Beiträge von Gallium

    Tut mir leid, ich wollte Dir mit den Wlan-Vorschlägen nicht den Mut nehmen. Du hattest nur danach gefragt :cool:


    Ich habe mir mal 'Deine' radio.de-App runtergeladen und ausprobiert:
    Mir fiel auf, dass die Sender hier nur mit 128kb/s zur Verfügung stehen (alle, die ich probiert oder vorschlagen lassen habe). Das ist umso unverständlicher, da die Sender auch Streams in anderen Geschwindigkeiten anbieten, radio.de dies jedoch nicht weiter gibt.
    Zudem ist radio.de ein ziemlicher Ressourcen-Fresser. Obwohl ich mit doppelkern-CPU unterwegs bin, hat das Starten der App andere Prozesse auf meinem Smartphone merklich ausgebremst. Keine Ahnung, was da alles im Hintergrund läuft. Ein direkter Stream bei gleicher Datenrate ist im Vergleich erheblich 'anspruchsloser'.


    Was hindert dich denn daran, den Stream direkt vom Sender zu holen und den Umweg über die radio.de-Verlinkung zu sparen? Streams mit 48kb/s sollten auch mit Deiner Konfiguration 'ruckelfrei' über bluetooth zu übertragen sein.
    Eine App, die die Streams entsprechend komprimiert ist mir leider nicht bekannt. Wäre ja auch Quatsch, da ich den Wunschstream so bekommen kann, wie ich ihn brauche.


    Nebenbei bemerkt, verstehe ich auch den Sinn von radio.de nicht wirklich. Eigentlich ist das doch nur eine Linksammlung von Internet-Radio-Stationen. Zudem bekommt man direkt bei den Stationen auch deutlich mehr geboten :confused:

    Du müsstest noch ein wenig mehr Details zu Deinen Anforderungen angeben. Ein 'recht gutes Bild auf weite Entfernungen' ist eine recht vage Angabe, da jeder was anderes darunter versteht.


    Willst Du Gesichter erkennen oder nur signalisieren, dass sich da was/wer bewegt?
    Welches Gesichtsfeld ist erforderlich (Winkel) und reicht dafür eine einzelne Cam?
    Welche klimatischen Anforderungen werden gestellt (Temp-bereich, IP-Schutzgrad)?
    Was ist mit Diebstahlsicherung und Vandalismus-Gefahr?


    Überlegenswert ist auch, ob ein ständiges Livebild (in welcher Qualität?) gewünscht ist oder, ob nur bei Bewegung signalisiert und aufgezeichnet werden soll. Bei Video hast Du meist eine geringere Auflösung, so dass sich potentielle Gangster eher über hoch aufgelöste Serienfotos identifizieren ließen.


    Ich selbst nutze übrigens schon seit langer Zeit Handys zur Überwachung, wobei das mit heutigen Apps ungleich einfacher geworden ist. Auf entsprechend hochwertige Cams sollte man bei der Auswahl natürlich achten.
    Dazu gab's auch gerade mal wieder einen c't-Artikel im aktuellen Heft
    ... oder diese Vorschläge

    Zitat

    Original geschrieben von ThomasK
    Zusatzfrage: Gibt es irgendeinen Mobilfunk-Provider, der die Übermittlung der Festnetznummer an den Angerufenen erlaubt?


    Nur über den Umweg, den Goyale beschrieb.
    Bei VoIP kannst Du im Prinzip jede beliebige Telefonnummer für abgehende Gespräche anzeigen lassen. Gebundelte Anschlüss sind jedoch häufig eingeschränkt administrierbar, so dass das häufig dort nicht möglich ist. Der Kabelanbieter möchte halt auch die Gebühren für die eingehenden Gespräche kassieren.


    Zitat


    Die Ortsunabhängigkeit von VOIP ist ein gewisses Minenfeld. :-) Soweit mir bekannt dürfen Rufnummern mit Ortsvorwahl (Beispiel: 089 für München) nur an Kunden vergeben werden, die tatsächlich dort wohnen. Praktisch prüft dann natürlich keiner mehr nach, ob ich in Peking mich über einen Internet-Zugang mit einem deutschen SIP-Provider verbinde.

    Es ging mir auch eher darum, dass Gespräche an Deine Münchner Nummer überall ankommen. Auch auf mehreren Geräten gleichzeitig an unterschiedlichen Orten.


    Übrigens gibt es auch Mobilfunk-Anbieter, bei denen Du Deutschlandweit unter Deiner Festnetznummer erreichbar bist (ohne Zusatzkosten und Rufumleitung)

    Zitat

    Original geschrieben von ThomasK
    Ich werde weiter berichten, aber dann im Internet-Forum, mit Mobilfunk hat das ja erst mal nichts mehr zu tun.

