Beiträge von Gallium

    Meine diesbezügliche Frage war rein rhetorisch gemeint :p

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Bei Flash sehe ich das etwas anders, es kommt da auch auf die Einstellungen des Flash-Plugins an, läuft das ganze zusätzlich über VPN ist man auch da durchaus anonym.

    Glaube schützt da nicht :p Selbst wenn man die Nutzung des Flashspeichers einschränkt, können immer noch session-übergreifend Daten gespeichert werden. Problematisch ist ferner, dass die Kommunikation außerhalb des http-Protokolls und damit außerhalb des VPN läuft.
    ... und diesen Datenaustausch betreiben nicht nur die Browser...
    ... und die Einstellungen nimmst DU womöglich über die Adobe-Server vor ?! *uups*


    Flash und Sicherheit schließen sich generell gegenseitig aus.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Eine Alternative stellt da ein VPN-Dienst dar. Die geschwindigkeit wird da kaum reduziert und auch Flash-Videos sind damit problemlos abspielbar.

    Flash ist ein absolutes No-go, wenn man anonym bleiben will :flop: Aus gutem Grund gibt's natürlich (!) bei Tor keine flash-Unterstützung, wie im meinem vorangegangenen Beitrag beschrieben :cool:
    Welchen VPN-Dienst würdest DU denn als vertrauenswürdig einstufen :confused:


    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    ... würde ich einen VPN-Dienst wie z.B. "Cyberghost" verwenden- Letzeren verwende ich persönllich auch.

    Das grundsätzliche Problem bei kommerziellen Strukturen im Sicherheitsbereich ist generell, dass das System eben käuflich ist: [URL=http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/290/55/lang,de/#Vergleichstest]VPN-Test[/URL] Es muss nicht gleich ein Geheimdienst sein. Ein einzelner illoyaler Mitarbeiter reicht :eek:

    ixquick oder die in Amerika weit verbreitete Variante 'startpage.com' sind als Proxy sicher erst einmal geeignet, um google & Co nicht mit Deinen Daten zu füttern. Andererseits sollte man beachten, dass Anwendungen, wie Flash oder Java in der Lage sind, parallel separate Verbindungen aufzubauen. Von gleichzeitiger Mailverbindung o.ä. ganz zu schweigen....
    ...und dass https bereits mehrfach kompromittiert wurde und die Herausgabe der Schlüssel von Geheimdiensten gefordert wurde, macht dieses System nicht generell sicher.
    Die Frage nach der Sicherheit lässt sich so pauschal also nicht beantworten, sondern man müsste zunächst definieren, wovor man sicher sein will.


    Diese 'Hintertüren' existieren auch bei Tor, da es sich hier auch 'nur' um Proxies handelt. Entscheidender Unterschied zu Ixquick und Co ist, dass Tor aus einer Kette von Proxies besteht. Es handelt sich auch nicht um einen kommerziellen Anbieter, dem man allein vertrauen müsste, sondern jeder der mitmacht, leitet auch Bruchstücke des Datenverkehrs in verschlüsselter Form durch. Jede Verbindung wird einzeln verschlüsselt, so dass bei einer Rechnerkette A - B - C der Rechner A zwar den Rechner B kennt aber nichts mehr über die Verbindung B - C erfährt. Der Weg der Daten ist somit nicht mehr verfolgbar - im Gegensatz zu kommerziellen Proxies, die man ja kennt und durchsuchen oder anderweitig kompromittieren könnte.


    Gegenwärtig sind Tor-Verbindungen noch so selten, dass sie geradezu magisch auf die Schlapphüte wirken dürften. Eine Dekodierung mit heutigen Mitteln ist mit vertretbarem Aufwand derzeit nicht machbar (wobei 'vertretbar' bei NSA/Co sicher anders definiert wird). Tor-Kommunikation wird daher mit großer Sicherheit vollständig gespeichert, in der Hoffnung mit künftiger Rechenleistung eine vollständige Entschlüsselung zu ermöglichen. Je mehr mitmachen, umso größer wird der Aufwand für die Schlapphüte, was aber bei Speichergrößen im Yota-Bereich derzeit noch nicht wirklich hinderlich ist. Insofern darf man den langfristigen Erfolg von Krypto-Parties etc durchaus in Frage stellen.


