Beiträge von Zappi

    Meines Erachtens im ersten. Ein Ausbildungsverhältnis ist ja kein Arbeitsverhältnis, in welchem du in deinem Beruf arbeitest, ganz zu schweigen von Zivi oder anderen Ausbildungen. Also hast du imho noch kein Berufsjahr im entsprechenden Beruf absolviert.


    Zappi

    Kann mir diese Anmerkung nicht verkneifen, aber manchmal ist es einfach so, dass sehr viele User hier der ernsthaften Auffassung sind, TT ist der Nabel der Welt und jeder, der ein Mobiltelefon hat oder solche verkauft, liest hier mit und sieht TT als das einzige diesbezügliche Informationsmedium / schwarze Brett an.


    Es ist einfach nicht so. Da wird wild spekuliert, weil sich der Initiator dieses Thread nicht täglich bei TT mit Postings zurückmeldet oder man zeigt sich empört darüber, dass der Inhaber der betroffenen Firma nicht schon längst Kontakt mit TT aufgenommen hat. Warum sollten Sie?


    Manche Leute verkaufen Mobiltelefone und Zubehör und haben noch nie etwas von TT gehört. Sie machen ihre Arbeit dennoch gut.


    Nichts gegen TT. Es ist das informativste und auch imho beste Mobilfunkforum. Aber ein kurzer Blick über den Tellerrand (TT) hinaus würde manchmal gut tun und könnte Postings wie hier vermeiden. Ansonsten kann man auch mal zu einem Thema schweigen, wenn man wirklich so gar keine Ahnung hat und bloße Vermutungen abgibt.


    Z.

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    Original geschrieben von Thorsten
    Zur Zeit läuft alles über einen Anwalt, dieser hat auch mündlich mit einem Gutachter gesprochen, der sich die Daten notierte, am PC was ausrechnete und auf ca. 70km/h kam - plus minus 4km/h.
    Nur wollte ich dem ganzen nicht 100% trauen und eventuell wissen, wie man sowas ausrechnet - es muss ja eine Formel dafür geben oder gar ein Programm.
    Erst wenn ich da sicher bin, werde ich ein Gutachten aufstellen und Klage erheben.


    Wenn die Sache bei deinem Anwalt ist, warum vertraust du ihm nicht und fragts du hier? Meinst du nicht, er hat vor diesem Unfall nicht schon mal einen anderen Unfall abgewickelt?

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    Original geschrieben von Thorsten
    Die Versicherung hatte vor kurzem 5000€ überwiesen und bat mich, mich damit abzufinden, mehr gibt es nicht.
    Nur kam letzte Woche einfach so mal ein Brief von der Versicherung, dass sie alles erneut überprüft hätten und 50%, also etwas über 6000€ (Kosten für Gutachter, Ausfallgeld, Kosten für Abschleppdienst, Pauschalen etc. treiben den Preis auf über 12.000€) zu zahlen, wenn ich keine Klage erhebe.
    Jetzt sag mir mal, welche Versicherung einfach so Geld überweist, wenn sich ihr Versicherungsnehmer angelich nicht schuldig ist.


    Es geht der Versicherung sicherlich nicht darum, dass der Unfallgegner unschuldig ist. Der schwerere Verstoß ist die Missachtung der Vorfahrt. Wenn dein Freund erheblich zu schnell unterwegs war, trifft ihn wohl eine Teilschuld. Es geht nicht um ein paar km/h, 70 km/h bei 50 km/h vorgeschrieben, führen ohne weiteres zu einer Teilschuld von ca. 1/3. Ein Prozess verschlingt bei Beteiligung eines Gutachters einen Haufen Geld. Die Versicherung denkt und handelt wirtschaftlich. Es kann allemal billiger sein, einen Rechtsstreit zu vermeiden. Für beide Parteien überigends, also auch für dich, sofern du keine Rechtsschutzversicherung hast.

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    Original geschrieben von Thorsten
    Was ich persönlich auch als Schwachpunkt des Unfallverursachers sehe, ist sein Alter und seine bisherige Statistik bei der Versicherung - 18 Jahre und meiner war der zweite verschuldete Unfall, da er scheinbar keine Geschwindigkeit einschätzen kann - acht Wochen nach diesem Unfall kam es zu Unfall drei - wieder sowas ähnliches.


    Das spielt für diesen Fall keine Rolle, höchstens für die Fahrerlaubnis deines Freundes. Vorher hast du geschrieben, er sei erfahren was ausweichen usw. angeht, jetzt schreibst du, dass er ein Chrash-Kid ist. Ja was denn nun und warum gibst du ihm dann deinen Pkw?

