Was das bringen soll, habe ich ausführlich erklärt und verweise zur Vermeidung von Wiederholungen auf meinen letzten Beitrag.
Ein Schufa-Eintrag wäre unberechtigt und würde wegen der einhergehenden Kreditgefährdung noch mehr Ärger für Drillisch nach sich ziehen. Ich denke nicht, daß sie das wagen werden, zumal bis dahin ohnehin schon Urteile gegen Drillisch ergangen sein werden.
Beiträge von Senfdazugeber
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Fax über VoIP funktioniert inzwischen, zumindest soweit T.38 zum Einsatz kommt, zuverlässig. Wenn Du die Verfügbarkeit weiter steigern willst, dann portiere die gegenständlichen Rufnummern zu sipgate und verwende die serverseitige Faxfunktion von sipgate - dabei werden die Faxe direkt von einem sipgate Server empfangen und per eMail zugestellt, sodaß erst gar keine VoIP-Übertragung erforderlich wird.
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Weil es rechtswidrig ist und Fehlanreize für die gesamte Branche setzt, wenn man einem Konzern, der 2016 ein EBITDA von € 120,2 Mio. erwirtschaftet hat, solches Gebahren durchgehen läßt.
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Es ist nicht schlimm, wenn man rechtsunkundig und auch sonst nicht sonderlich bewandert ist. Wenn man dann aber immer wieder seine zweidimensionale kurzsichtigen Blick auf die Welt als Maßstab an die Sichtweise anderer anlegt, dann ist das einfach nur dumm.
Um wieviel die Currywurst bei Manne um die Ecke teurer geworden ist, interessiert hier keinen. Fest steht, daß Drillisch vorliegend versucht ihr unternehmerisches Risiko auf den Kunden abzuwälzen und dabei einmal mehr rechtswidrig handelt und man sich das nicht gefallen lassen sollte.
Ich empfehle nochmals: Reagiert auf die Preiserhöhung gar nicht, wartet bis sie in der Summe € 30 zu viel abgebucht haben - also bei € 2 monatlich 15 Monate - exportiert Eure Nummer zum neuen Anbieter, verlangt dann die Rückzahlung der überschüssigen Abbuchungen und erklärt zugleich die Aufrechnung mit der nächsten Rechnung. Wenn Drillisch dann trotzdem die Portierungsgebühr von € 30,72 abbucht, gebt die Lastschrift einfach zurück. So erhaltet Ihr Euch den günstigen Tarif noch 15 Monate und schlagt diese Typen mit ihren eigenen Waffen. -
Zitat
Original geschrieben von HHFD
Um solche Risiken abzuschätzen und entsprechend langfristig zu kalkulieren, sitzen bei den Providern hochbezahlte Manager, die womöglich jahrelang BWL o. ä. studiert haben. Von heute bis morgen zu denken ist kein Kunststück.Nicht bei Drilisch, wo einer der beiden Vorstände lediglich eine Lehre zum Radio- und Fernsehtechniker vorweisen kann.
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Es geht hier weniger um die Höhe der Preiserhöhung, sondern darum, daß sich Drillisch wieder einmal zu Lasten der Verbraucher über geltendes Recht hinwegsetzt und dabei offenbar darauf spekuliert, daß sich die meisten Kunden nicht wehren werden - sei es, weil es ihnen zu aufwendig ist oder sie erst gar nicht realisieren, daß das ganze rechtswidrig ist. Zudem waren die Implikationen der Roamingregulierung für Drillisch schon lange absehbar, sodaß hier keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen.
Eine an Dreistigkeit kaum zu überbietende Unverschämtheit ist übrigens nicht nur, daß Drillisch hier entgegen ständiger Rechtssprechung dem Schweigen des Kundens einen Erklärungsgehalt andichtet, sondern auch die irreführende SMS, aus der nicht ansatzweise zu entnehmen ist, daß sie ihren Kunden eine Preiserhöhung aufzudrücken beabsichtigen:ZitatLieber winSIM Kunde, bitte melde Sie sich unter https://service.winsim.de an, um aktuelle Informationen zu Ihrem Tarif zu finden. Ihr winSIM Team
Wer solches Gebahren mit irgendwelchen Inkommensurabilitäten relativiert, trägt aktiv dazu bei, daß der Verbraucherschutz immer weiter untergraben wird. -
Doch, sie dürfen eine Portierungsgebühr verlangen. Die könnte man allenfalls als Schaden geltend machen, wenn Drillisch seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Wir dürfen aber davon ausgehen, daß sie Kunden, die der Preiserhöhung widersprechen einfach ordentlich kündigen werden.
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Das Begehren Drillischs durch das Schweigen der Kunden eine wirksame Preiserhöhung zu bewirken ist aberwitzig und v.a. rechtlich unwirksam. Dem Schweigen kann nur in Ausnahmefällen und unter strengen Anforderungen ein Erklärungswert (hier: Zustimmung zur Preiserhöhung) beigemessen werden. Vorliegend sind die Anforderungen aber nicht erfüllt.
Natürlich ist das Problem, daß Drillisch wohl kündigen wird, sobald man sich gegen die Preiserhöhung wehrt. Ich würde zunächst einfach mal nichts unternehmen und die maximal die nächsten 15 Monate abwarten. Bis dahin haben Sie dann unrechtmäßig € 30 zu viel abgebucht. Dann portiert man die Nummer zu seinem neuen Anbieter, fordert die € 30 von Drillisch zurück und erklärt ihnen zugleich die Aufrechnung mit der nächsten Rechnung, nämlich die über die Portierungsgebühr. Wenn sie dann trotzdem abbuchen, gibt man die Lastschrift zurück und wünscht ihnen viel Erfolg die Summe einzutreiben.
Auf diese Weise kann man seinen günstigen Preis zumindest noch 15 Monate lang erhalten. -
Danke. Telekom ist recht teuer, da man ja noch einen Magenta-Tarif für rund € 27/Monat zusätzlich zur ebenfalls recht teueren International Option, die für € 9,95 nur 100 Minuten bietet, benötigt.
An Lebara und Lycamobile habe ich auch schon gedacht, aber ohne LTE ist suboptimal. -
Zitat
Original geschrieben von anjamo
Gibt es eine generelle Grundgebühr?Nein, Du mußt aber alle 90 Tage irgendeine kostenpflichtige Leistung in Anspruch nehmen damit die SIM aktiv bleibt (z.B. eine SMS versenden).
ZitatGibt es eine Grundgebühr pro Rufnummer?
Bei toogle bekommst Du eine britische Rufnummer als Primärnummer und die verfällt auch nicht. Zusätzliche Rufnummern aus andern Ländern gibt es grundsätzlich gratis, allerdings verfallen sie nach 30 Tagen. Danach kann man sofort eine neue bestellen, aber dadurch ändert sich die jeweilige Rufnummer, was offensichtlich nicht in Deinem Sinne ist. Wenn Du eine der zusätzlichen ausländischen Rufnummern dauerhaft behalten möchtest, kostet das GBP 5/Jahr.
ZitatMuss man die Rufnummern mitbringen und Dreinportieren oder bekommt man die von Toggle?
Rufnummern werden Dir von toggle zugeteilt. Ein Import ist nicht möglich.
ZitatWelche kosten entstehen für mich wenn jemand auf der US Nummer anruft?
Solange Du Dich in einem toggle Land aufhältst kostet es Dich nichts angerufen zu werden und zwar egal auf welcher Deiner Nummern. Außerhalb der toggle Länder werden ankommende Gespräche für alle Deiner Rufnummern zum selben Preis berechnet.