Hier ist die Zusammenfassung des Mail-Anbieter-Tersts der c't auf heise online
Im Zusammenhang mit den hier bereits erwähnten 'befremdlichen Werbemethoden' von De Mail sei noch erwähnt, dass es sich allem Anschein nach um einen deutschen Anbieter handelt, die Server jedoch in Ägypten stehen. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, lässt sich bei der derzeitigen politischen Situation dort imho derzeit nicht eindeutig sagen.
Bei heise online nicht erwähnt ist der Anbieter JPBerlin, der im Test ähnlich gut abschnitt, wie die genannten und, wie auch Posteo, anonyme Barzahlung ermöglicht.
Beiträge von Gallium
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Original geschrieben von BornToRun
Das ist doch gerade der große Unterschied, wenn man die Analogie zur Postkarte vs. Brief ziehen möchte. Wie man einen Brief eintütet und wieder auspackt, ist und war schon immer vollkommen selbsterklärend. Mail-Verschlüsselung ist das eben, in der derzeitigen Form, mal so ÜBERHAUPT nicht. Das ist für die meisten Leute eine höchst komplexe und abstrakte Materie, die kaum jemand, der nicht "vom Fach" ist, auch nur ansatzweise nachzuvollziehen in der Lage ist.Zugegeben, Vergleiche hinken

Andererseits war früher auch der Versand von Briefen schwieriger, als es noch nicht an jeder Straßenecke einen Briefkasten gab. Im digitalen Zeitalter sollte es doch möglich sein, einen 'Kuvertier- und Frankier-Briefkasten' für Mail & Co zu schaffen. (siehe Beispiele, wie torrent-Chat, BlackPhone etc.) :cool:
Ich muss übrigens zugeben, dass ich vor Snowden auch nicht wusste, dass man so etwas braucht. :apaul:Die Frage ist eher, welchem Anbieter ich künftig Vertrauen entgegen bringen kann. Objektiv lässt sich ein Angebot nur bewerten, wenn man bereit ist, sich die nötige Sachkenntnis anzueignen... und da gebe ich Dir Recht, dass die Lieschen Müllers wegen ihres Phlegmas den Bauernfängern ausgeliefert sind.
Aber ist das nicht auch in anderen Bereichen so?
Es wird immer Leute geben, die aus Sorglosigkeit und Leichtsinn Schaden erleiden.Dank Snowden hat die Mehrzahl der Leute jedoch mittlerweile ein Problembewusstsein entwickelt.
Damit haben potentielle Anbieter, wie posteo & Co überhaupt erst eine Chance. Je mehr mitmachen, umso mehr lernen die Anbieter auch in Sachen Ergonomie hinzu und umso mehr Anbieter wird es geben.Oder anders gesagt:
Wer kannte denn vor Snowden schon den Mail-Dienst Lavabit?
Würde Lavabit heute noch existieren, hätten die wohl jetzt immensen Kunden-Zulauf.An solchen Beispielen wird der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft erkennbar - die Grundlage gesellschaftlicher Veränderungen :top:
Solche c't-Tests à la 'Stiftung Warentest für's Internet' sind der zweite Schritt, da sie Sachkenntnis für ein breiteres Publikum verfügbar machen :top:
Jetzt müssten solche Tests nur noch in Lieschen Müllers Zeitschriften auftauchen.Um einen kleinen Beitrag zu leisten, sammle ich hier solche Tests und 'Schritt-für-Schritt-Anleitungen'. Allerdings ist das Verlinken kostenpflichtiger Artikel, wie bspw der genannte c't-Test sicher eher kontra-produktiv. Da fehlt mir derzeit noch die richtige Idee, dies auch ohne PayWall in den Thread aufnehmen zu können.
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Frankie
Ironie-Smiley im vorangegangenen Post nachgetragen....Was das nachgeplapperte Neusprech von dem Blödzeitungs-Heini angeht:
Ein wenig bin ich schon enttäuscht, dass die Abteilung Agitation und Propaganda mittlerweile personell so schlecht besetzt ist. Passt aber in eine Reihe mit Pofalla und Zimmermann.Mir tun da nur die Kaberettisten leid.
Wie wollen die so etwas jemals toppen?! -
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Eine mögliche Erklärung könnte etwa sein, dass vielen Nutzern nicht klar gewesen sein könnte, dass die Email in der analogen Welt einer Postkarte entspräche.Ein Grund mehr, Snowden dankbar zu sein. Durch ihn erkennt sogar Lieschen Müller die Gefahren (begreifen wäre wohl zu viel verlangt) und man darf hoffen, dass sie sich auch - wie in Deinem Beispiel - über die Sicherheit ihrer Kranken-Akte Gedanken machen wird.
BTT: Egal ob man Snowden als Verräter oder mutigen Einzel-Kämpfer betrachtet:
Er hat unsere Gesellschaft nachhaltig verändert und es gibt sehr viele gesellschaftliche Bereiche, die man mittlerweile in Pre- und Post-Snowden unterteilt.
Dafür hat er imho mehr verdient als einen Ehren-Doktor der Uni Rostock oder Ehren-Preise der Nerd-Gemeinde :top:
Es wäre eine 'Verschwendung', ihn dauerhaft den Russen zu überlassen - dafür ist er einfach zu 'wertvoll' :cool:
Eigentlich gehört er ins Kanzler-Beraterteam. Dann wären wir in Zukunft zumindest vor solchen naiven Einfällen, wie dem Deutschland-Netz o.ä. sicher.Gab's da nicht den Wunsch eines CSU-Menschen, DE zur Führung in der IT aufschließen zu lassen? (Daten-) Autobahnen allein reichen da nicht. Man muss auch lernen, drauf zu fahren. Dafür sind potentielle Lehrer, wie Snowden unerlässlich.