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    Original geschrieben von Thorsten
    So Leute, ich bitte euch, in diesem Thread nur zu schreiben, wenn was sinnvolles zu sagen ist oder falls jemand Gutachert ist der bei der Versicherung arbeitet und was sinnvolles sagen kann - alles andere nützt nichts.


    Was erwartest du von hier? Du bist bei einem Rechtsanwalt und dennoch eröffnest du hier einen Thread und provozierst Laienäußerungen? Außerdem kannst du davon ausgehen, dass du eine sichere Berechnung der gefahrenen Geschwindigkeit mit deinen Angaben nicht ausrechnen kannst. Wozu gibt es Gutachter? Ein Verkehrsrichter könnte die Berechnungen, wenn es so leicht wäre, nach ein paar Monaten Erfahrung mit Unfällen selbst durchführen. Er macht es dennoch nicht, sondern beauftragt einen Gutachter. Vor diesem Hintergrund kann dir kein Sachbearbeiter einer Versicherung oder kein Gutachter fernmündlich mit den zur Verfügung gestellten Informationen eine exakte Auskunft geben.


    Zappi

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    5-10min fönen wäre mir auch zu umständlich, da habe ich schon 3 Hemden so gebügelt :D


    Wow, Respekt. Das schaffte selbst meine Mutter früher nicht und meine Freundin jetzt erst recht nicht.


    Hast du Pics von einem in 3 min gebügeltem Hemd?


    Zappi

    Re: Amerikanische Verhältnisse


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    Original geschrieben von galahad13
    die unsere Freiheiten als Bürger immer mehr beschneiden wollen. Die Juristenschwemme hat wohl nix besseres zu tun, um an Geld zu kommen.


    Nana, derartige Entwicklungen haben weder mit Juristen selbst noch mit der Anzahl selbiger auf dem Markt zu tun, Herr Sales Manager (?) ;)


    Freiheit des einzelnen bedeutet nicht das Ignorieren und Außerachtlassen der Rechte anderer.


    Ich möchte nicht unbedingt die These aufstellen, dass das Internet an allem Schuld ist, also auch an Entwicklungen wie Abmahnwellen u.ä. Aber das Internet hat schon für einen Wandel in der Gesellschaft gesorgt. Informationen stehen heute zur Verfügung, die man vor 15 Jahren jedenfalls nicht durch tägliches Zeitunglesen und Fernsehkucken erlangen konnte. Hinzukommt, dass zwischenzeitlich jedes Kind eine Homepage erstellen und darauf Informationen zur Verfügung stellen kann. Vielfach wird dies gemacht, ohne über die Rechte und Interessen von Dritten nachzudenken. Parallelen sehe ich auch beim Vervielfältigen von CDs und anderen Medienträgern. Durch die Entwicklung der PCs ist es sehr einfach Kopien sämtlicher Medien herzustellen; das war so schnell möglich, dass sich kein Mensch Gedanken über damit einhergehende Rechteverletzungen gemacht hat. Gleichzeitig entstand in der Bevölkerung die weitläufige Ansicht - wenn sich überhaupt einer Gedanken dazu machte - da es alle tun, kann es nicht illegal sein. Ein Trugschluss.


    Diese schnell voran schreitende Entwicklung führt dazu, dass heute täglich massenhaft Rechtsverletzungen im Internet auftreten. Die Leute wissen oft nicht, dass ihr Handeln gegen Gesetze verstößt. Sie kopieren Methoden und Internetseiten, verwenden Marken usw. Diese Vorgehensweise war früher nicht möglich. Früher hätte man Werbeanzeigen oder eine ganze Zeitschrift herausbringen müssen, um den selben Effekt erzielen zu können wie heute im Internet.


    Die Entwicklung von Abmahnwellen ist nur logisch. Wie sonst sollen sich Rechteinhaber gegen diese Entwicklung schützen?


    Es würd schon viel helfen, wenn jeder, der eine Homepage erstellt sich über grundlegende Dinge in rechtlicher Hinsicht künftig informiert. Er muss ja nicht zum Rechtsanwalt gehen, dafür gibt es Literatur und natürlich Infos im Internet.:rolleyes:

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    Irgendwann muß man sogar aufpassen was man in der Öffentlichkeit sagt, sonst hat man gleich eine Klage am Hals - Begriffe wie großes T, Metro etc. sollte man vermeiden (sind ja geschützte Markenamen).
    Und unser Recht auf freie Meinungsäußerung wird immer weiter eingeengt.


    Na dies ist etwas weit hergeholt. Die Meinungsfreiheit wird doch nicht im Geringsten eingeschränkt. Die betroffenen Betreiber der Website stellen illegal Informationen ins Netz oder verlinken darauf. Das hat nichts mit einer Meinungsäußerung zu tun. Hätten sich die Betreiber informiert, wäre es doch nicht soweit gekommen.