    Allein die Nutzung von Sicherheitstechnik weckt derzeit die Aufmerksamkeit der Schnüffler. Man sollte also tunlichst vermeiden, als Nutzer von Kryptotechnik als Person in Erscheinung zu treten. Sicher ist man auch gut beraten, sich mit 'normaler' Internetnutzung quasi eine Legende nach dem Honigtopf-Prinzip zu schaffen. Shoppen, suchen nach Allerwelts-Dingen oder Plapper-Mail-Accounts machen aus Dir einen Otto-normal-Surfer, der nicht auffällt. Für die wichtigen Dinge baut man sein privates Paralleluniversum mit spezieller, dedizierter PC-Technik, anonymer IP, sicherem Browser und einem stets frisch gebootetem Mainstream-System auf Mainstream-Hardware....
    ...und vor allem eingeschaltetem Hirn :gpaul:
    Ein einziger unüberlegter Klick auf eine Werbung o.ä. kann Dich entlarven. Auch der Besuch der immer gleichen Webseiten bilden ein wiedererkennbares Profil usw. usf.


    Um nicht in die erstbeste Identifikationsfalle zu tappen, braucht man schon Experten-Kompetenz vom Kaliber Snowden - ein Grund mehr, den Mann unbedingt zu uns zu holen. Solche Leute sind der beste Schutz, den man sich denken kann :top:

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Die Umfragen weichen da stark voneinander ab.

    Da 'schwächelt' einfach nur die Mathematik :gpaul:
    Bei so wenig befragten Personen (hier 1000) ist die Fehlerquote bei kleinen Prozentzahlen ungleich höher und daher ungenau -> statistischer Fehler (wird zwar angegeben aber selten beachtet ;) )


    Salopp formuliert: Wenn man bei 1000 Befragten einen Prozentsatz von 0,1 ermitteln will, dann wird die Fehlerquote 100%, weil man Pech haben kann, dass man den Einen gar nicht erwischt oder zufällig 2 dieser seltenen Exemplare ins Netz gehen :D
    Ergo: beide Umfragen haben dasselbe Ergebnis geliefert (im Rahmen der Fehlerbandbreite)

    Ok, vllt hätte ich meine Fehler-Such-Strategie ein wenig erläutern sollen :gpaul:
    Wenn in einem komplexen System ein Teil nicht funktioniert, dann entferne ich alle beteiligten Komponenten, bis auf die nicht funktionierende.... in Deinem Fall die DLAN-Verbindung. Damit schließt man unüberschaubare Wechselwirkungen erst mal aus.
    Wenn dieses Minimalsystem dann wieder funktioniert, werden schrittweise die anderen Komponenten wieder angeschlossen und nach jedem Schritt das System auf Funktiontüchtigkeit getestet.
    Das klingt zwar wie Kindergarten, aber man findet auf diese Weise jeden noch so abwegigen Fehler.
    Es wäre nicht das erste Mal, dass ein gezogener Stecker oder ähnliche Banalitäten übersehen wird.

    Zitat

    Original geschrieben von Comediant
    Wie soll ich denn in einer Mietwohnung rausfinden, welche Steckdosen die selbe Phase haben?

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten:cool:
    1. Eigentlich sollte das im Verteiler-/Sicherungskasten notiert sein.
    2. U.U. kann man zwei der drei Hauptsicherungen ausschalten und sieht dann auf welchen Steckdosen noch Strom ist.
    3. Mit einem Meßgerät misst man die Spannung zwischen den Phasen der zwei Dosen. Bei 400V sind's verschiedene, bei 0V ist es dieselbe (gegen den Nulleiter hast Du immer 230V). Phase ermittelt man mit Phasenprüfer oder man testet jede Klemme gegen jede (bei gleicher Phase hast Du in keiner Kombination 400V)

    Wenn die Wlan-Verbindung nun doch funktioniert, dann bleibt nur noch die DLAN-Verbindung als Fehlerquelle.
    Versuch doch mal eine 1 zu 1-Verbindung über DLAN aufzubauen, um zu testen, ob das überhaupt funktioniert. Bspw PC über DLAN mit NAS direkt verbinden und anpingen.
    Es soll schließlich auch defekte Geräte geben ;)


    Falls es zu keiner Verbindung kommt, könnte dann natürlich auch das, von Niederrheiner beschriebene Problem die Ursache sein:

    Zitat

    Hänge mal das Netzteil der NAS an eine andere Steckdose weit weg von den DLan-Adaptern. PowerLan ist sehr empfindlich gegenüber Stromnetzstörungen, die sehr gerne von (billigen)Schaltnetzteilen auf Stromnetz gestreut werden. Die Erfahrung hab ich schon oft genug gemacht und selbst die Hersteller der Adapter schreiben das in die Anleitungen rein. Ich hab hier ein Steckernetzteil, damit lege ich das komplette PowerLan bei mir lahm, keine einziger der 5 Adapter hat noch Verbindung.


