Selbst wenn Du FDP- oder Linke-Fan wärst, würde ich mich natürlich mit Dir unterhalten
Gerade weil es hier um ein parteiübergreifendes Problem geht, ist es umso wichtiger, auch mal wieder zu lernen, über den eigenen Schatten zu springen :cool:
...manchmal liefert ein Blick über den eigenen Tellerrand Dinge, die nicht per se falsch sind, nur weil sie auf einem fremden Teller liegen.
Es geht auch nicht darum, wer Recht hat. Die NSA-Leute fühlen sich sicher auf ihre Weise auch im Recht. Ich frage aber auch nicht die Frösche, ob ich den Sumpf trocken legen soll, obwohl man selbst dort mit Sinneswandel rechnen darf, wie der Snowden-Frosch zeigt 
Wenn jemand behauptet, dass es ihm egal sei, dass die Geheimdienste täglich bei ihm zuhause stöbern, dann sollte man ihm einfach mal deutlich machen, was da genau passiert. Viele verstehen das noch gar nicht. Kenntnisse dieser Art kann man natürlich auch nicht bei 100% der Bevölkerung voraussetzen.
Desinteresse ist tatsächlich der größte Feind der Demokratie 
Da hilft nur Anleitung zum selbstständigen Denken: :gpaul:
Frage Deine (vermeintlich) desinteressierten Mitmenschen einfach mal, ob sie Dir die Daten geben würden, die die NSA ständig über sie sammelt. Damit meine ich ganz konkrete Dinge, wie politische Gesinnung, sexuelle Präferenzen etc... Frag sie, ob sie Dir ihr Handy geben, damit Du mal ein wenig in ihren Kontakten, Mails oder SMS lesen darfst...
also Dinge, die Dir kaum jemand verraten wird
Dann zeigst Du ihnen mit Auswertetools (bspw Immersion), wie Du allein mit Metadaten solche Informationen trotzdem zusammentragen kannst.
Dann erkläre Ihnen, was Du damit alles machen kannst...
Die meisten können sich das dann aber schon selbst zusammenreimen
Ich habe nach solchen Demonstrationen von den Teilnehmer nie wieder gehört, dass er/sie nichts zu verbergen hätte :cool:
Dein Argument des unerreichbaren 'Einflussbereichs' ist bereits widerlegt, denn die NSA zeigt doch sehr gut, wie man seinen Einflussbereich auch auf andere Staaten ausweiten kann.
Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Kämpfen kann man für seine Überzeugung, führt aber leider nicht immer zum Erfolg.
Kämpfen muss man für seine Überzeugung, denn wer nicht kämpft, ist mit Sicherheit erfolglos.