    Besonders lächerlich wird es dann, wenn die von einer Abmahnung betroffenen Betreiber ihre "Story" sich in ihrer Opferrolle suhlend online stellen um Mitleid oder gar Spenden zu erhaschen. Im offtopic wurde letztens so ein Fall diskutiert, kam wohl auch auf Heise. Ging um die Frage, ob ein Moderator eines Forums haftbar gemacht werden kann für das Zurverfügungstellen von Informationen (Websites), die illegale Filme oder Musiktitel beinhalten. Meiner Meinung nach selbst Schuld.


    Vor diesem Hintergrund erklären sich auch die strengen Nutzungsregelungen bei TT von selbst :top: !


    Z.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
      ShadowMaster
    Vielen Dank :Top: Das hört sich schon ganz anders an.


    Gruß,
    Dominik :)


    Das eine schließt das andere doch nicht aus. Natürlich ist das Weihnachtsgeld wie auch das Urlaubsgeld Teil der Vergütung (jedenfalls überwiegend). Dass es gerade an Weihnachten ausbezahlt wird, oder oft schon mit dem November-Verdienst kann sehr wohl mit Weihnachten zu tun haben. Urlaubsgeld bekommt man ja in vielen Firmen auch im Sommer, um damit in den Urlaub zu fahren.


    Es ist imho zwischen der Frage der rechtlichen Bedeutung - Urlaubs-/Weihnachtsgeld = Teil der Vergütung- und dem Sinn und Zweck - Urlaubs-/Weihnachtsgeld => zum jeweiligen Anlass ausbezahlt zu unterscheiden.


    Z.

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    Original geschrieben von Ayreon
    Ich habe selbst als Siemens Fan mittlerweile ein T610 und habe mein S55 eingemottet, aber warum fällt SE/// weiter zurück und Siemens bleibt konstant?
    Siemens hat einfach oft die besten Detaillösungen: Den flexiblen Speicher der sich wie ein Laufwerk ansprechen lässt, das Adressbuch, die Personalisierbarkeit der Zifferntasten usw. Das finde ich leider bei den anderen nicht.
    Und seien wir ehrlich: Die Nokias zur Zeit sind doch zum abgewöhnen (7250i usw.), auch das 6600 das ein nur schlecht verbessertes 3650 geworden ist


    Es spielt sicher auch eine Rolle, dass Siemens eine deutsches Unternehmen ist. Deutsche Firmen kaufen gerne Siemens weil sie selbst ja auch gern hätten, dass ihr deutsches Produkt gekauft wird. Dies ist sicher nicht marktentscheidend, aber zu unterschätzen ist die Zahl der Mitarbeiterhandys sicher nicht.


    Weiterhin hält sich Siemens meines Erachtens auch deshalb so gut, weil sie ältere Geräte verkaufen, wegen des geringen Preises aber entsprechend viele. Sony Ericsson Geräte sind in der Gesamtschau teurer.


    Ich meine auch, dass Siemens im Moment die Trends verschläft und daher nicht als innovativ einzustufen ist. So etwas kann sich langfristig rächen.


    Auf ein S55 braucht Siemens nicht stolz zu sein, da schließe ich mich den Vorrednern an, da es zu wenig an Ausstattung bietet. Die Zeiten von S45i, S42i usw. sind auch vorbei. Das waren imho die letzten innovativen Mobiles von Siemens.


    Zappi

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Prozeßkostenbeihilfe heißt doch, dass die Prozeßkosten übernommen werden - nicht aber die Kosten für einen Anwalt - oder irre ich ?


    Du irrst. Selbstverständlich werden die Kosten des eigenen Anwalts ggf. nach Quote des Verlierens / Obsiegens von der Staatskasse getragen.


    Die Gewährung von Prozesskostenhilfe hängt zum einen davon ab, wieviel Verdienst / Vermögen du hast, zum anderen, wie deine Erfolgsaussichten sind. Es ist auch möglich, dass dem Antragsteller PKH gewährt wird, er diese aber in Raten zurückzahlen muss. Auch dies ist wiederum abhängig vom Verdienst. Eine klarere Antwort gibt es nicht ohne Hintergrundwissen.


    Wenn es um Bafög-Rückzahlung (bloßes Beispiel, da gerade aktuell) oder einen für dich erheblichen Geldbetrag geht, kann es sinnvoll sein oder auch notwendig einen Rechtsanwalt zu suchen. Für Berlin kann ich dir keinen empfehlen, einen "günstigen" schon gar nicht. Wenn der Anwalt korrekt und nach der Gebührenordnung abrechnet, ist er so teuer, wie jeder andere.


    Zappi