Netlock. Bei hochwertigerer Hardware lohnt sich der Mehraufwand für SimLock dann schon eher.

    Zitat

    Original geschrieben von s3fn
    Servus,was haltet ihr davon?


    http://bestboyz.de/blackphone-…eres-smartphone-mwc-2014/

    Dieser Blog will aber sehr viel über seine Besucher wissen/tracken. :mad: Außerdem ist die Nachricht hier bei heise im Original ohne wilde Besucher-Schnüffelei lesbar.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Vorsicht beim Besuch der blackphone.ch-Hompage. Beim Aufrufen dieser Seite schrillten bei mir sämtliche Alarmglocken und mein Browser wollte mich erst gar nicht rauflassen.

    Du hast wenigstens Alarmglocken :top:
    Offensichtlich gibt's immer noch ne Menge PC-Geisterfahrer, die sich die Windschutzscheibe zukleben lassen, um ruhiger am PC-Lenkrad schlafen zu können :gpaul:

    Zitat

    Original geschrieben von s3fn
    Weis auch nicht was ich davon halten soll,so hört sich`s ja nicht schlecht an aber ob`s wirklich mehr Sicherheit verschafft......naja werd das mal weiter beobachten wird sicherlich auch ne Stange Geld kosten.

    Internet-Surfen via VPN erfordert einen Server, der die Seitenaufrufe des Handys anonymisiert und weiterleitet. Da bin ich mal gespannt, wer den wo betreiben will....
    Wie man Googles PlayStore nutzen kann, ohne dabei persönliche Daten offen zu legen, ist mir noch schleierhaft. Natürlich kann man Apps auch als Solo-Datei auf's Handy laden und von Hand installieren (wie bspw beim CyanogenMod-Installer)... aber erst mal muss man an die Datei rankommen.


    Mail-Verschlüsselung sollte eigentlich langsam zur Selbstverständlichkeit werden.
    Aber auch Chat-Kommunikation wird bspw von BitTorrent neu auf dezentraler Basis umgesetzt


    Die geistigen Urheber des BlackPhone dürften am ehesten ein Garant dafür sein, dass mehr zu erwarten ist als heisse Luft und Nebelkerzen à la de-mail oder Deutschland-Netz.


    Mit ein wenig Mühe kann man auch heute schon sein Smartphone weitgehend sicher machen:
    Bspw: ct: Android ohne google (kostenpflichtiger Artikel)
    Aber wie heisst es doch so schön:
    Die größte Sicherheitslücke sitzt immer noch VOR dem Display :apaul:
    Solange die Käufer des BlackPhone whatsapp- und facebook-Apps installieren wollen, hilft die beste Plug-and-Play-Sicherheits-Hardware nix :rolleyes:


    PS:
    Ich würde Inhalte, wie den o.g. ct-Artikel gern ohne PayWall verlinken oder dessen Inhalt auszugsweise hier posten. Das kollidiert allerdings mit dem Urheberrecht.
    Jemand ne Idee, wie's trotzdem ginge?

    Ich kann skybirds Empfehlung aus eigener Erfahrung zustimmen: Das Gehäuse besteht aus einem starken, stabilen Alu-U-Profil, in das bei mir je 3er Steckdosen-Sets eingeschoben wurden. Die Endkappen aus Kunststoff haben Schlitze zum Befestigen. (habe ich bei mir unter die Arbeitsplatte geschraubt)


    noch ein Tipp:
    Es gibt auch Master-Slave-Steckdosenleisten, bei denen über den Strom-Verbrauch eines 'Haupt'-Gerätes alle zugehörigen Geräte ein-/ausgeschaltet werden.
    Bspw Fernseher im standby --> alles andere aus; Fernseher an --> alle zugehörigen Geräte ebenfalls ein.
    Damit kannst Du die (häßliche) Steckdose mit ihren Leuchtschaltern unsichtbar positionieren.
    Nachteil: Das Mastergerät verbaucht weiterhin standby-Strom, außer es hat noch einen echten Ausschalter :cool:


    Falls Du Deine Heim-Elektronik ohnehin mit dem Smartphone steuerst, wäre auch eine IP-Steckdose gut zu verstecken, mit der man die Geräte mit dem Handy einzeln über Wlan ein- oder ausschalten kann.