    Hmm, irgendwie hast Du uns noch nicht verstanden. VoIP ist unabhängig vom Übertragungsweg.
    (VoIP = Voice over Internet Protokoll = Sprache über Internet)
    Es spielt keine Rolle, ob Du Deinen DSL, Kabel, einen mobilen UMTS-Anschluss oder sonst irgendeinen Internetzugang dafür nutzt. Er ist deshalb auch ortsunabhängig. Die Erreichbarkeit ist deshalb auch nur so stabil oder zuverlässig, wie Deine Internetleitung.


    Ein VoIP-Anschluss funktioniert prinzipiell an jedem Internetanschluss. Man könnte Dich unter dieser gleichen Festnetznummer auch in New York oder Peking anrufen (trotz Münchner Vorwahl)
    Vllt schaust Du Dir mal diese Einführung eines reinen VoIP-Anbieters an.
    Der Telefonanschluss Deines Kabelanbieters ist auch nichts anderes. Er bundelt den VoIP-Anschluss nur, weil er daran mitverdienen will.


    Eine Festnetznummer im Mobilfunk ist dagegen noch was ganz anderes und nicht zu verwechseln mit VoIP auf dem Handy.

    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    Sind die Freigaben nicht serverseitig gespeichert und würden dann entsprechend auch wieder auf den Rechner synchronisiert werden? Man kann die Freigaben doch auch komplett über's Web-Frontend managen. :confused:

    Ja natürlich, wenn man auf allen Geräten denselben Account nutzt. Ich war davon ausgegangen, dass jedes Gerät (Client) einen eigenen Account besitzt und der 'Lösch-kompromittierte' sicherheitshalber ins Nirvana geschickt werden soll.
    Sofern jemand den Zugang zu allen Teilnehmer-Accounts hat, kann man natürlich auch über das Webfrontend die Freigaben aller Teilnehmer reorganisieren.
    Beim TE scheint es sich wohl nicht um eine Arbeitsgruppe sondern nur um einen kleinen Privat-Account zu handeln.

    Da gibt's verschiedene Techniken - leider....
    'Leider', weil jede Plattform eigene Standards bevorzugt, was ja immer gern von den Herstellern zur Pflege ihres 'Biotops' forciert wird.
    Es gibt zwar Standards, wie DLNA und UPnP, die auch Grundlage vieler Anwendungen sind. Das nutzt Dir allerdings nicht wirklich weiter, da Du einen gemeinsamen Nenner über Systemgrenzen hinaus finden musst.


    Ich selbst bin ein wenig 'Apple-lastig' und nutze daher AirPlay (früher AirTunes). Dass das zuverlässig innerhalb der Apfelfamilie funktioniert, dürfte einleuchten. Man gibt einfach das Gerät an, das als 'Lautsprecher' dienen soll und iTunes und alle Programme/Apps (ggf mit AirFoil-Erweiterung) nutzen dieses dann als Ausgabegerät. Das geht auch über die reine Tonausgabe hinaus für Bilder/Videos, wobei hier wieder die Bandbreitenbegrenzung ins Spiel kommt.


    Als Ausgabe-Geräte können nicht nur die speziellen AirPlay-Geräte (AirportExpress, ATV, AirPlay-Lautsprecher, etc) genutzt werden, sondern auch alles andere, was einen Apfel und eine Klinkenbuchse besitzt (Macbooks, iMac o.ä.), wobei auch hier dann die AirFoilLautsprechererweiterung installiert sein muss.

    Für android gab's verschiedene Anläufe, AirPlay mit Apps zu bedienen. Von denen ist imho doubleTwist die derzeit zuverlässigste. Aber auch Twonky mobile ist für viele Zwecke geeignet. (für youtube gibt's Twonky beam)


    Das Problem unter android ist jedoch, dass die Anwendungen gelegentlich nicht miteinander zurecht kommen. Welche App mit radio.de zurecht kommt, kann ich nicht sagen, da radio.de afair flash-lastig ist, was erfahrungsgemäß immer zu Problemen führt.


    Einen umgekehrten Lösungsansatz, bei dem es eine android-Rundumlösung gibt, die man mit Apple-Apps erweitern kann, ist mir nicht bekannt.


    Für eine reine Soundlösung würde ich daher einfach 'ne gebrauchte AirportExpress (älteres Modell) nehmen und über Klinke oder (falls vorhanden) optisch TosLink an Deine Lautsprecher anschließen.


    Edit:
    Warum muss es eigentlich das flash-lastige, Werbe-überladene radio.de sein? Man kann doch die streams auch in jedem anderen Player abspielen (itunes, songbird o.ä.)?


