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Original geschrieben von Stromae
Naja der Spaß kostet bei E-Plus auch nicht sonderlich viel, man nutzt ja die bereits vorhandenen UMTS Antennen mit.
Für LTE brauchen sie aber neue MIMO-Antennen, denn MIMO ist bei LTE Pflicht. Und ob man über eine für 2100MHz optimierte Antenne eine vernünftige 1800MHz-Versorgung erreicht, wage ich auch zu bezweifeln.
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Wenn zu den einzelnen Dosen nur ein einzelnes 8-adriges Kabel liegt, dann würde ich nur eine einfache statt einer Doppeldose installieren und sie ordnungsgemäß (mit allen acht Adern) beschalten. Damit hast Du dann die Option jederzeit Gigabit-Ethernet zu nutzen (wofür man alle 8 Adern benötigt).
Solange Du an den Dosen Ethernet und analoges Telefon benötigst schließt Du einfach an den entsprechenden Dosen und am Patchfeld einen sog. Anschlußverdoppler an - der macht aus dem 8-adrigen RJ45-Anschluß zweimal 4-adriges RJ45 (beschaltet sind jeweils Pin 1&6 und 4&5). Daran kannst Du dann einmal ganz normales Netzwerkkabel anschließen um 100 MBit/s Ethernet zu nutzen und an der anderen Buchse steckt Du einfach ein "amerikanisches" Telefonkabel (RJ11-Stecker auf RJ11-Stecker) an, das das bisherige TAE-Kabel zum Telefon ersetzt. RJ11 ist zwar schmäler als RJ45, aber RJ11-Stecker sitzen trotzdem stabil in RJ45-Buchsen und da die mittleren beiden Adern (Ping 4&5) durchgängig sind, funktioniert so auch die analoge Telefonie. Das ist m.E. die eleganteste und zukunftssicherste Lösung.
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Bedenke, daß Du für LTE zwingend zwei Antennen benötigst, da bei LTE MIMO Pflicht ist. Bei UMTS bringt MIMO ebenfalls eine erhebliche Steigerung der Signalqualität.
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Original geschrieben von Magnataaa
UMTS900 hätte wenigstens aufm Land mehr ausgebaut werden können, wenn man schon die Lizenzen hat... Dem mit Dänemark stimme ich zu, perfektes Netz auch indoor.
Das geht leider mit nur 2*5 MHz Frequenzspektrum nicht ohne daß man in ca. 20-30km Umkreis vollständig auf GSM900 verzichtet. So breit muß der Isolationsring um eine UMTS900-Insel sein um bei Verwendung desselben Frequenzbereichs für GSM Interferenzen zwischen GSM und UMTS zu vermeiden. Und so einen breiten Isolationsring kann man sich nur erlauben, wo man lückenlose GSM1800-Abdeckung vorzuweisen hat, was ganz überwiegend nur in dicht besiedelten Gebieten der Fall ist. Löcher ins GSM-Netz zu reißen kann sich angesichts der immer noch zahlreichen GSM-only Teilnehmer kein Netzbetreiber leisten. Man denke da v.a. an die ganze M2M-Kundschaft, die von GPS-Tracker in ihren Fuhrparks über POS-Terminals und Bankautomaten immer noch viel GSM-only Hardware einsetzt.
Aus diesem Grund konnten o2 und eplus, die bis zur Übernahme beide nur je 2*5 MHz im 900MHz-Band besaßen, UMTS900 nur sehr sehr eingeschränkt einsetzen, nämlich allenfalls als "umbrella cell" zur Kapazitätserweiterung und Verbesserung der indoor-Versorgung in Großstädten. Zwar könnte man nun mit 2*10MHz Spektrum durchaus GSM900 und UMTS900 parallel betreiben, aber erstens macht ein etwaiges Refarming des 900MHz-Bandes vor der Frequenzauktion im 2. Quartal 2015 keinen Sinn und zweitens werden sie wohl eher LTE900 neben GSM900 ausrollen - das ist zukunftträchtiger, spektral effizienter und durch die flexiblere Trägerbandbreite von LTE (1.4, 3, 5, 10, 15, 20 MHz) auch besser im Koexistenz-Betrieb mit GSM zu implementieren. Hinzu kommt die Bündelbarkeit mit LTE-Zellen in anderen Frequenzbändern (carrier aggregation).
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Original geschrieben von john-vogel
Einen solchen Screenshot hat hier irgendwer auch schonmal gepostet (ich glaube es war im o2 GSM/UMTS Netzausbau Thread) und ich war auch schon selber dort eingebucht. Ist bei weitem kein flächendeckendes UMTS900-Netz aber durchaus die ein oder andere Station.
Edit: Hier ist der Beitrag von damals.