    Na, das sehen bspw embedded-Programmierer sicher ganz anders :p
    Deine Kategorisierung 'vorwiegend' entspringt da wohl eher Deinem Kenntnis-Tellerrand ;)
    Ich stimme Dir zu, dass zu große Komplexität die Kids schnell überfordert, was sich tödlich auf die Motivation auswirkt. Deshalb haben wir nach einigen 'Fehlversuchen' auf komplexe Entwicklungsumgebungen etc verzichtet und sind zur Basic-Variante gekommen:
    Einschalten, Befehl eingeben und sofort die Wirkung sehen :top:
    Keine Betriebssystem-Schnittstellen, keine Klassenbibliotheken, keine Compiler usw.
    Hier mal ein Beispiel eines solchen Mini-Computers, damit verständlich wird, was ich meine. Die Preise solcher stand-alone-Experimentier-Computer beginnen ab ca 20,- und sind beliebig ausbau- und erweiterbar.

    Ohne Deine Anlage jetzt genauer zu kennen, folgende grundsätzliche Tipps:
    Ein a/b-Anschluss (bspw. ts2ab) ist analog und kann nur angeschlossen werden, wenn die (digitale) ISDN-Anlage einen ensprechenden Adapter besitzt.
    Vorteil einer solchen analogen Verbindung, ist dass Du mit den vorhandenen 2 Drähten auskommst. Analoge Telefone brauchen normalerweise kein eigenes Netzteil.
    Für einen Gruppenruf an alle Teilnehmer (Klingeln an allen Endgeräten) ist meist eine Ziffern- oder Tastenfolge nötig.
    Diese kann auch mit ein wenig Bastelei von einem alten (ausgeschlachteten) Telefon erzeugt werden, was vermutlich die preiswerteste Lösung sein dürfte - Sprachqualität ist hier ja wurscht ;)
    Aber auch andere Lösungen wären denkbar, mit denen man das Abnehmen des Hörers (einfacher Schalter) und nachfolgender Ziffern-Tonfolge (Mehrfrequenzwahlverfahren) immitiert.
    Eine preiswerte Fertiglösung nur für den Klingeltaster kenne ich nicht, da eine Gegensprechmöglichkeit sonst immer Pflicht ist. Andererseits gibt's aber auch preiswertere Lösungen als ausgerechnet Telegärtner.
    Vllt findet sich bei ebay ein defektes Gerät bei dem die Ruffunktion noch funktioniert:
    Einfach mal nach 'TFE a/b' suchen :top:


    Edit: Wenn die Anlage noch Impulswahl beherrscht, müsste man durch den Klingeltaster nur eine entsprechende Tastfolge erzeugen, was fast noch einfacher ist. Impulswahl ist defacto nichts weiter, als den Hörer in bestimmtem Takt mehrfach abzunehmen/aufzulegen. Dafür reicht schon einfache Elektronik.


    Mit Deiner Frage bist Du allerdings in der Technik-Ecke im Unterforum Festnetz und DSL besser aufgehoben... einfach mal vom admin verschieben lassen :cool:

    Ich hatte vor einigen Monaten ähnliche Intensionen, um Kinder an Technik heranzuführen.
    Ansatz war, Kindern zu veranschaulichen, wie Alltagsgeräte funktionieren und daraus abgeleitet, Automatisierungstechnik für Kinder erfahrbar zu machen.
    Ich hatte damals diesen Thread dazu aufgemacht
    Im Ergebnis entstand eine Waschmaschine, deren einzelne Funktionen über einen Arduino-ähnlichen Computer in Basic programmiert werden können. Solche Kleincomputer kosten ab ca 20,- und werden nur mit einem Monitor und einer Tasstatur verbunden... einschalten und los ...hat ein wenig C64-Feeling ;)