    Nachtrag:
    Dass Powerlan zweckmäßiger Weise an Steckdosen mit gleicher Phase arbeiten sollte, ist Dir bewusst?

    Weil die Telekom, wie andere 'Premium-Anbieter' dieser Art es nicht mögen, wenn man kostenpflichtige Inhalte in die weite Welt hinaus routet ;)
    Da finden sich sicher auch einige Punkte dazu in den Vertragsunterlagen zu Deinem entertain-Paket.
    Grundsätzlich gibt es natürlich immer Mittel und Wege, wie in den Postings in dem von mir verlinkten Thread zu lesen ist. Mit Standard-Werkzeugen wirst Du aber auf jeden Fall auf 'Schranken' treffen ;)

    Re: IP-Adresse auf der Blacklist - Wie kann das sein bzw. wie kommt man wieder runter?


    Zitat

    Original geschrieben von A-K
    PS: Aufgrund von einer Mehrzahl an Passworfehleingaben wurde aus Sicherheitsgründen sein Account bei GMX gesperrt. Nach Zusendung einer Legitimation wurde der Account wieder freigeschaltet. Kann das das Problem sein?

    Mal andersherum gefragt: Hat er denn das Password tatsächlich mehrfach falsch eingegeben? Es könnte schließlich auch sein, dass sein Account gekidnapped wurde. In dem Fall wäre der Bllacklist-Eintrag durchaus berechtigt, um Spam- Missbrauch o.ä. über diesen Account zu unterbinden. Ein prophylaktischer VirenScan wäre sicher nicht unangebracht. :top:


    Andererseits zeigt mein verlinkter Post, dass auch immer noch ein technischer Fehler dahinter stehen könnte.
    Es könnte übrigens durchaus sein, dass die Nutzung des Accounts über das Webfrontend des Mail-Anbieters mit derselben IP die Sperre wieder aufhebt.
    WIr hatten in unserem Fall natürlich weiterhin Mails versenden müssen und daher diese über das Webfrontend gesendet. Nach 4 Stunden war dann der Spuk vorbei. Ob der Zusammenhang so tatsächlich besteht, kann man im Nachhinein nicht feststellen. Plausibel wäre es aber schon, da Bots gewöhnlich nicht über das umständliche WebFrontend spammen.

    Wie schon erwähnt, hat die Auslagerung von laufenden Apps auf einen externen Speicher durchaus auch Nachteile. Das ist im Prinzip so, als würdest Du Dein Betriebssystem auf einer externen Platte installieren.
    Google hat also durchaus Gründe, dies für die breite Masse der Nutzer einzuschränken. Nutzer, die sich über die Gefahren bewusst sind, sind sicher auch in der Lage mit einem gerooteten System umzugehen und damit die Beschränkung aufzuheben (Vorraussetzung des technischen Verständnisses)


    Es ist aber auch anzunehmen, dass Spiele-Hersteller sich darauf einstellen werden, denn sie möchten sich in Ihrem Absatzmarkt sicher nicht freiwillig beschränken.
    Andererseits ist gerade bei den Spielen das Problem nicht wirklich groß, da man nicht alle Spiele, die man mal ausprobieren möchte gleichzeitig installiert haben muss.


    Viel wichtiger sollte bei Deiner Auswahl daher die Größe des Arbeitsspeichers und die Prozessorleistung sein. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an das Zitat von Bill Gates, der sinngemäß sagte, dass kein Mensch mehr als 640MB Arbeitsspeicher braucht (MS-DOS hatte seinerzeit diese technische Beschränkung)


    Grundsätzlich sollte man sich aber auch immer darüber im Klaren sein, dass kein Smartphone auf diesem Planeten die technische Entwicklung von zwei Jahren schadlos überdauern wird. Du solltest daher eher einen sinnvollen Kompromiss zwischen Aufwand und Nutzen für Dich finden. Überlege Dir vor dem Kauf einfach mal, auf welche schönen Dinge im Leben Du verzichten musst, um Dein Wunschgerät bezahlen zu können.
    ...und da macht es auch keinen Unterschied, ob Du Dein Sparschwein schlachtest oder über eine lange Zeit in einen Vertrag abzahlst ;)