Tatsache! Das ist eindeutig eine UMTS900-Zelle. Sehr interessant!
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Original geschrieben von john-vogel
In Hamburg hat o2 durchaus einige Stationen mit UMTS900 am Laufen! :top: Von anderen Orten oder NBs wäre mir aber nichts bekannt.
Woher hast Du diese Information? Das glaube ich erst wenn ich einen Netmonitor-Screenshot sehe. Außer der Ankündigung von eplus vom Dezember 2011 UMTS900 an 25 Standorten erproben zu wollen, blieb UMTS900 in Deutschland bislang inexistent.
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Original geschrieben von flamesoldier
Das kann sein, aber warum wäre dann Telekom LTE1800 mit 3 Meter Abständen?
Weil die Telekom vielleicht mit geringerer Sendeleistung bzw. kleineren, dafür aber eng beieinander liegenden Zellen und damit mehr Kapazität arbeitet.
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Das widerspräche deiner Theorie. Auch ein Sender in Willich-Anrath mit 4 UMTS-Blöcken hat "nur" 8 Meter, während ein Sender in Willich selbst mit 4 UMTS-Blöcken 12 Meter hat. Dazu hat LTE hier mit 10 MHz teilweise 11 Meter Sicherheitsabstand und in Berlin mit 15 MHz nur 6-7 Meter, wobei die Signalstärke dort indoor schneller runterging als hier.
Alles eine Frage der Sendeleistung. Aus den Sicherheitsabständen kann man grundsätzlich weder Frequenzband noch Anzahl bzw. Bandbreite der Trägerfrequenzen ablesen, denn die ergeben sich aus Frequenz, Frequenzbandbreite und Signalstärke.
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Original geschrieben von DC01
In 72108 Rottenburg scheint Telefonica gerade ein Glasfaser an den dortigen "Sammler" ( Standort nur genutzt von Eplus und O2 , mit vielen Richtunkstrecken drauf...) zu legen, Es werden gerade Leerrohre in der Nähe des Senders verlegt ( auf etwa 1 KM Strecke...).
Wo steht denn der genau? Meinst Du 48.458026,8.927740 mit der STOB-Nr. 750707?
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Wieso legst Du nicht einfach selbst die 7,50m Kabel? Das ist wirklich trivial.
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Original geschrieben von VolkerD
Sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Meine Anruf-Verpasst-LED z.B. leuchtet nicht nur bei verpassten Anrufen und AB sondern auch bei eingegangenen SMS so lange bis sie gelesen wurden. Ebenso wird eine Telefonnummer in einen Namen umgewandelt sofern dieser hinterlegt ist. Auch gibt es Anruferlisten mit Anrufdauer, wenn mir das mal nicht genau genuig sein sollte kann ich auch in der Fritzbox nachsehen. Wenn all diese Dinge nicht funktionieren täten hätte ich das Gigaset längst in die Mülltonne getreten.
Du gehst von der Verwendung einer DECT-Basis mit integriertem Anrufbeantworter aus, ich dagegen gehe von der Nutzung des in der FritzBox integrierten Anrufbeantworters aus. Daß Du eine Basis mit integriertem AB verwendest, hast Du bislang nicht erwähnt, aber selbst wenn gibt es wiederum zahlreiche Gründe den AB der FritzBox zu verwenden:
- Leitung ist nicht blockiert, wenn der AB gerade einen Anruf beantwortet;
- AB-Nachrichten sind per eMail/Web/App abrufbar;
- nahezu unendlich großer AB-Speicher durch USB-Speichermedium;
- Speicherbarkeit/Kopierbarkeit von AB-Nachrichten;
- Benachrichtigung über AB-Nachrichten per eMail/App;
- bessere Sprachqualität von AB-Nachrichten durch ausbleibende digital-analog-digital-Wandlung;
- unterschiedliche ABs/Ansagen je Rufnummer;
- Zuordenbarkeit von AB-Nachrichten zur angewähtlen Rufnummer
- einfachere und bequemere Fernkonfiguration des AB per Web
- viel umfangreichere Einstellungsmöglichkeiten für den AB (u.a. Zeitsteuerung)
Im übrigen ist auch Dein Vergleich der Telefonbuchfunktion eines analogen Gigasets mit der der FritzBox völlig schräg, denn der fehlt die direkte Synchornisationsfähigkeit mit der Cloud und selbst mit Bluetooth-Unterstützung ist es ein blödes Gefummel, das ich mir im Jahre 2015 nicht antue. Außerdem müßte man in Deinem Szenario alle Mobilteile an einer einzigen analogen Basis anschließen um ein gemeinsames Telefonbuch und gemeinsame Benachrichtigungen zu haben. Auch das ist Schwachsinn, weil man aber nur eine Leitung zur Verfügung hat.