Mein Kenntnisstand ist der, daß ortsfeste GSM-Repeater üblicherweise nur selektiv einzelne 200kHz-Kanäle verstärken und daher kein LTE900 verstärken sollten. Aber womöglich sind in den Schadow-Arcaden breitbandige Repeater im Einsatz, da sie ja ursprünglich mehrere GSM900-Kanäle mehrerer Netzbetreiber verstärken sollten. Solche sind meines Wissens auch in den Zügen der DB verbaut - hat eigentlich jemand man mal beobachtet, wie gut LTE900 in Zügen mit intrain-Repeatern reinkommt?
Beiträge von Senfdazugeber
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Original geschrieben von ribego
Warum sollte mobil telefonieren nicht preiswert sein? Andere EU Länder zeigen wohin es geht, nämlich insbesondere mit den Datentarifen nach unten.Andere Länder haben...
- ein niedrigeres Lohnniveau
- niedrigere Kosten für Mobilfunklizenzen
- deutlich einfachere und daher günstigere Genehmigungsverfahren
- laxere Bauvorschriften
- geringere Baukosten
- weniger Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk
- niedrigere Strompreise
- keinen regulatorischen Protektionismus zugunsten des ehemaligen Staatsmonopolisten
- eine höhere Bevölkerungsdichte
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Besorg Dir eine FritzBox 7490, 7580 oder 7582. An die kannst Du entweder Dein Gigaset SX 353 per ISDN S0 anschließen und weiterhin als DECT-Basis betreiben oder aber vorzugsweise Deine DECT-Handteile direkt an der integrierten DECT-Basis der FritzBox anmelden. In letzterem Fall könntest Du das Gigaset SX 353 weiterhin als Tischtelefon (und ungenutzter DECT-Basis) verwenden.
Deine Gigaset Repeater kannst Du an der FritzBox weiter betreiben, allerdings mit ein paar kleinen Einschränkungen (siehe https://avm.de/service/fritzbo…rs-an-FRITZ-Box-anmelden/). Besser Du besorgst Dir einen der kompakten DECT-Repeater von AVM (z.B. Fritz! DECT 200 für rund € 50). -
Das sind zwei separate Gerüchte. Einerseits erwägt Telefonica angeblich die Veräußerung ihrer Anteile an O2 Germany, andererseits kursieren aber auch Gerüchte, der gesamte Telefonica-Konzern könnte übernommen werden.
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Original geschrieben von phonefux
Die gehen noch nicht einmal irgendwohin über. Es bleibt alles beim Alten. Verkauft würden nur die 69 % Anteile, die Telefonica S.A. an der Telefonica Deutschland Holding AG hat, die wiederum die Anteile an der Telefonica Germany GmbH & Co. OHG hält.Wenn ein Käufer tatsächlich die 69% erwerben würde, müßte er aufgrund des einhergehenden change-of-control übrigens ein Übernahmeangebot für die verbliebenen Aktien im Streubesitz veröffentlichen (§35 WpÜG).
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Original geschrieben von talk2chris
Ein überregionales Backbone hat quasi jeder Netzbetreiber. Die ehemalige E-Plus konnte da wohl auf das frühere KPN-Eurorings-Netz zurückgreifen (der deutsche Teil der ganz früheren KPNQWest). Und o2 (vor und nach der E-Plus-Übernahme) dürfte wohl bei einem der großen Leitungscarrier seine innerdeutschen Verbindungen angemietet haben (in welcher Form auch immer - Bandbreite, Wellenlängen oder dark fiber).
Überregionale Strecken zwischen Großstädten sind günstig. Was wirklich teuer ist, sind die Glasfasern für die Aggregationsnetze bis zu den Basisstationen. Und hier haben Netzbetreiber mit einem eigenen Glasfasernetz einen erheblichen Kostenvorteil, der mit der bevorstehenden rapiden Zunahme an Klein- und Kleinstzellen durch 5G immer wichtiger wird.
