Beiträge von Senfdazugeber

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    Original geschrieben von Kevin7289
    Bei Anrufen ist es aber klar das o2 diese selber bearbeitet. Wieso sollte man sich den Aufwand machen und E-PLUS die angefallenen Interconnection Gebühren oder Gebühren aus Premiumdiensten zu erstatten, sowie Einnahmen durch FREE CALL in Rechnung zu stellen. Es wäre ja in dem Sinne umständlich. Außerdem würde dafür ja wieder Technik benötigt um eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen. Da wäre es für E-PLUS einfacher Anrufe stumpf an o2 zu übergeben und für o2 wäre es einfacher, weil diese Anrufe einfach wie ein Anruf aus dem o2 Netz behandelt werden können :)

    Nein, das ist überhaupt nicht klar. Im Gegensatz zum Datenverkehr werden Sprachverbindungen schon immer direkt vom Roamingpartner terminiert. Deshalb mußte man mittels CAMEL dann auch Standards schaffen um Gespräche von roamenden prepaid Kunden in Echtzeit abrechnen zu können. Davor haben die Netzbetreiber - meist mit einiger Verzögerung - CDRs ausgetauscht, die teils erst Tage oder Wochen später berechnet wurden. Bis heute gibt es Roamingpartner, die kein CAMEL unterstützen, weshalb dann für prepaid Kunden nur ankommende Anrufe bzw. Callback möglich ist.
    Ich gehe davon aus, daß man für das o2-de+ Roaming keine Sonderlösung implementiert und O2 Kunden im eplus-Netz über eplus Infrastruktur terminiert werden.

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    Original geschrieben von Stromae
    Also wenn ich in Frankreich surfe bekomme ich eine IP aus Frankreich, bei o2 wird das ähnlich sein.

    Das kann nicht sein. Beim Roaming wird der PDP-Kontext über inter-PLMN circuits zum HGGSN (also dem Heimatnetz) aufgebaut und aller Datenverkehr über das heimatliche Gateway geroutet. Daher bekommt man als o2 Kunde auch im Ausland stets eine deutsche IP-Adresse von o2 und bei eplus ist es genauso und das weiß ich aus regelmäßigem eigenen Gebrauch des Datenroamings via O2 postpaid und eplus prepaid (Alditalk).
    Meiner Kenntnis nach erlaubt erst die Roaming-Architektur von LTE ein sog. local breakout anstelle des home routings, also daß Datenverkehr direkt vom ausländischen Netzbetreiber über dessen PDN-Gateway abgeführt wird.

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    Original geschrieben von lippmannmax
    Ja, die Bots werden ausgeblendet, bzw. werden nicht getrackt.

    Das sind aber nur die Bots, die sich im User Agent als solche zu erkennen geben. Aus meiner Erfahrung sind aber mind. die Hälfte der Bots als gewöhnliche Browser getarnt unterwegs.

    Ich vermute viel mehr, daß - wie es auf 80% der Mitarbeiter der Telekomanbieter zutrifft - der Pressesprecher schlichtweg keine Ahnung vom technischen Hintergrund hatte und die Information zudem selbst aus zweiter oder dritter Hand hatte, weshalb es zu dieser falschen Aussage hinsichtlich der neuen Netzkennung gegenüber Henning Gajek kam.


    @all
    Bei Euren Einbuchversuchen solltet Ihr immer vier Einbuchversuche unternehmen, denn die ersten drei Ablehnungen könnten durch roaming steering verursacht werden. Gerade wenn der Einbuchversuch ewig dauert und nicht sofort abgewiesen wird, ist das ein starkes Indiz dafür, daß roaming steering aktiv ist um Euch vom Einbuchen abzuhalten.

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    Original geschrieben von tellyman
    ..., dass es nur ein Roaming in einer Richtung gibt (so wie früher von o2 nach D1) und nicht auch wieder zurück...

    Die gesuchten Adjektive lauten "unilateral" und "bilateral".


    @all
    Wollen wir uns jetzt vielleicht wirklich mal auf das Roaming zwischen 262-03 und 262-07 fokussieren und nicht die Funkversorgungssituation von jeder Ecke Deutschlands besprechen?
    Handovers wird es nicht geben. Der Aufwand für die Konfiguration ist vergleichbar groß wie die jeweilige BTS/NodeB/eNodeB gleich zu 262-07 zu migrieren.

    Kirkage
    Die Standortentscheidungen werden mit Sicherheit nicht alleine von der montierten Technik abhängen, sondern v.a. auch vom Mietzins des jeweiligen Standortes, der Kündigungsfrist für das Mietverhältnis, Anbindung des Standortes, Erweiterbarkeit des Standortes etc. - gerade bei LTE-Standorten ist dank der kompakten Bauform der eNodeBs mit Remote Radio Heads ein Umzug der Hardware auf einen neuen Standort weniger aufwendig als das bei GSM-BTSen bzw. alten UMTS-NodeBs war.
    Wir entfernen uns gerade aber allzuweit vom Thema dieses Threads. Allgemeine Diskussionen zur Netzintegration führen wie besser hier weiter: http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=540684

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    Original geschrieben von DC01
    Könnte das tatsächlich ein Hinweis sein, dass zukünftig GSM+LTE von O2 bleiben und lediglich 3G von EPlus hinzukommt? Man würde es derzeit fast vermuten...macht auch Sinn, wenn auch schade um die paar eilig aufgestellten LTE1800er von Eplus aus dem Jahre 2014, aber das juckt Telefonica nicht so sehr schätze ich mal.. :D

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß o2 die LTE-Standorte von eplus großteils übernimmt. Mir sind mehrere Städte bekannt, wo eplus LTE läuft und o2 sich bis heute kein LTE hat genehmigen lassen (so z.B. die Universitätsstadt Tübingen), was ich darauf zurückführe, daß man die eplus-Standorte zu übernehmen beabsichtigt.