Zitat
Original geschrieben von neo
Ich habe jetzt seit knapp 2 Jahren meinen Führerschein und bin schon weit mehr als 180000km gefahren und kann von mir behaupten mehr Fahrerfahrung zu haben als die meisten die schon seit 5Jahren ihren schein haben. Davon sind sehr viele autobahnkilometer und ich bin schon Autos von 45 bis 300ps gefahren und weiß von was ich spreche! Es kann nicht sein das hier über den Mercedesfahrer hergezogen wird. Der sein auto bestimmt jeder Zeit unter Kontrolle hatte.
Woraus denkst du darauf schließen zu können, dass der Mercedes-Fahrer seinen Wagen jederzeit unter Kontrolle hatte? Aus deiner "Erfahrung"? Nur weil er Testfahrer ist?
Ich selber glaube auch, meinen Pkw ständig unter Kontrolle zu haben. Je mehr man dies glaubt, desto mehr riskiert man. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man, wenn man mit einem sehr schnellen Pkw unterwegs ist und dann noch an seine Erfahrung glaubt, auf der linken Spur von hinten kommend gerne mal etwas näher auf einen überholenden Pkw auffährt, nur um diesem zu demonstrieren, wie töricht dessen Entscheidung war, überhaupt den Überholvorgang vor dem eigenen herannahenden Fahrzeug zu starten. Wie gesagt, meine eigene Erfahrung, gebe ich offen zu.
Warum soll der Unfall nicht aus so einer Situation entstanden sein? Der Mercedesfahrer bremst etwas spät oder erst mal gar nicht, die Frau kriegt die Panik und verunfallt beim Einscheren nach rechts. Das Verhalten des Mercedesfahrers war nicht rechtmäßig, da wird er halt ertragen müssen, dass auf ihm rumgehackt wird.
BTT:
Sicherlich tragisch, dass der 15jährige gestorben ist. Aber ohne Publikum, und Zuschauer war er selbst nun mal, gäbe es solche Spektakel nicht (ob Rennen oder nicht, ob nur Show und Burnouts oder sonst was). Ich will damit nicht sagen: selbst schuld. Aber Mitschuld definitiv. Nicht umsonst sitzen Zuschauer bei Motorsport- oder Showveranstaltungen hinter einem Zaun, was hampelt dann der 15j um diese Zeit auf so einer Veranstaltung in nächster Nähe zu den Pkws umher?
Zappi