Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Es kommt, wie es vorauszusehen war:

    ja, war leider absehbar :(

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium 10.02.2015 09:43
    Wie ich bereits vor Tagen schrieb, wird Merkels Waffenstillstands-Initiative letztlich zum Vorwand benutzt werden, Waffen zu liefern:
    Es wird heissen, dass man doch alles versucht hätte, doch nun nicht anders könne. Die Alibi-Mission der Kanzlerin kommt den US-Strategen nicht ungelegen, weil sie in der Lage sind, sie scheitern zu lassen. :flop:

    Der bevorstehende Nato-Waffengang kündigt sich auch mit den sich gerade wieder häufenden Panzer-Fakes und dem zunehmenden Copy&Paste von US-amerikanischen Meinungsmachern an :flop:

    Hi Tomcat,


    ich vermute, Du meinst diesen hier
    Prinzipiell keine schlechte Idee :top:
    ... hat allerdings zwei wesentliche Nachteile:
    1. Nur eine Leitung verfolgbar. Man braucht also einen Helfer, der an der 'Senderseite' umklemmt.
    2. Nur 3cm Suchtiefe reicht eigentlich selten aus.


    Eigentlich sind auch (fast) immer beide Seiten der Kabel zugängig, so dass ich eigentlich nicht berührungslos messen müsste (obwohl recht angenehm :top:)


    Ich habe in letzter Zeit häufiger das Problem, dass ich Kabel-Enden an weit entfernten Punkten A B C und D vorfinde. Die Verbindungen der einzelnen Adern aber völlig 'gewürfelt' sind - also A-C, B-C, A-D usw. Ich brauche also für jeden Kabelendpunkt einen Helfer, der auf Zuruf das auf die nächste(n) Ader(n) wechselt. Daher scheiden auch die üblichen Mehrfach-Kabeltester aus, da die nur aus einem Gerät mit mehreren Ausgängen bestehen, die nicht räumlich trennbar sind.


    Ich bräuchte Deinen obigen Geräte-Vorschlag also quasi 10x, ohne dass sich die Geräte gegenseitig stören.
    Ich hoffe, ich konnte mein Problem jetzt etwas verständlicher machen :cool:


    Danke trotzdem für Deine interessante Anregung


    Gallium

    Hallo liebe Leidensgenossen ;)


    ich habe immer wieder mit verdeckten Verdrahtungen/Kabeln zu tun (unterirdisch, unter Putz usw), bei denen keine Dokumentation (mehr) existiert. Um heraus zu finden, welches Kabelende wohin führt, nutze ich derzeit eine Eigenkonstruktion aus einem Netzwerktester mit 'Adapter' Westernstecker auf Hirschmann-Klemmen.


    Diese Technik hat natürlich Nachteile:
    Ich muss mir häufig eine eigene Masseleitung zur Messung verlegen,
    Y-Abzweige sind nur über Umwege zu entdecken,
    das Übersprechen bei dicken Steuerleitungen erlaubt keine eindeutige Zuordnung
    usw. usf.


    Daher meine Frage:
    Welche Geräte zur Kabel-/Adern-Zuordnung nutzt ihr bzw könnt ihr empfehlen?
    Gern auch Ideen/Vorschläge für Selbstbau-Lösungen mit mehr Komfort :top:


    Mein Traum wäre ein Satz einzelner 'Sender',
    die auf einem entsprechenden 'Empfänger' am anderen Ende ihre eindeutige Kennung zur Anzeige bringen, die
    - idealerweise ohne Bezug auf eine gemeinsame Masse auskommt,
    - weitgehend unabhängig von Länge und Dicke der zu messenden Kabel ist,
    - vllt sogar noch elektrische Werte des Leiters misst (als Luxusvariante)