Der einzige größere deutsche Festnetzbetreiber, zu dem O2 passen würde, wäre United Internet, die über Versatel ein umfangreiches Glasfasernetz und mit 1&1 einen sehr großen Kundenstamm besitzt. Kartellrechtlich problematisch wäre nur, daß Drillisch inzwischen zu UI gehört und 20% der Netzkapazität von O2 gekauft hat, nachdem die Zulassung eines MVNOs Auflage der o2/eplus-Fusion war. -
DC01
Kann ich bestätigen. In der Weststadt sehe ich nun sechs neue Zellen auf EARFCN 1444. Ich vermute daher, daß auch der Standort in der Sindelfinger Straße nun mit zwei LTE1800-Träger sendet.
Leider bucht sich mein Handy nur auf EARFCN 1300 oder 3749 (LTE900) ein und zeigt die neuen Zellen nur in der Nachbarliste, weshalb ich sie in Cellmapper nicht getracked bekomme. -
DC01
Ja, vom Kelternturm, wo die Telekom mit 32,70m die größte Montagehöhe hat, wird offenbar wegen des Tübinger Ökowahns mit sehr geringer Leistung gesendet, weshalb viele indoor Funklöcher in der Altstadt bestehen bleiben.
Meine Fahrradtour zu den neuen LTE900-Standorten in und um Tübingen sind jetzt übrigens in cellmapper sichtbar.Steinbrenner
Ob und wann in Tübingen mit small cells nachgebessert wird, ist fraglich. Sowas kommt womöglich erst mit 5G.
Es gibt ja immer noch eine Standortbescheinigung (Standortbescheinigungs-Nr.: 752178) für eine UMTS-Femto-Zelle, die am ehemaligen Standort des Telekom-Shops (Neckargasse 27) montiert war. Montagehöhe war laut Bescheinigung 2,6 m und Hauptstrahlrichtung "165° Indoor" und man sah das mit einem Huawei-Logo versehene Kästchen auch deutlich an der Wand hinter dem Verkaufstresen. Durch den Umzug des Telekom-Shops in die funktechnisch besser ausgeleuchtete Neckargasse 22 scheint die aber überflüssig geworden zu sein. -
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Original geschrieben von DC01
Ich zitiere mich mal selbst ... ist weiterhin aktiv frisches LTE900 und wird hoffentlich die Indoor-Situation ein wenig verbessern ( Telekom ist noch mit Abstand am besten , die anderen sind katastrophal aufgestellt in der Altstadt...)Die Indoor-Versorgung in der Tübinger Altstadt ist nach meinen bisherigen Beobachtungen durch LTE900 marginal besser geworden. An einem kritischen Standort, wo ich bislang nur am offenen Fenster LTE1800 bekam, reicht LTE900 jetzt auch 2-3m in den Raum herein und liefert bei -117dBm/-9dB noch 4/2 Mbps. GSM900 kommt hier aber immer noch stärker rein (an beschriebenem Standort mit -93dBm), weshalb ich LTE erzwingen muß um indoor in die LTE900-Zelle zu gelangen.
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Original geschrieben von DC01
Konkret habe ich z.B gesehen:Tübingen Süd ( Standort nähe Sudhaus- Galgenberg) bisher 2G/3G/L800-jetzt neu L900)
Kusterdingen ( Standort östlich des Ortes, bisher 2G/3G<E800-jetzt neu LTE900)
Bin gestern an beiden Standorten vorbeigeradelt und sollte jeweils mindestens einen Sektor in Cellmapper erfasst haben. Blöderweise wirs LTE900 wohl unterpriorisiert und ich konnte mein Oneplus 5 nur durch kurzzeitige Aktivierung des Flugmodus zum Einbuchen in LTE900 bewegen, kurz worauf ein handover zu Band 3 oder 20 erfolgt.
Außerdem habe ich gerade auch LTE900 auf dem Kelternturm (Am Stadtgraben) in Tübingen entdeckt.