Beiträge von Gallium

    Noch eine kleine Ergänzung zum allgemeinen Verständnis:
    Netzwerkkabel ist grundsätzlich geeignet, ISDN oder analoges Telefon oder Ethernet zu übertragen - die Betonung liegt auf 'oder'.
    Dabei ist zu beachten, dass für die verschiedenen Techniken unterschiedliche Kabelbelegungen und Signalpegel verwendet werden. Daher ist die gleichzeitige Verwendung eines Kabels für unterschiedliche Nutzung nicht möglich.
    Skybird hatte deshalb auf VoIP verwiesen. Dabei wird das Telefonsignal über Ethernet übertragen und kann somit gleichzeitig auf demselben Kabel übertragen werden, wie das Internet.


    Wenn Du tatsächlich ISDN über Ethernetkabel schicken willst, musst Du die betreffenden Steckdosen vom übrigen Computer-DSL-Internet-Netzwerk trennen und, wie von skybird bereits erwähnt, als Bussystem verdrahten.
    Bei diesem S0-Bus hängen alle Teilnehmer an einem durchgehenden Kabel, das an beiden Enden zudem einen elektrischen Abschluss benötigt (Terminierung).


    Ich hoffe, das war jetzt einigermaße verständlich. Falls Du tatsächlich einige Deiner Kabelstränge/Steckdosen für ISDN umwidmen willst, wird's technisch ein wenig anspruchsvoller aber wir sind gern bereit, Dir dabei Schritt für Schritt zu helfen :)

    Re: Wie Tethering möglich?


    Zitat

    Original geschrieben von ingo61
    Kann dich das Wiko Cink Peax2 als Modem für den Laptop benutzen?
    Wird wohl Tethering genannt.

    Das ist eine Standard-Funktion, die alle andriden ab Vers.4 beherrschen; unter:


    Einstellungen -> mehr -> Tethering und mobiler Hotspot


    findest Du die gewünschten Funktionen.


    Imho ist der mobile Wlan-Hotspot die unkomplizierteste Form. da Dein Lappi, Tablet o.ä. sich die Verbindung merken und Du so die Kabelstöpselei sparst. Allerdings belastet Wlan den Akku zusätzlich, so dass Du mal testen solltest, ob Du vllt einen Zweitakku mitnehmen müsstest.

    Zitat

    Original geschrieben von MK70
    Das das Werkzeug dort so günstig ist, wundert mich, da ich mal was gesehen habe, wo dieses Netzwerk-Werkzeug irgendwas um die 20€ kosten sollte. :confused:


    Ja, das LSA-Tool gibt's auch von renomierten Herstellern, wie Knipex oder Krone. Da man beim 'reindrücken des Drahtes auch gleich auf die richtige Länge schneidet, ist das preiswertere Modell nach etwa 200...300 Steckdosen stumpf. Die teureren halten zwar deutlich länger, haben aber auf Baustellen einen hohen Sublimations-Koeffizenten*, weshalb ich mittlerweile auch nur noch die preiswerten Modelle in größerer Stückzahl mitnehme ;) :D

    Zitat

    Ich werd´ wohl die abgeschirmte Version vorziehen und mit Netzwerkdosen arbeiten. Denke damit fahre ich auf Dauer besser... :top:
    (und mit Abschirmung sperre ich die NSA aus... *lol*) :D


    Dann brauchst Du aber noch den Aluhut mit mentaler Transmissionsunterdrückung**


    Naja, es ist aus meiner Erfahrung eher die größere Stabilität, da man beim Verlegen doch schon mal kräftiger zieht, wenn's irgendwo beim Durchfädeln hakt. Bei den einfachen Patchkabeln reißt da schon mal eine Ader durch... was man natürlich erst merkt, wenn man fertig ist *grrr*


    Übrigens, neben den zwei Arten der Ethernet-Belegung bei den RJ45-Dosen gibt's auch die Möglichkeit, jeweils 4 Adern für verschiedene Nutzungsarten zu belegen.