    ...und am besten noch ohne die Grenzen der Physik ;) :D

    Der Wirtschaftskrieg gegen Russland gerät ins Stocken:
    In den USA ging innerhalb der vergangenen Woche die Zahl der aktiven Öl-/Gas-Förderquellen um rund 100 zurück. (Stand 13.2.2015: 1358 aktive Förderstellen)
    Seit Beginn der Ukraine-Kriese sind es übrigens insgesamt rund 400 weniger.
    Wer öfter tanken muss, hat vllt auch schon gemerkt, dass der Sprit langsam wieder teurer wurde (Ölpreis stieg um rund 20%)


    Ich frage mich, was die neuen Sanktionen eigentlich noch bewirken sollen, die kurz nach Minsk II verabschiedet wurden :confused:
    ....außer uns aus dem russischen Markt zu drängen :flop:


    BTW: Das Frachtaufkommen über die Ostsee ist mittlerweile auch fast halbiert. Aber keine Sorge: Uns betrifft das nicht - deutsche Schiffe fahren dort nicht... man sieht ja fast nur Panama-Flaggen :apaul:


    Timba
    Es bestreitet doch mittlerweile kaum noch jemand, dass die Maidan-'Kämpfer' durch eigene Leute beschossen wurden. Auch bellingcat hatte vor einiger Zeit eine Analyse der Schussrichtungen veröffentlicht und gezeigt, dass da von Standorten geschossen wurde, die von den 'Aktivisten' selbst besetzt waren.
    ...oder wie Dein Lieblingsblog es gern formuliert: Old and busted ;)

    ...finde den Link gerade nicht, wurde aber auch hier irgendwo in den zurückliegenden 242 Seiten gepostet :gpaul: ;)


    Edit:
    Mal zum Ausgleich noch 'ne positive Meldung: Die Automobilproduktion in der Ukraine konnte im Januar um 90% (auf 350 Fahrzeuge) gesenkt werden. Damit steht der 'friedenssichernden' Produktion nichts Ziviles mehr im Wege :mad:

    Tomcat007
    Wie bereits geschrieben, unterstütze ich Deine Empfehlung, grundsätzlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen zu nutzen - im Übrigen nicht nur für clouds. :top:
    Mein Re bezog sich auf Frankies Präferenz, Daten zu verstecken.... nach dem Prinzip der schlafenden Hunde löst das i.Allg. erst den Ostern-Reflex bei den Ermittlern aus.


    Snowden ist deshalb nicht erwischt worden, weil er die Daten mit einer unverfänglichen Zweitverschlüsselung auf seinen Laptops 'rausschleppte'.


    Es geht hier aber nicht um NSA-sicheres Arbeiten - das ist in jedem Fall unkomfortabel und mit höchster Sorgfalt verbunden.


    dropbox sollte man, genau wie die direkte google-Suche meiden, da es genügend gleichwertige oder bessere Alternativen gibt. Man kann Komfort auch geniessen, ohne Condoliza Rice mit Meta-Daten zu füttern :top:

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Existieren Datenträger, kann daraus zumindest mittelbar auf die Existenz von Daten geschlossen werden, ...

    Da es bei guten Verschlüsselungstechniken immer ein zweites 'Alibi-System' gibt, das sich bei Benutzung des unverfänglichen Schlüssels bspw als 'Mediacenter' offenbart, wirkt die Existenz solcher Daten geradezu 'entlastend'. Nur der andere echte Schlüssel macht aus dem 'Mediacenter' die echten Daten.

    Zitat

    ...während schon die bloße Existenz von Daten, die unter Beachtung dieses Grundsatzes in die Cloud verlagert wurden, glaubhaft abgestritten werden kann. Rein gar nichts deutet auf die Existenz von Daten hin.
    Es existiert also nicht einmal ein Datenträger, auf dem man Daten suchen könnte.

