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Original geschrieben von bernbayer
Doch ist möglich.Erfordert aber etwas Aufwand. Siehe hier:
https://www.anonym-surfen.de/help/flash-applets.html
Ps. Cyberghost verwendet eigenen Flash-Player der die IP verschleiert:
Ich kann zum Beispiel mit "Cyberghost" wenn ich einen Schweizer Server von Cyberghost auswähle bei "Zattoo" auch Sender sehen die man mit einer deutschen IP nicht sehen kann, z.B. "ORF 1" usw.
Da sind wir wieder bei der Frage, was man denn eigentlich sichern möchte bzw was man unter 'Sicherheit' versteht.
Um eine entsprechende IP bei einem Anbieter, wie zatto vorzugaukeln, reichen einfachste Maßnahmen.
Zattoo führt gewissermaßen nur eine einfache 'Eingangskontrolle' durch, um die Besucher den jeweiligen Nutzerbereichen zuzuweisen. Genauso gut könnte man behaupten die Privatshäre zu sichern, wenn man es schafft sich unerkannt durch die Kinokasse zu mogeln.
Ein Angriff auf die Privatsphäre eines Nutzers wird dagegen immer aktiv erfolgen. Soll heißen, man sortiert die Besucher nicht einfach nach A oder B sondern schickt, um im Bild der Metapher zu bleiben, den 'Sicherheitsdienst' zur Laibesvisitation aller Besucher in den Kinosaal.
Man braucht einem VPN-Nutzer nur einen Köder unterzuschieben, um ihn zu entlarven.
Wenn ein Nutzer auf seinem System die Ausführung von unsicheren Scripten wie flash o.ä. erst einmal erlaubt hat, sind diese immer mit mehr oder weniger Aufwand von außen kontrollierbar.
Allein die Tatsache, dass Dein System nach bestimmten Kriterien zwischen zwei verschiedenen Flash-Playern (Original oder CG) wählt, ist bereits ein Angriffspunkt.
...und um Deine Illusionen am Beispiel der IP-Verschleierung zu zerstören 
Es reicht, wenn ich Dir eine Seite präsentiere, auf der ein Element nur über IPv6 erreichbar ist. Schon bin ich an Deinem VPN vorbei und kann über die IP6-Adresse Deine Scipte direkt steuern :p
Sicherheit hat nichts mit dem Überwinden von mehr oder minder wirksamen Schranken im Netz zu tun.
Sicherheit ist der Schutz Deiner Grundrechte. :top:
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ich weiß nicht, wem ich eher trauen würde ... der NSA oder irgend einem VPN-Anbieter.
auch wenn Deine Frage sicher nur rhetorischer Natur ist, kann ich nicht widerstehen:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter rund 1 Mio Geheimdienstmitarbeitern ein schwarzes Schaf befindet, könnte man schon als sicher bezeichnen. Bei den paar Mitarbeitern eines VPN-Anbieters ist diese Warscheinlicheit um Potenzen geringer.
Anderseits lehrt uns die neue Denkweise: Jeder ist verdächtig, ein schwarzes Schaf zu sein :p
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Ein Staat, in dem schon die Realisierung solcher Privatsphäre (durch Verschlüsselung) verdächtig macht, hat schon eine wesentliche Voraussetzung dessen erfüllt, was einen Schurken-/ Überwachungsstaat ausmacht.
Die Unverletzlichkeit der Privatssphäre ist so ein Grundrecht (siehe oben), das es mit allen Mitteln zu verteidigen gilt.
...und das kann man nur mit politischen (demokratischen) Mitteln und nicht mit einem technischen Katz-und-Maus-Spiel.
Oder soll es demokratische Grundrechte nur für Technik-Freaks geben :confused: