Beiträge von Senfdazugeber

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    Original geschrieben von Freigeist
    Bei mir funktioniert es von o2 GSM zu einem VoIP-Anschluss bei dus.net (die Rufnummernportierung vor vielen Jahren ging zu BT Germany).


    Sowohl das SIP-Telefon als auch die Fritzbox zeigen G.722-HD an. Von o2 3G ging es jedenfalls vor einigen Wochen schon, aber von o2 GSM nicht. (Für VoLTE habe ich kein Endgerät.)

    Bei mir kommen alle Anrufe aus deutschen Mobilfunknetzen auf meine dus.net Rufnummern per G.722 an, jedoch ohne daß diese nach HD klingen. Allem Anschein nach transkodiert dus.net einfach alle Anrufe aus den deutschen Mobilfunknetzen in G.722, auch wenn das Gespräch mit einem schmalbandigen Codec an dus.net übergeben wird.

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    Original geschrieben von jointadventure
    Was mir immer in den Sinn kommt. Warum hat Telefónica nicht seine massenhaften 2100 MHz Spektrumsanteile in Band 1 LTE umgesetzt und somit die Kapazität des Netzes drastisch gesteigert.

    Weil eine LTE-Aufrüstung gleich richtig Geld kostet und in der Praxis erst einmal keine drastische Steigerung der Kapazität bzw. spektralen Effizienz bringt.


    Mit 2*10 MHz Bandbreite bekommst Du mit HSPA Category 28 (64-QAM, MIMO und Dual Carrier) 84,4 Mbps im Downlink übetragen und mit LTE Category 4 erreichst Du mit demselben Spektrum sogar nur 75 Mbps. Zwar erreicht man ab LTE Category 5 (4*4 MIMO) theoretisch bereits die doppelte Bandbreite, aber erstens erfordert das 4*4 MIMO, was bislang nur hochpreisige Geräte beherrschen (und auch netzseitig entsprechend neue und größere Antennen erfordert), und zweitens ist die Ausbeute durch höhergradiges MIMO in der Praxis oft deutlich geringer als man animmt.
    Einziger großer unmittelbarer Vorteil von LTE ist die bessere Lastverteilung durch die breiteren Träger (bis zu 20MHz, was theoretisch auch durch Quad-Carrier-HSPA ginge, aber von keinem Gerät unterstützt wird) und die Möglichkeit der Carrier Aggregation mit anderen Frequenzbändern. Demgegenüber steht aber ein Verlust an UMTS-Kapazität, was je nach Verbreitungsgrad LTE-fähiger Geräte problematisch sein kann.

    peterdoo
    Zwar ist die Praxis der Telekom ebenso wie die Auskunft eines ihrer Kundenbetreuer für die Frage der Zulässigkeit von Roamingzuschlägen auf Anrufe zu Sonderrufnummern ohnehin irrelevant, aber unter obigem Link schreibt die Telekom einzig und alleine, daß Sonderrufnummern nicht kostenfrei erreichbar sind. "Kostenfrei" ist nicht dasselbe wie "kein Roamingzuschlag auf das im Inland geltende Entgelt".

    Re: Re: Re: Re: 34 Minuten 01806 aus It für 142€


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    Original geschrieben von happiestalive
    entschuldige bitte, aber das ist Quatsch, 01806 ist eine ortunabhängige Sonderrufnummer innerhalb Deutschlands, somit eben kein regulierter Roaminganruf, leider zahlen

    Unqualifiziertes Geschwätz von jemandem, der offenbar weder über die zur Beurteilung des Sachverhalts erforderliche juristische Vorbildung verfügt noch die zugrundeliegende Verordnung gelesen hat, ist leider unentschuldbar.

    Re: Re: 34 Minuten 01806 aus It für 142€


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    Original geschrieben von harlekyn
    Senfdazugeber: Die interessante Frage ist, ob es sich bei der Verbindung zu 01806 um einen “regulieren Roaminganruf” handelt oder nicht.


    Ein Anruf aus einem EU-Staat auf egal welche deutsche Nummer ist gem. Art. 2 Abs. 2 Buchstabe h Verordung (EU) Nr. 531/2012 zweifellos ein regulierter Roaminganruf:


    Re: Re: 34 Minuten 01806 aus It für 142€


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    Original geschrieben von tellyman
    Die EU Roamingregulierung findet keine Anwendung auf Sonderrufnummern wie 01806.

    Wie kommst Du zu dieser falschen Behauptung?


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    Diese Rufnummer wird ja schon auch in DE nicht wie eine normale Festnetznummer tarifiert und damit natürlich auch nicht bei Anrufen aus dem EU Ausland.

    Wie die Nummer im Inland tarifiert wird, ist belanglos. Das einzige, was die EU-Verordnung besagt ist, daß kein Roamingaufschlag berechnet werden darf:



    Für mein Dafürhalten hat o2 lediglich Anspruch auf € 0,60 für diesen Anruf. Darauf würde ich Sie hinweisen und unter Setzung einer 10-tägigen Frist die Rückerstattung oder Gutschrift verlangen und andernfalls die Lastschrift zurückbuchen. Im übrigen würde ich mich mal an teltarif.de sowie die BNetzA wenden.

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    Original geschrieben von ribego
    Oh, du bist ja bestens informiert! Das einige Positionen deiner Liste nicht stimmen, haben dir schon andere User geschrieben.

    Das ändert jedoch nichts an der Richtigkeit meiner Liste. Wenn ich außerdem anführe, daß in anderen Ländern (sic! Plural) in neun Punkten (sic!) andere Bedingungen herrschen und dann davon zwei Punke in Bezug auf jeweils ein oder zwei Länder angezweifelt werden, ist meine Liste noch lange nicht widerlegt.

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    Original geschrieben von fonscho
    Wie kommt man sonst auf die Idee, trotz (erwartbarer) Probleme bei der Netzusammenlegung bzw. dem Rückstand beim LTE-Ausbau mittels Dividende notwendige Barmittel abzuziehen?

    Weil man im Wertpapierprospekt Dividenden in Aussicht gestellt hat um die Aktie attraktiver darzustellen und so einen höheren IPO-Kurs zu erreichen.