Hach, die Chemie - da werden Erinnerungen wach! 
Im Alter zwischen 14 und 17 war klein Mooney nämlich ein Chemie-Fanatiker, der zu Hause im Keller sein eigenes kleines Labor hatte, das Dank Freundschaft zum Vorstandsvorsitzenden einer Chemiefabrik immer prall gefüllt war... 
Besonders gern hatte ich's wenn's richtig gerumst hat - ich denke, dass ich den Titel "Sprengmeister" im Chemie-LK zu recht getragen habe... 
Aber hier soll's ja nur um nette kleine Demonstrationen gehen...
Witzig ist Iodstickstoff (Stickstofftriiodid):
Man gibt etwas elementares, sublimiertes Iod in ein Reagenzglas mit Ammoniaklösung, lässt es ein Weilchen stehen und filtriert das ganze dann. Der schlammig wirkende Bodensatz im Filter ist Iodstickstoff, eine im trockenen Zustand kristallartige und sehr instabile Verbindung, die schon bei kleinsten Erschütterungen explosionsartig unter Bildung einer kleinen violetten Iodwolke zerfällt!
Wichtig ist, immer nur kleinste Mengen Iod zu nehmen, da schon ein Anpusten oder auch die Sonnenwärme ausreicht, um es knallen zu lassen.
Ich habe das Zeug einmal vor der großen Pause in der Schule in winzigen (noch feuchten) Portionen auf der Treppe zum Pausenhof verteilt, so dass es sich unter diversen Schuhsohlen festsetzte und dort trocknete - man glaubte gar nicht, wo es ein paar Minuten später überall leise knallte... 
Ebenfalls nett ist eine Mischung aus Zink, Ammoniumchlorid und Ammoniumnitrat:
Das Gemisch dieser drei Stoffe entzündet sich nämlich, wenn man Wasser darauf tropft. Der Effekt dürfte noch größer sein als bei Natrium oder Kalium, bei erheblich einfacherer Handhabung der einzelnen Komponenten!
Das genaue optimale Mischungsverhältnis weiß ich nicht mehr (auch hier natürlich nur kleine Mengen nehmen!), mit gleichen Teilen dürfte es aber auch funktionieren. Soweit ich mich erinnere, habe ich immer etwas weniger Chlorid als Zink und etwas weniger Nitrat als Chlorid genommen...
Wir haben dieses Gemisch übrigens immer als "Wasserzünder" für unsere selbstgebastelten "Knallkörper" genommen, so dass man diese ins Wasser werfen konnte und sie dann auf dem Grund detoniert sind.
Kaliumpermanganat und Glycerin:
Träufelt man etwas Glycerin auf ein kleines Häufchen KMnO4, fängt das Häufchen ebenfalls an, zu brennen.
Zucker und Schwefelsäure:
Träufelt man etwas konzentrierte Schwefelsäure auf ein Häufchen Zucker, so wird dieser entwässert und es bleibt ein schwarzer Klumpen Kohle übrig.
Kupfer und Salpetersäure:
Man lege ein 1 Cent-Stück in ein Reagenzglas (oder Erlenmeyerkolben) und übergieße es mit konzentrierter Salpetersäure - man glaubt gar nicht, wie schnell es weg ist! Achtung: die entstehenden grünen Dämpfe sind zwar hübsch anzusehen, aber nicht sonderlich wohlriechend und gesund -> Abzug!
Hübsch sind auch die diversen Nebeltöpfe (mein LK-Lehrer liebte es, durch den Abzug den Pausenhof zuzuräuchern), Versuche mit Luminol, Manganheptoxid, selbstgemachte Tintenkiller und ähnliche Späßchen - falls diese für noch mehr Versuche gebraucht werden, einfach Bescheid sagen!
Gruß, Mooney 