    Dazu einige Erfahrungen:


    Durch die Verbindung mit realen Alltagsgegenständen (hier Waschmaschine) erscheint das Ganze nicht nur als 'brotlose Kunst'.
    Imho ist eine Dauermotivation nur über interessante Aufgabenstellungen und sinnvollen Bezug zur 'realen Welt' zu erreichen. Programmieren als Selbstzweck wird nach kurzer Zeit langweilig. Es muss ja nicht gleich ne Waschmaschine sein ;) Modelleisenbahn, Modellautos oder LED-Beleuchtung im Kinderzimmer... oder eine 'Eltern-Überwachung' mit Bewegungsmeldern und Türschaltern :p .... egal, was ...wichtig ist, dass immer weiter ausgebaut werden kann.


    Als bedeutsam hat sich bei uns die Erfahrung einer unmittelbar sichtbaren Wirkung einer Befehlszeile herausgestellt. Soll heissen: Ein einfacher Basic-Befehl, der eine LED einschaltet oder einen Motor dreht, bringt schnelle Erfolgserlebnisse und motiviert, Abläufe (Befehle) zu kombinieren.


    Als Einstieg ist vllt auch ein Baukasten sinnvoll, wie in der letzten c't Hardware Hacks vorgestellt.


    Welche Programmiersprache zum Einsatz kommt, ist tatsächlich zunächst zweitrangig. Wir haben uns nach einigen Versuchen für einen Arduino mit Basic entschieden, weil es neben der einfachen Struktur eine Interpreter-Sprache ist. D.h. ein eingetippter Befehl wird sofort ausgeführt, ohne lange Compilation und Upload und für Anfänger undurchsichtige Klassenbibliotheken o.ä. (wie Samsungracers Vorschlag)


    Es braucht einige Zeit, bis 'der Knoten reisst' und die Kiddy-Programme Struktur bekommen. Anfangs werden zig Print-Befehle aneinandergereiht, um den Bildschirm zu füllen oder andere Anweisungen zig Mal hintereinander wiederholt, statt entsprechende Schleifen zu arrangieren.
    Es hat auch nicht gereicht, mit Programmbeispielen auf effizentere Programmierung hinzuwirken. Es war bei unseren Teilnehmern unbedingt nötig, die vereinfachende Wirkung von bedingten Schleifen und Daten-Arrays o.ä. zu erklären.
    Soll heißen: Der Einstieg ist am frustfreiesten, wenn ein 'alter Hase' anfangs ein paar Tipps geben kann ;)


    Sobald die vereinfachende Wirkung erkannt wird, verselbstständigt sich das Ganze und die Kids kommen nur noch, wenn Sie ein konkretes Problem nicht selbst lösen können. Mittlerweile kommen sie aber fast nur noch, weil Ihnen irgendein Sensor oder Schalter noch fehlt :cool:


    Solltest Du in dieser Richtung oder Samsungracers Vorschlag folgen wollen, kann ich gern noch weitere Erfahrungen preisgeben oder auf Wunsch den aktuellen Stand unseres Waschmaschinen-Projekts beschreiben.

    Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Dort steht 12V, 1A. D.h. im "schlimmsten" Fall wäre das dann ein Verbrauch von 12Watt?

    Nein, das ist nur die max. Leistungsgrenze des Netzteils. Der Router wird i.d.R. deutlich weniger verbrauchen (siehe Anja Terchovas Post)

    Zitat

    Alle Router die ich jemals in der Hand hatte bzw. die ich kenne besitzen ein externes Steckernetzteil, welches die Spannung auf (in der Regel) 12V reduziert. Das würde ja bedeuten man könnte diese dann regelmäßig doch mit einer Zeitschaltuhr/Schaltsteckdose betreiben.

    Mit der von samsungracer oder Anja Terchova genannten Einschränkung: Ja