Allerdings halte ich das schwarz-rote Kabinett (oder besser deren Lobbyisten) für beratungsresistent :mad:
Insofern wäre Snowden da wohl eher wie 'Perlen vor die Säue' -
Vllt habe ich Dich nicht ganz richtig verstanden... aber ISDN direkt über TAE-Dosen geht nicht :confused:
Zur Not reicht doch auch eine alte, gebraucht analoge Anlage, oder?Wenn Du mit den TAEs nicht glücklich wirst, kann man die Dosen auch gegen Netzwerkdosen tauschen. Auch bei 'einfachem' Telefonkabel reicht das immer noch für's Internet... klar ist es frustrierend, wenn man neue Dosen wieder wechselt aber langfristig wirst Du mit strukturierter Verdrahtung flexibel bleiben, da man über die 8polige RJ45 Steckverbindung einfach alles anschließen kann. Zudem haben Netzwerkanschlüsse den Vorzug, dass mehrere Gespräche/Anschlüsse (VoIP) über ein Kabel geführt werden können.
Die zweite Fritzbox ist als Telefonanlage für Deinen Bedarf auf jeden Fall deutlich oversized.ZitatOriginal geschrieben von Remy80
...3x Kinderzimmer im 1.OG...
...Nachdem erst ein Kind da ist ...Da hast Du aber noch viel vor
:top: -
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Original geschrieben von skybird1980
Oder wenns noch besser sein soll ein kleiner HTPC mit XBMC.Schließe mich der Empfehlung an, da man so eine maßgeschneidert schlanke, preiswerte und sichere (!) Lösung erhält. Es gibt übrigens auch Alternativen zu XBMC :cool:
Bei vielen Fertiglösungen werkelt zwar auch ein Linux in der 'blackbox', das aber nicht immer durchschaubar, geschweige denn dokumentiert ist
Bei Deinen (mäßigen) Anforderungen würde ich mich auch noch zu dem ketzerisch Vorschlag hinreißen, einen vorhandenen Router auf Eignung zu überprüfen (vllt sogar eine vorhandene Fritzbox?)
Ich nutze selbst eine 20-Euro-Easy-Box mit USB-Platte als NAS und Wlan-Backup-System - ist nicht speed-rekord-verdächtig; für Deine Anforderungen aber eigentlich ausreichend, wenn nicht alle gleichzeitig FullHD schauen wollen... und einen Router, der 24/7 läuft, hat eigentlich jeder, oder
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Interessant könnte die Frage sein, warum während der über 100-jährigen Geschichte der Postkarte niemals eine entsprechende Diskussion aufgekommen ist. Nachweislich wurden auch Postkarten von Geheimdiensten mitgelesen.Ich frage mich eher, warum diese Diskussion jetzt aufkommt. Genau wie in Deiner Analogie aus der offline-Welt gibt es Alternativen, die sicherer sind:
Statt Postkarte gibt es Briefe - genauso kann man auch Mails in einen Umschlag stecken (verschlüsselte Verbindung)
Wer noch sicherer sein will, gibt den versiegelten Brief dem Kurier (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Nachricht)...und noch besser als in der analogen Welt, gibt es (Dank Snowden) zahlreiche Bestrebungen, wie bspw diese hier, den Nachrichten-Transport zu dezentralisieren. Damit fallen nicht einmal mehr Meta-Daten an :top:
Das Problem ist die Bequmlichkeit (?) der Nutzer, die zu faul sind, den Umschlag zuzukleben, weil sie ja erklärtermaßen 'nichts zu verbergen hätten'.
Ich frage mich, wie dieser Sinneswandel zustande kam :confused: Kaum jemand verschickt seine Liebesbriefe o.ä. ohne Umschlag - in digitaler Form aber schon *kopfschüttel* -
So daneben lag der Blöd-Zeitungs-Heini doch gar nicht mit der Bemerkung, er kenne kein Überwachungs-Opfer, das unschuldig wäre
- oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass die Bundeskanzlerin nichts von der Überwachung wusste?
Dass sie auch selbst betroffen war, hält sie vermutlich nur für einen Betriebsunfall - Tja, wer anderen eine Grube gräbt... :p -
kleiner Marcel
Der Leidensdruck war bisher nicht so groß, dass ich mich intensiver um Abhilfe bemüht hätte.
Nur beim Wechsel zwischen O2 und Vodafone hatte ich stets diesen 'Huch-Faktor' - nun nicht mehr
Danke :top: -
Naja, im Prinzip meine ich so etwas.
Ich selbst nutze nur Symbian und iOS-Geräte, um meinen Mac remote zu steuern.
Mein android-Versuch ist auch schon länger her
Vllt fragst Du mal in diesem Thread nach einer geeigneten android-app.
Dabei solltest Du vllt angeben, welche konkrete Anwendung Du fernsteuern willst. Die Bedienung eines TV-Recorders ist schließlich anders als ein Surf-Ersatz für die Couch.Ein Screen-Sharing wäre natürlich die komfortabelste Lösung aber zugleich die aufwendigste und nur über Wlan machbar.
Es wird der komplette Bildschirm auf das Handy übertragen, was je nach Anwendung nicht immer sinnvoll ist....Bei meinen alten Symbian-Geräten nutze ich Bluetooth... da reicht's einmal pro Woche den Akku zu laden.
Dafür wird das komplette Menü vom Handy aufgebaut - mit den Daten, die der Server (aka MacBook) liefert.