O2 wird nach der Übernahme von E-Plus selbstverständlich Frequenzspektrum im 1800MHz und 2100MHz Band abgeben müssen, denn man wird versuchen eine halbwegs gleiche Resourcenverteilung zu erreichen.
Hier einmal die kumulierte spektrale Bandbreite der dann drei Anbieter nach einer Übernahme:
800 MHz
T 2*10 MHz
V 2*10 MHz
O 2*10 MHz
900 MHz
T 2*12.4 MHz
V 2*12.4 MHz
O 2*10 MHz
1800 MHz
T 2*20 MHz
V 2*5.4 MHz
O 2*44.8 MHz
2100 MHz
T 2*10 MHz
V 2*15 MHz
O 2*35 MHz
2600 MHz (FDD)
T 2*20 MHz
V 2*20 MHz
O 2*30 MHz
Ich gehe davon aus, daß man im 1800MHz Band und im 2100MHz Band jeweils 2*20 MHz abgegeben werden muß. Ob die Frequenzen an Wettbewerber veräußert werden dürfen oder an die BNetzA zurückgegeben werden müssen, wird wohl auch von der Befristung der fraglichen Frequenznutzungsrechte abhängen.
Dank der flexiblen LTE-Trägerbandbreiten (1.4, 3, 5, 10, 15 oder 20 MHz) und frequenzbandübergreifende carrier aggregation, wird das aber für O2 kein Beinbruch bedeuten, wenn z.B. auf 2100MHz keine zusammenhängender 20MHz-Block mehr zur Verfügung steht.