    Erläuterung der Fachbegriffe :p :D
    *) Sublimationskoeffizient
    Sublimation ist der Übergang von festen Körpern in die gasförmige Phase
    Für hochwertige Werkzeuge auf Baustellen berechnet man:
    Gesamtzahl aller Werkzeuge * Preis (bei Arbeitbeginn) / Gesamtzahl aller Werkzeuge * Preis bei Feierabend
    **) Die Mütze schaltet das Denkvermögen des Trägers auf Null, womit nichts mehr da ist, was überwacht werden kann.
    Wie das genau funktioniert, weiß nur die NSA.
    Aber, dass es funktioniert konnte man gut an Pofalla oder Friedrich beobachten ;)

    Re: Fallweise Weitervermittlung von Anrufen im Netzknoten


    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe, aber das hier

    Zitat

    Original geschrieben von ferba
    Ist es möglich das fallweise Weitervermitteln im Netzknoten auslösen, damit die 2 B Kanäle nicht belegt bleiben

    ist doch bedingte Rufumleitung :confused:


    Bei ISDN kann man nur entweder über die eigene Anlage umleiten (mit entsprechender Kanalnutzung) oder die Dienste des Telco-Anbieters nutzen (bedingte RUL).
    Ein Ausweg wäre nur, mit VoIP weitere 'Leitungen' zu schaffen oder eine eigene VoIP-Telefonanlge (Server im Netz oder lokal) zu betreiben.

    Mit dem pop-Abruf meinte ich nicht den herkömmlichen Abruf via pop3 und unabhängig davon den smtp-Versand.
    Was web.de 'besänftigt', ist der Kombiabruf bei dem man mit pop3 eine Verbindung aufbaut und authentifiziert und sofort anschließend (ohne neue Authentifikation) den smtp-Versand hinterher schiebt. Das war früher bei web.de der alleinige Standard. Der separate smtp-Versand kam erst später für das kostenlose Konto hinzu... vermutlich weil zu wenige Kunden bereit waren, den Aufpreis zu zahlen.
    ...vllt klappt's aber auch mit dem regelmäßigen separaten pop-Abruf - dafür aber keine Garantie... Rückmeldung wäre interessant :top:

    40m ist kein Problem, wobei man für die feste Verlegung eigentlich extra Verlegekabel nimmt. (zum Beispiel dieses hier)
    Vorteil dieses Kabeltyps ist, dass es stabiler und geschirmt ist. Allerdings muss man es selbst an den entsprechenden Netzwerkdosen anschließen, was nur mit einem Spezialwerkzeug funktioniert.
    Alles zusammen kostet rund 20,- Euro, was der eingesparten Easybox entspricht ;)
    Vorteil dieser Verdrahtung wäre, dass Du neben dem Netzwerk auch noch weiter Verbindungen wie Telefon oder Türsprechanlage darüber schalten könntest.
    Zur Erläuterung: Das Kabel hat 8 Adern, von denen 4 für Fast-Ethernet und 4 weitere frei verfügbar sind (nur für Gbit-Ethernet brauchst Du alle 8 Adern)



    Ein 50m Patschkabel ist mit knapp 10,- zwar preiswerter und einfach steckerfertig, hat dagegen aber keine Schirmung.
    Solange man nicht in die Nähe stromführender Leitungen oder anderer Störquellen kommt, reicht das einfache Patchkabel.
    Bei der Verlegung von Patchkabel sollte man aber ein wenig vorsichtig sein, damit man beim Durchfädeln und -ziehen keine der dünnen Adern zerreisst.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wie gut, dass ich meinen uralten (immer noch kostenpflichtigen) Account bei Web.de nicht nutze ....

    Du meinst damit, Du bezahlst für etwas, das Du überhaupt nicht nutzt :confused:
    Dann hätte ich Dir auch ein 'rundum-wohlfühl-Paket' anzubieten...
    ...für Dich selbstverständlich zum Freundschaftspreis mit 90% Rabatt :p :D :D

    Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal
    Selber Schuld wer web.de nutzt...