    Übrigens, wäre mit Wlan auch ein ganz anderer technischer Weg denkbar. Du könntest Dir für 50,- auch ein einfaches android-handy kaufen und fest an Deine Boxen anschließen. Das bedienst Du dann über eine Fernsteuer-App.

    Ich räume ein, dass ich gelegentlich ein wenig zu ausführlich und kompliziert rüberkomme :o


    Die Zusammenfassung meines Posts:


    - Zunächst keine neuen Verträge abschließen; alte Technik so lassen, wie sie ist


    - Die neue Technik zunächst mit Prepaid ausprobieren
    (Man lädt einen geringen Betrag auf, den man dann nutzen kann)


    - danach entscheiden... und bei Fragen... enfach fragen ;)

    Neuen Rechner anlegen ist wohl die sicherste Variante, um nicht den bereits lokal ausgeführten Löschbefehl doch noch zu vollenden. Allerdings müssen dann auch alle Freigaben erneut autorisiert werden, was u.U. auch recht aufwändig werden kann.
    Je nach Aufwand kann es auch einfacher sein, die Rollback-Funktion von dropbox zu nutzen, um Gelöschtes wieder herzustellen.
    Bei einfacher Ordnerstruktur wäre auch denkbar, über einen anderen Account alles Gefährdete in ein zip o.ä. zu komprimieren und diese nach dem großen Synch einfach wieder zu entpacken. (Sonder-Verzeichnisse, wie public oder photo brauchen jeweils eine eigene zip.) Dabei gehen allerdings die ursprünglichen 'Eigentümer' verloren.

    Aah, heute ist wieder klares Glaskugel-Wetter :D.... sie sagt:


    Bevor Du einen anderen Anschluss bestellst, probiere folgendes:
    1. Richte Dir einen kostenlosen Festnetzanschluss bspw bei sipgate.de ein (VoIP)
    2. Bestell Dir bei Deinem Lieblingsnetzbetreiber einen kostenlosen Prepaid-Tarif, für den auch eine Festnetz-Option angeboten wird.


    Nun lass Gott und die Welt dort anrufen und prüfe, ob Qualität und Zuverlässigkeit Deinen Anforderungen gerecht werden. Es sei einschränkend erwähnt, dass erstgenannter meist nie durchkommt :p :D


    Eine Portierung von Festnetznummern ist bei 1. jederzeit, beliebig oft und problemlos möglich. Für anspruchsvollere Kofigurationen würde ich statt sipgate eher dus.net empfehlen, da Service und Leistungsumfang dort besser sind. (im Gegensatz zu sipgate auch ein deutsches Unternehmen)


    Hast Du bei 2. ein Netz mit zuverlässigem Empfang an allen notwendigen Standorten, kannst Du auch dort jederzeit eine Festnetznummer portieren, solange es ein direkter Netzbetreiber-Anschluss ist (Provider beschränken die Portierung meist auf Neuverträge)


    Ich selbst habe seit vielen Jahren so etwas mit mehreren O2-Genion-Verträgen und einer simply@home-PrePaid im Einsatz. Bei Gewitter in unmittelbarer Nähe kann man damit meist für 5 - 10min nicht telefonieren, da der Sende-Mast sich abschaltet. Ansonsten habe ich Ausfälle bisher nicht registriert, was nicht bedeutet, dass es sie nicht gegeben haben könnte.
    Bei meinen VoIP-Anschlüssen ist die Ausfallrate deutlich größer. Ob Router-Absturz, Probleme meines Kabel-anbieters oder Probleme in der online-Telefonanlage. Hier empfiehlt sich als Fallback-Sicherung ein Mobiltelefon mit dem man mindestens die Störungsstelle erreichen kann. DIe Anschlüsse selbst sind jedoch bei weitem komfortabler und flexibler als im Mobilfunk, wo man viele Zusatzfunktionen dazu kaufen muss oder gar nicht erst bekommt.


    Grundsätzlich hat sich die Trennung der Anbieter für die einzelnen Leistungen als vorteilhaft herausgestellt. Meine Datenanschlüsse wurden mit Verfügbarkeit besserer Leistungen stets gewechselt (derzeit habe ich 100Mb-Kabel). Die ungleich aufwändigere Portierung von gebundelten Telefonanschlüssen belastet meine Nerven und meinen Geldbeutel nicht ;)


    Apropos Geldbeutel;
    meine monatlichen Fixkosten:
    5 Festnetz-Anschlüsse über O2-Genion-Vertrag: 0,-
    100Mb-Kabel: 30,-
    umts-flat 5,-


    verbrauchsabhängige Zusatzleistungen (telefonflat, sonderleistungen etc.) kaufe ich mir nach Bedarf jeweils hinzu.