Beiträge von Gallium

    Bei der Betrachtung würde ich zunächst in zwei Bereiche trennen:
    1. Nutzeridentifikation durch Browserdaten, verwendete Hardware etc
    2. Standortdaten des Netzbetreibers


    Eine Identifikation über 1. kann man nur durch die Benutzung eines absolut 'jungfräulichen' Systems verhindern. Bereits ein harmloser email-Abruf oder das Einloggen in Foren, wie diesem grenzt Dich bereits ein. Wenn Du hier wirklich unerkannt bleiben willst, müsstest Du ein no-name-System stets neu booten (z.B. Live-Linux von DVD gebootet).
    Ferner muss man Browser-Spuren durch Annonymisierungstools wie Thor o.ä. vermeiden.
    Zudem müsste auch die Hardware annonym sein (Stichwort IMSI, CPU-Registrierung etc)
    Die Verwendung eines Smartphones wäre in diesem Zusammenhang natürlich auch ein absolutes No-go.


    Bei 2. ist eher die Frage, wer hier wo Zugriff hat. Im einfachsten Fall wirst Du mit einem vpn ins Ausland (surfen unter ausländischer IP) am einfachsten den Abmahnern aus dem Wege gehen, da es sich hier um Auswüchse des deutschen Zivilrechts handelt, für die man in anderen Ländern nur ein Kopfschütteln übrig hat. Bei Straftaten können Ermittlungsbehörden selbstverständlich darauf zugreifen, wobei es m.W. noch nie einen Fall gegeben hat, der darüber aufgeklärt wurde. Die wirklichen Gangster verstecken sich da einfach hinter der Identität derer, die immer sagen, dass sie nichts zu verbergen hätten und sich deshalb nicht um ihre Sicherheit kümmern.

    Eine Richtantenne ermöglicht Dir, einen Mobilfunkmast dediziert auszuwählen, wo andere Handys bereits in den nächsten wechseln würden. Das kann u.U. sinnvoll sein, wenn Du an der Grenze einer homezone o.ä. bist.
    An einem Sendemast kann man die Teilnehmer über den benutzten Sektor (Richtung) und die Feldstärke (Entfernung) lokalisieren. Bei der Feldstärke wird von der üblichen (erlaubten) Sendeleistung eines Handys ausgegangen. Da eine Richtfunkantenne die Abstahlleistung erhöht, verschleiert dies die tatsächliche Entfernung. Dennoch bleibt das Gerät auf wenige km genau zu orten.
    Prinzipiell werden die Mobilfunkbertreiber nichts dagegen haben, wenn Du Deine 'Empfangssituation' verbessern willst. Allerdings gibt es Leistungsbeschränkungen für Sendeanlagen, die durch eine leistungssteigernde Antenne überschritten werden. Falls Du einfach nur Sorgen wegen deutscher Abmahner hast, wären ein vpn ins Ausland oder eine anonyme PrePaid-Karte sicher unkomplizierter.
    So ganz habe ich Dein Ansinnen vllt auch noch nicht verstanden.

    Zitat

    Original geschrieben von Boy2006
    Es geht eben darum die Werbung ruas zu blocken. :top:

    Die Werbebranchen nutzt ohnehin andere Quellen (z.B.Browser, Handy-GPS), um Dich zu lokalisieren. Die von mir genannten Lokalisierungs-Möglichkeiten stehen nur einem eingeschränkten Nutzerkreis zur Verfügung (Mobilfunkbetreiber, Ermittlungsbehörden, Rettungsdienste o.ä.).
    Das Mobilfunknetz ist ohnehin ein Proxy, so dass für Außenstehende als Dein Standort der Einspeiseknoten des Netzbetreibers erscheint.

    Da das Eluga derzeit in Verbindung mit einem Vertrag bei TT günstig angeboten wird, hole ich diesen Thread mal wieder aus der Versenkung.
    Seit dem letzten Post gibt's ICS von Panasonic aber auch GB ist mit dem (dringend zu empfehlenden) Firmwareupdate durchaus angenehm zu bedienen.


