Beiträge von Gallium

    Leider funktioniert auch Krieg streng nach Logik:
    Nachdem die kürzliche Ukrainische Offensive fehlschlug, kommt nun gegen den geschwächten Gegner die Gegenoffensive.
    Aus deren strategischer Sicht natürlich zwingend nötig, bevor die neuen Reservisten an die Front kommen werden.
    Die neuen unerfahrenen Reserve-Soldaten werden dann an eine Front geschickt werden, deren Verlauf und örtliche Gegebenheiten von den Separatisten in Kürze festgelegt werden.
    ....tödliche Logik :o

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Fuehrt aber nur dazu das zwar die Wirtschaft boomt und die Oberschicht immer reicher wird - aber die Bevoelkerung bleibt arm :(

    Irgend jemandem muss man schon etwas wegnehmen, wenn ein anderer reicher werden soll.
    ...oder wie es ein Börsianer mal so schön umschrieb:
    Dein Geld ist nicht weg - sondern nur in einer anderen Tasche ;(

    Zitat

    Die Frage ist aber ob wir das wirklich wollen - so enden wie China


    Die Frage wird Dir keiner stellen :o

    Zitat

    Besser waere es wohl eine ausgeglichene Handeslbilanz zu haben, also Binnenwirtschaft beleben. ;)

    Globalisierung kann man nicht zurückdrehen - auch nicht die AfD ;)
    Mittlerweile gehört 70% der deutschen Wirtschaft ausländischen Investoren, die natürlich kein Interesse daran haben.


    Eine ausgeglichene Handelsbilanz würde zudem das Wachstum in DE weit unter Null drücken, weil wir nicht in der Lage wären, soviel zu konsumieren, wie derzeit in alle Welt verkauft wird. Ein Spaßvogel hat mal ausgerechnet, dass wir allein bei VW alle 7 Monate ein neues Auto kaufen müssten ;)


    Ohne Wachstum können jedoch Schulden nicht bedienen werden... und nur durch Schulden gibt's Zinsen/Rendite.
    Vereinfachend: Wachstumsrate + Inflationsrate = erzielbarer Zins/Rendite
    Da statt des '=' durch (Finanz-) Blasen etc ein '<' entsteht, muss die Wertdifferenz immer wieder ausgeglichen werden.


    Das Problem bei Zins/Rendite ist, dass sich solche Wertdifferenzen dummerweise potentiell akkumulieren (Zinseszins-Prinzip). Die Spirale wird also immer schneller.
    Zur Erinnerung: Nach der 'Lehmann-Pleite' reichten noch ein paar hundert Miliarden - jetzt ist es eine Potenz mehr :cool:
    ...aber das ist nunmal die Basis unseres Wirtschaftssystems.

    Mir wurde ja vorgeworfen, dass das, was ich schrieb....

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Hintergrund ist, dass sich im Donezker Flughafen eine kleine Gruppe ukrainischer Soldaten in der Vergangenheit hartnäckig gehalten hatte. Diese Soldaten wurden in den ukrainischen Medien als 'Cyborgs' zu Helden stilisiert. Allein die Bezeichnung 'Cyborg' ist schon recht bizarr und verdeutlicht, in welcher Scheinwelt da manche Möchte-gern-Strategen leben :rolleyes: Das erinnert alles ein wenig an die Durchhalteparolen von Stalingrad :gpaul: Der GröFaZ hat zum Schluss auch nur noch imaginäre Divisionen hin- und hergeschoben...


    In den vergangenen Tagen hat Kiew unter viel 'medialem Getöse' eine Offensive gestartet. Der GröFaZ hätte da wohl von 'Entsatz-Truppen' schwadroniert.
    Ergebnis: ein einziges Desaster trotz 2,5Mrd Euro 'Hilfe' aus der EU

    ...gelogen sei
    ...oder wie es im Originalton hieß:

    Zitat

    Original geschrieben von suka
    Ansonsten wieder mal nur gequirlte Scheiße von dir:
    ...
    Oh, entschuldige: verlogen-gequirlte Scheiße mit Smileys garniert. Fragt sich wo du denn den Dreck her hast? Muss irgendeine debile Propaganda-Gruppe bei Facebook sein...

    Jetzt konnte ich in meiner 'debilen Propaganda-Facebookgruppe' noch ein weiteres Mitglied 'begrüßen':
    http://www.spiegel.de/politik/…fen-donezk-a-1013799.html

    ...auch in diesem Thread fand sich aber auch ein Link, wo sich afair Joe Biden damit brüstete, dass die US-Regierung die EU-Sanktionen gegen deren Willen durchgesetzt hätten.
    ...war eine Rede an einer Hochschule... finde ich jetzt aber gerade nicht wieder :gpaul:


    Edit:
    Den Post habe ich jetzt nicht gefunden aber es gibt auch genügend andere Quellen, die uns als Vasallen einstufen
    Der Freitag schlussfolgert sogar, dass im Falle einer Sanktionverweigerung der EU US-Truppen einmarschiert wären :mad:
    ...schöne 'Freunde' haben wir da :flop:

    Ein Gruppenleiter kann sich bspw jederzeit in die Kunden-Gespräche seiner Leute einklinken - aus Gründen der 'Qualitätssicherung'. Wenn er das kann, können das selbstverständlich auch andere Teilnehmer des Netzwerkes mit gleichrangiger oder höherer Zugangs-Berechtigung.
    Die Auswertung von Kundengesprächen wird regelmäßig zum 'Training' der CallCenter-Agents (Mitarbeiter) herangezogen. Das ist daher auch substanzieller Bestandteil der Software.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Die gibt es aber kaum, bzw. werden eh kaum exportiert sondern >80% in der Eurozone verbaucht (Lebensmittel).

