Gute Frage :top:
Eben deshalb kennt FB auch Personen, die gar nicht dabei sind. Rechtlich ist das in DE unzulässig aber was willst Du machen :confused:
Es ist übrigens auch ein verbreiteter Irrglaube, dass man mit falschem Namen annonym sei.
Das Profil (wer mit wem befreundet, welche Interessen etc) identifiziert ein Mitglied eindeutig. Im Prinzip ist es FB auch erst mal schnuppe, wie der Benutzer wirklich heisst. Er ist in erster Linie eine Person, über die man einen eineindeutigen Datensatz besitzt, der diese Person beschreibt... und auch nur das interessiert zunächst einen shop, eine Versicherung oder sonst jemanden, der diesen Datensatz kaufen/nutzen möchte.
Ein Name ist gewissermaßen ein Identifier aus der nicht-Netz-Welt, den eigentlich nur der Paketdienst braucht, um den richtigen Klingelknopf zu finden.... wobei er das eigentlich auch viel besser über die Geolocation machen könnte. So weit sind wir aber NOCH NICHT. Das wird erst bspw mit der Drohnen-Paketzustellung interessant.
Zu Annonymisierungstools, wie disconnect o.ä sollte man sich folgendes vergegenwärtigen:
In dem Moment, wo eine Verbindung zu FB-Servern hergestellt ist, identifiziert man sich damit selbst.
Damit kann man dann auch sogar durch ein TOR-Netz getracked werden.
Edit:
Im Prinzip könnte man natürlich alle Bekannten, Freunde etc, die FB nutzen verklagen, da sie persönliche Daten unberechtigt an Dritte weitergeben. Schließlich wird man bei der Installation gefragt, ob man zustimmt, die Kontaktliste an FB zu übertragen :eek:
Das wäre ein interessanter Präzedenzfall, wenn das mal jemand versuchen würde ![]()
Es wäre vermutlich nicht möglich, nachzuweisen, dass ausgerechnet der Beklagte der Verursacher war.