    In der aktuellen c't 3/2013 gibt's einen Test zu Outdoor-Smartphones, wo das Eluga gar nicht so schlecht abschneidet, wie oft behauptet:
    Bedienung +
    Geschwindigkeit +
    Display +
    Ausstattung (2.Cam, SD-Card fehlt) 0
    Outdoorfähigkeiten (nicht stoßfest) 0
    Kamera (kein Blitz) 0
    Laufzeit -


    Dass im Vergleich ein rund doppelt so teures Modell (Razr i) besser abschneidet, sollte man je nach Nutzerverhalten akzeptieren können (das moto bekommt dagegen nur ein '-' für seine eingeschränkte Outdoorfähigkeit)


    Der Akku ist sicher keine Glanzleistung von Panasonic. Im normalen Gebrauch stand ich bisher aber noch nicht im Dunkeln, bin dafür aber Großstadtbewohner mit vielfältigen 'Anschlussmöglichkeiten' im Büro und zuhause.


    Den fehlenden SD-Steckplatz kompensiert bei mir ein dropbox-Account.


    Für häufige Taiga- oder Arktis-Trips sollte man sich eher anderweitig umschauen. ;)

    Ja, aber genau das haben wir hier ja nicht, da es keinen angeschlossenen Schutzleiter gibt, der diesen 'Kurzschluss' erzeugen könnte. Dennoch wird der nicht über 0-Leiter fließende (Fehler-) Strom vom FI-Schalter erkannt, wenn jemand ein unter Strom stehendes Gehäuse anfasst und somit anderweitig erdet.
    'unangenehm' ist das in jeder Hinsicht ;)


    Ich denke, das ist ein für den TE eher uninteressantes technisches Detail. Die Anlage ist gefährlich und daher muss er/sie schnellstens handeln.


    blu9
    Ääks, jetzt habe ich verstanden, was Du meinst. Ja, du hast Recht. Ich habe den Post von Fahrsfahrwerkaus wohl zu schnell überflogen :gpaul:

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Tritt in diesen ein Defekt auf, der berührbare Metallteile unter Strom setzt (z.B. Wasserkocher mit Metallgehäuse, PC-Blechgehäuse) dann löst die normale Haussicherung nicht aus und man bekommt eine gefeuert.

    Du meinst den FI-Schalter :cool: Die Sicherung löst nur bei Überlast aus und schützt nicht den Anwender sondern nur die Technik. :)
    murmelchen
    Wenn Du bereits gemahnt hast, wäre es doch jetzt Zeit für Mietminderung oder gar Ersatzvornahme zur Abwendung der Gefahr.

    Re: Apple oder zu Android(Samsung) wechseln


    Zitat

    Original geschrieben von michael65123
    Jedoch ist jetzt der alte Vertrag ausgelaufen, was bedeutet, ich muss mich für ein neues Teil entscheiden.

    Du musst überhaupt nicht :confused:
    Was spricht denn dagegen, Dein iPhone erst mal weiter zu nutzen, wenn Du damit zufrieden bist?
    Such Dir doch erst mal einen vernünftigen Telefonvertrag ohne Handysubvention. Das ist erheblich preiswerter und bietet Dir die Möglichkeit, erst dann ein neues Handy zu kaufen, wenn ein Modell auf den Markt kommt, das wirklich essenzielle Neuerungen gegenüber Deinem derzeitigen iPhone hat.
    Der, von Dir ins Auge gefasste Wechsel iPhone -> Samsung bedeutet auch einen Wechsel in eine andere Betriebssystem-Welt mit dem Verlust aller vorhandener Soft- und Hardware und entsprechender Umgewöhnung. Ich würde derzeit empfehlen: Never change a winnig Team. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Auch das ist nicht ganz richtig. Noch Ende der 1980er-Jahre gab es reihenweise Altbauten, in denen der Schutzkontakt von Steckdosen lediglich "genullt" (also mit dem Nullleiter belegt) war. Solche Installationen waren noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Stand der Technik.