    Wo er Recht hat...*grins*
    United Internet (aka 1&1) lassen sich immer mal wieder etwas einfallen, um die Nutzer auf die werbeüberfüllten (gewinnbringenden!) Webfrontends zu locken. Wenn man statt des einfachen smtp-Zugriffs den kombinierten Abruf nutzt, passiert das seltener, da man so auch die regelmäßigen Werbemails empfangen muss und dem 15min-Limit unterliegt.


    Fairerweise muss man aber auch einräumen, dass Spamversender auch gern diese Freemailer nutzen und der Versand von wechselnden IPs unbekannter Herkunft ein typisches Merkmal für derartige Spammer sind. Viele Mailserver nehmen Mails von solchen dynamisch vergebenen IP-Adressräumen nicht mal an.
    Das Vertrauensniveau bei web.de &Co sinkt, wenn Du viele Mails an eine große Zahl Empfänger in kurzen Zeitabschnitten versendest. Auch unverschlüsselte Verbindungen machen Dich ein wenig 'verdächtiger'. Wann allerdings genau der Hammer fällt, wissen nur die Programmierer der Sicherheitseinstellungen bei 1&1.

    Zitat

    Original geschrieben von thomasGr
    Bei Apple und dem "spyphone" wird es doch noch viel interessante,r weil man dort den Akku gar nicht aus dem Gerät nehmen kann, sodass theoretisch selbst bei ausgeschaltetem Phone eine Fern-Einschaltung durch die NSA erfolgen könnte ?!

    Das ist leider auch bei android allgemeiner Trend. Die Mehrzahl der neueren Geräte hat fest verbaute Akkus, so dass auch damit im 'ausgeschalteten Zustand' alles mitgehört werden kann. :mad:
    Man sollte wohl besser von heruntergefahrenen Geräten im Sleep-Modus sprechen :eek:

    Zitat

    Original geschrieben von MK70
    Hmm... Wäre es besser, irgendwie dafür zu sorgen, dass man auch die 2. Box ans Kabel angeschlossen bekäme? Sprich Lan bis ins Wohnzimmer legen, und dort auf die DSL-Buxe gehen? Oder geht das nicht ? Wenn nicht, wie dann?


    Jedes Lan-Kabel ersetzt eine Funkstrecke. Die 'Erweiterungs-Easybox arbeitet dann nur noch als LAN-Wlan-Bridge und kann den gesamten verfügbaren Frequenzraum für die Clients zur Verfügung stellen.
    Allerdings sollte nicht das DSL-Kabel sondern LAN weitergeleitet werden (LAN-Buchse 2,3 oder 4 an der Basis und je LAN-Buchse1 an der Erweiterungsstation)

    Zitat

    Wenn die easybox das net kann, müsste also was anderes her... :(
    Und das wäre z.B.? :(

    Da ist die Auswahl groß aber auch teurer. Für 20,- bekommst Du keine MiMo-Station mit 2,4 und 5GHz.


    Wie schon gesagt: Grundsätzlich geht das - mit den bereits erwähnten Einschränkungen.. Vllt solltest Du zunächst mal versuchen, durch ein längeres Patchkabel die Aufstellposition der Boxen so zu verbessern, dass ihre Reichweite doch noch reicht. Schließlich muss die Easybox nicht direkt neben dem PC stehen und bringt im Standard-Lieferumfang auch eine Wandhalterung mit. :top:

    Zitat

    Gut, da ich unterm Dach lebe, könnte ich die Kabel mehr oder minder schon mal vom Büro rauf legen. Ich weiß nur noch net, wie ich das Kabel dann von der Mitte des Daches bis in die äußerste Ecke des Wohnzimmers bringen kann... Denn da steht der TV und demnächst auch en PC oder ein HDD-Rekorder... :)


    Übrigens, für Internet-TV in HD o.ä. reicht derzeit kein Wlan.