    Waren die ohne Import-Bestandteile hergestellt werden, sind bspw alle Dienstleistungen, technisches KnowHow etc. Der abstrakte Begriff 'Ware' ist hier vllt etwas irreführend. Eigentlich müsste man von 'Mehrwert' sprechen :cool:
    Lebensmittel sind dagegen mit einem hohen Importanteil in der Wertschöpfungskette behaftet. Saatgut, Pflanzenschutz kommen zu einem erheblichen Teil von Monsanto, bei Maschinen siehst Du auch überwiegend ausländische Fabrikate und die Energie ist ebenfalls in den seltensten Fällen einheimisch.
    ...wobei die Landwirtschaft eine Sonderrolle einnimmt:
    Bspw kann man für 150,-/t keinen Weizen ohne Subvention produzieren... (vergleich mal mit Deinen Müllkosten :rolleyes: )
    Politisch gelenkte Wirtschaft oder Geldpolitik folgen natürlich nicht marktwirtschaftlichen Abhängigkeiten.

    Zitat

    Energietrager, Bekleidung und Heimelektronik werden doch in der Eurozone kaum produziert oder gefoerdert.

    Daher gehören diese Beispiele auch zu Punkt 4. ;)

    Zitat


    China ist so autark das sie kaum was aus Europa kaufen muessen...

    China ist einer der größten Exporteure, weil sie Ihre eigene Währung bisher stets massiv unterbewerten - so wie wir jetzt auch.

    Zitat


    Da kann Europa aber eh nicht China mithalten.

    Mit einem abgewerteten Euro schon eher, denn dadurch wird die Entlohnung der Ware 'Arbeitskraft aus EU auf dem Weltmarkt billiger

    Zitat

    Auf die Arbeitskraft verlassen wird nicht funktionieren.

    Was willst Du denn sonst anbieten?

    Ob großer oder kleiner Anteil; Fakt ist, der amerikanisch-russische Handel wächst und uns nötigen sie die Zerstörung unseres Marktes auf :mad:
    klassischer Verdrängungswettbewerb, nur mit neuen Mitteln :flop:

    Die angegebenen 300.000 Arbeitsplätze die lt SPON-Link durch die Russland-Sanktionen gefährdet sind, halte ich nur für die unmittelbare Folge. Die Auswirkungen auf mittelbare Zulieferer, Dienstleister etc und den Kaufkraftverlust kann man noch gar nicht abschätzen.


    Auch das Abwerten unserer Währung kann das Wegbrechen eines ganzen Marktes nicht kompensieren. Die US-Wirtschaft wird kaum in equivalentem Umfang mehr bei uns einkaufen - statt dessen vergrößern sie ihr Russland-Geschäft, weil's jetzt dort billiger ist.... aber uns Enthaltsamkeit predigen wollen :mad:
    Die größten Pharisäer der Neuzeit :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Doch, weil dann die meisten Leute mehr Geld ausgeben wuerden. Und einiges Geld wuerde dann an Gastronomie und Dienstleister gehen, einige wuerden sich aber dann vielleicht auch oefter wieder ein neues Auto kaufen oder sowas.

    Die kurze Entgegnung darauf wäre der Verweis auf die Probleme, die die Schweizer Wirtschaft derzeit hat.


    Die lange Erwiderung ist... ;)
    Eine starke Währung macht Export-Waren für das Ausland teuer und dämpft damit die Ausfuhrmenge.
    (DE ist eine Export-orientierte Wirtschaft)


    Für die Binnenwirtschaft hat es dagegen zunächst keine Wirkung, weil:


    1. Waren, die ohne importierte Roh- oder Halbzeuge erzeugt werden, behalten ihre Kostenstruktur, sind aber für den Export trotzdem teurer (Gewinneinbruch)
    2. Bei Waren, die importierte Bestandteile enthalten, ist Gewinn nur aus dem Mehrwertanteil zu erzielen, der durch die 'produktive Veredelung' generiert wird. Für diesen wird aber teurere Arbeitsleistung gebraucht. Die Arbeiter werden ja nicht weniger Lohn akzeptieren, nur weil die Währung stärker wird.
    3. Import-Waren werden zwar billiger. Das führt aber dazu, dass einheimische Güter im Verhältnis dazu teurer werden und daher im Regal liegen bleiben.
    4. Bei Waren, die es nicht auf dem heimischen Markt gibt, existiert zunächst ein (scheinbarer) Preisvorteil. Dafür fehlt den ausländischen Produzenten jedoch ein Teil ihrer Einnahmen, um im bisherigen Umfang bei uns einkaufen zu können.


    Salopp formuliert: Wir leben überwiegend von unsere Arbeitskraft, die bei gleicher nomineller Entlohnung für unsere Kunden teurer wird.