    Naja, ich denke der User 'Antwort' meint, dass eine Schukodose immer einen angeschlossenen Schutzkontakt haben muss.... und das ist ja hier offensichtlich nicht der Fall und somit gefährlich.
    (sehr irritierender Nick, nebenbei bemerkt)

    Zitat


    Lediglich wenn die Textilummantelung der Aludrähte in den mit Asbest ausgekleideten Blechröhrchen langsam abgammelte, war umgehender Handlungsbedarf angezeigt - dieser Zustand machte sich aber frühzeitig durch ein stetig lauter werdendes Knistern in Wänden und Decke bemerkbar ... :cool:

    ROFL
    Interessante Wohngegend bei Dir zuhause :D :D

    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Warum sollten Sie das tun?

    um sich vor den Kosten zu drücken...
    ob sie das machen, ist ja ne ganz andere Frage. Warte mal, was die Jura-Spezies dazu sagen

    Zitat

    Zudem hat die Verwaltung schonmal einen Elektriker bezahlt um mir die Küchenlampe zu Montieren da die Kabel in der Wand kein entsprechende Farbliche Kodierung haben. (5 Kabel,alle grau)
    Was deutet denn darauf hin? :flop:

    Weil Dinge verbaut wurden, die so da nicht hingehören. Im Osten war so was üblich: Wenn es mal das richtige Kabel nicht gab, hat man halt genommen, was gerade greifbar war... 5adrige Maschinenkabel statt der vorgeschriebenen bspw ;)
    Da gäb#s noch mehr Beispiele 'komischer' Kabel, die man auf Deinen Bildern sieht...

    Zitat

    Im Sicherungskasten im Hausflur ist für 6 Wohnungen ein FI schalter sollter nicht für jede Wohnung separat sein?

    Naja, funktioniert auch so, solange die zulässigen Stromstärken eingehalten werden. Vermutlich eine Nachrüstung nur für die Nasszellen. Komfort sieht zugegebenermaßen anders aus.

    Ich sehe da Wago-Klemmen, die es so damals noch nicht gab. D.h. die Installation ist jüngeren Datums. Inwieweit das vvlt im Zuge der Heizungs-Sanierung mit erneuert wurde, ist Spekulatius.


    Ein Grund, weshalb die Schutzleiter vorhanden aber nicht geklemmt sind, könnte sein, dass ein Vormieter auf eigene Faust was erneueert hat, die entspechende Technik dahinter (Schutzleitersystem) außerhalb Deiner Wohnung jedoch nicht existiert.


    Würde man den Schutzleiter anklemmen, ohne eine entsprechende Erdung zu haben, würden alle Schuko-Geräte eine fühlbare Spannung am Gehäuse führen. Das kommt durch die Wechselwirkung der einzelnen Adern im Kabel. Da fließen zwar keine lebensgefährlichen Ströme, unangenhm ist es aber allemal und Elektronik (auch bspw Herzschrittmacher) reagieren darauf schon sehr 'eigen', um es mal vorsichtig zu formulieren.


    Stand der Technik hin oder her... Schukosteckdosen zu installieren, ohne Schuko anzuschließen, ist grob fahrlässig. Du darfst zu Recht auf das Funktionieren dieser Sicherheitseinrichtung vertrauen, da Du Schuko-Geräte anschließen kannst, deren Betriebssicherheit nur durch den Schutzkontakt gewährleistet ist.


    Das Problem in Deinem Fall könnte allerdings werden, dass der Vermieter behaupten könnte, dass Du das selbst so angeschlossen hast. :mad: Aber da können die zahlreichen Paragraphenrocker hier sicher mehr zu sagen.


    PS: Es deutet einiges auf einen ostdeutschen Standort hin? Das würde einiges erklären....