    Auf darauf zugreifenden PCs o.ä. finden sich aber Spuren dieser Zugriffe und bei entsprechender Unachtsamkeit auch Hinweise zur Art der Verschlüsselung.
    Beim 2-Schlüssel-System ist selbst der nachträglich auffindbare Zugriff auf ein 'Mediacenter' unverfänglich, so dass man diesen nicht einmal abstreiten muss :top:


    Für Otto-normal-Wolken würde ich mich der Empfehlung von Tomcat007 anschließen:
    Boxcryptor verschlüsselt on-the-fly und erlaubt, jeden beliebigen Cloud-Anbieter zu nutzen. Mafia-tauglich oder NSA-sicher ist das allerdings nicht.
    ...wobei ich dropbox in jedem Fall meiden würde, da Condoliza dort einfach immer noch zu viel Informationen abgreifen kann - auch wenn die Daten verschlüsselt sind.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    ...als Produzent von Waffen (wie etwa des Granatwerfers UAG-40) verdient er aber besser, wenn der bewaffnete Konflikt fortgesetzt wird und er mit amerikanischen Dollars im Namen der Ukraine die von ihm selbst produzierten Waffen kaufen kann. Bei der gegenwärtigen Haushaltslage der UA könnte es sonst knapp werden. ;)


    Grundsätzlich muss ich Dir natürlich zustimmen, dass bei täglichem 'Großverbrauch' an Waffen sein Geschäftsmdell floriert ;( Die Ukraine war aber auch vor dem Krieg einer der größten Waffen-Exporteure.
    Mir kam es auf den Vergleich mit Jazenjuk und anderen Kriegs-Karrieristen an, die ohne Krieg und Dollars in der Bedeutungslosigkeit versinken würden.


    BTW: Ich bin ja langsam geneigt eine Spendenaktion für notleidende Autohändler zu initiieren :D

    Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Was müsste man da gegen Kissinger, Braun, Cohn-Bendit und andere geschimpft haben....

    Cohn-Bandit hat afair nicht für russische Privat Equities gearbeitet und Kissinger arbeitete, wenn ich mich nicht irre auch nie für russische Think-Tanks ;)
    Vergleiche fallen nicht unter Inklusion, auch wenn sie noch so sehr hinken ;)

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    Original geschrieben von pithein
    Hat "englisch" Kriege verhindern können?

    Stimmt, gegenwärtig eher das Gegenteil :p ;)

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    interessante Details zur russischen Verhandlungstaktik

    ...vom außenpolitischen Sprecher der FDP-Bayern. Nun gut, die Bayern haben sich in der Außenpolitik schon immer mit Völkerverständigung hervorgetan ;)
    ...aber FDP ... war das nicht diese kleine Stammtischrunde, die mal einen Big-Brother-Außenminister stellte, der nicht mal englisch konnte :p
    ....ein Link mit höchst kompetenter Meinungsäußerung ;) :D


    Frankie
    Ich denke schon, dass Poroschenko durchaus verhandlungsbereit wäre, da er etwas zu verlieren hat. Er ist zwar Oligarch aber wirklich in der Ukraine zuhause. Er wird sich aber nicht gegen die ganzen Fanatiker und Import-Politiker durchsetzen können.
    Im Gegensatz zu Jazenjuk & Co hat Russland für ihn und die Ukrainische Industrie immer noch die Bedeutung, immer nch größter Handelspartner zu sein. Ich könnte mir denken, dass die Russen auch deshalb bisher darauf verzichtet haben, wirtschaftlichen Druck auf die Ukraine auszuüben.


    Apropos Handelspartner:
    ich hatte gerade Einblick in die strategische Planung eines bekannten deutschen Unternehmens. Trotz drastischer Sparpläne in vielen Bereichen wird am Investitionsumfang in Russland nichts verändert. Zielvorgabe ist salopp formuliert: Platzhalter gegen die Chinesen :top:

    Waffenruhe ist kein Waffenstillstand, sondern quasi eine Feuerpause.
    Die Ukrainer brauchen das um ihre eingeschlossenen Truppen zu retten und sich militärisch 'neu aufzustellen' - deja vu Minsk I

    liegt vllt daran, dass sie gar nicht wissen, was Freundschaft bedeutet.
    Bei ihnen wird das immer kurzfristig ganz 'pragmatisch' nach aktuell geltendem Opportunismus entschieden.
    ...und das merken die so 'Beglückten' mittlerweile auch immer öfter und handeln mit gleichem Opprtunismus - wie man in den Wald hineinruft... :gpaul: