Beiträge von Senfdazugeber

    O2 wird nach der Übernahme von E-Plus selbstverständlich Frequenzspektrum im 1800MHz und 2100MHz Band abgeben müssen, denn man wird versuchen eine halbwegs gleiche Resourcenverteilung zu erreichen.


    Hier einmal die kumulierte spektrale Bandbreite der dann drei Anbieter nach einer Übernahme:


    800 MHz
    T 2*10 MHz
    V 2*10 MHz
    O 2*10 MHz


    900 MHz
    T 2*12.4 MHz
    V 2*12.4 MHz
    O 2*10 MHz


    1800 MHz
    T 2*20 MHz
    V 2*5.4 MHz
    O 2*44.8 MHz


    2100 MHz
    T 2*10 MHz
    V 2*15 MHz
    O 2*35 MHz


    2600 MHz (FDD)
    T 2*20 MHz
    V 2*20 MHz
    O 2*30 MHz


    Ich gehe davon aus, daß man im 1800MHz Band und im 2100MHz Band jeweils 2*20 MHz abgegeben werden muß. Ob die Frequenzen an Wettbewerber veräußert werden dürfen oder an die BNetzA zurückgegeben werden müssen, wird wohl auch von der Befristung der fraglichen Frequenznutzungsrechte abhängen.
    Dank der flexiblen LTE-Trägerbandbreiten (1.4, 3, 5, 10, 15 oder 20 MHz) und frequenzbandübergreifende carrier aggregation, wird das aber für O2 kein Beinbruch bedeuten, wenn z.B. auf 2100MHz keine zusammenhängender 20MHz-Block mehr zur Verfügung steht.

    Bin seit ca. vier Wochen höchst zufriedener Besitzer eines Zopo ZP980 (32GB/2GB) und kann es nur wärmstens empfehlen. War anfangs selbst sehr skeptisch gegenüber diesem bislang noch recht unbekannten chinesischen Hersteller, aber nach vier Wochen sind meine Zweifel ausgeräumt. Beachte übrigens, daß Dual SIM Geräte immer nur für eine SIM-Karte UMTS untersützen und zwar meistens am ersten SIM-Slot. Beim Zopo ZP980 kann man dagegen ganz einfach aus dem Menü einer der beiden SIMs die UMTS-Unterstützung zuweisen.
    Die Kamera ist bei schwachem Licht allerdings mittelmäßig und der LED-Blitz recht schwach. Der GPS-Empfang ist ordentlich und WLAN ist sehr gut, da das Zopo ZP980 WLAN mit bis zu 150 MBit/s unterstützt während die meisten anderen Smartphones nur 65 MBit/s erreichen.

    Jungs, was ist denn bei Euch los? 100m auf 2.4GHz und mit einer Rundstrahlantenne überbrücken???


    Wenn die Fresnelzone frei ist (Sichtkontakt zwischen beiden Objekten), dann kauf zwei von dieser Teilen und gut ist: http://geizhals.de/ubiquiti-na…m5-loco-mimo-a651908.html


    Die sind für die Außenmontage geeignete Access Points samt Antenne, die man einfach außen montiert und über ein simples Netzwerkkabel ins Netzwerk einbindet und zugleich mit Strom (Power over Ethernet) versorgt. Da das 2.4 GHz Band voller Störquellen ist, sollte man solche Brücken grundsätzlich im 5 GHz Band realisieren.

    70% der Luxemburger sprechen Deutsch als Muttersprache, wenngleich sie immer noch wegen 1942 eingeschnappt sind und deshalb aus Trotz u.a. meinen ihren moselfränkischen Dialekt als Standardsprache deklarieren und diesen dann auch noch mit zahlreichen Gallizịsmen spicken zu müssen. Das ist aber ein reines Politikum - unter Linguisten bleibt es eine gewöhnliche Varietät des Deutschen und deshalb ist Deutsch die erste Wahl, wenn Du mit einem Luxemburger kommunzieren möchtest.
    Weiterführend: https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg#Sprachen

    Die wirklichen Alternativen zu den etablierten Herstellern werden aus China kommen. Huawei und ZTE sind ja bereits in der Offensive, aber es gibt da noch weitere aufstrebende Hersteller wie z.B. Zopo oder Jiayu, die den Koreanern noch das Fürchten lehren werden.
    Ich bezweifele jedenfalls, daß Samsung-Käufer ihrer Marke ähnlich treu und hörig bleiben wie es bei Apple der Fall ist und daher erhoffe ich mir aufgrund des Regio-Locks einbrechende Verkaufszahlen bei Samsung.

    Die Telekom verwendet zumindest in den Ballungsgebieten für LTE1800 bis zu 20 MHz Kanalbandbreite, was ihrem gesamten 1800MHz Spektrum entspricht. Ob sie aber wirklich überall die vollen 20 MHz nutzt oder mancherorts noch etwas Frequenzspektrum für GSM1800 verwendet, ist fraglich.
    Jedenfalls kann es schon sein, daß netzseitig eine Lastabwehr nach GSM1800 konfiguriert ist und Einbuchungsversuche in GSM900 Zellen erstmal abgewiesen werden um das Endgerät zum Einbuchen in einer GSM1800 Zelle zu bewegen. Bei einem S4, das gar kein GSM1800 beherrscht, wäre das zwar zwecklos, aber auf single band Geräte nimmt heutzutage sicherlich kein Netzplaner mehr Rücksicht.

    Prepaid Kunden sind häufig vom Roaming in exotischen Ländern ausgeschlossen, um einerseits das Betrugsrisiko zu senken und andererseits da die infragekommenden Roamingpartner kein CAMEL und damit keine Echtzeitabrechnung unterstützen.

    Bei mir funktioniert die SIP-Registrierung ebenfalls nicht. Die Benutzerdaten sind 100% korrekt eingetragen und habe ich habe es mit und ohne proxy.live.sipgate.de ausprobiert - in beiden Fällen meldet der SIP-Server 403 Forbidden.
    Sipgate scheint mir da noch ein paar Serverprobleme zu haben.


    EDIT: 20min später ist der SIP-Account ohne mein weiteres Zutun registriert, aber, wie schon von anderen berichtet, nicht über die Mobilfunkrufnummer erreichbar.


    Daß sipgate keine SIP-Terminierung für Mobilfunkrufnummern anbieten wird, halte ich für ein Gerücht. Die BNetzA hat wohl Dienste beanstandet, bei denen eine Mobilfunkrufnummer zugeteilt wird, die Terminierung jedoch ausschließlich außerhalb eines Mobilfunknetzes erfolgt. Bei einem Produkt wie simquadrat, das die SIP-Terminierung nur als Alterantive ermöglicht, sehe ich da keine unüberwindbaren rechtlichen Hürden. Im übrigen gibt es mit yuilop und anderen immer noch aktive Dienste, die weiterhin die reine VoIP-Terminierung anbieten.