Beiträge von Senfdazugeber

    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Solange E-Plus nur die gegenwärtigen 5 MHz hat, wird das vor 2017 nicht kommen. Es wurde mal getestet, die noch nötigen GSM-Kanäle oben und unten in den UMTS-Träger zu quetschen.

    Was sollte das bringen? Selbst wenn man in die beiden 580kHz breiten Schutzbänder um den UMTS-Träger (3840kHz) noch je zwei GSM-Kanäle (à 200kHz) quetschen könnte, wäre nichts gewonnen, denn mit 4 GSM-Kanälen kann man praktisch gar nichts anfangen. Aber nach all den Publikationen zur GSM-/UMTS-Koexistenz, die einheitlich besagen, daß man ein zusätzliches Schutzband zwischen GSM und UMTS benötigt, kann ich fast nicht glauben, daß man bei eplus so einen Unfug versucht haben soll. Bist Du Dir da sicher, daß sowas versucht wurde?

    Jungs, Ihr bringt da einiges durcheinander. Wenn man heutzutage mit gutem Recht sagt, daß mit Hinblick auf die ständig wachsenden Datenvolumina im Mobilfunk Festnetzinfrastruktur zur Core Network Anbindung erforderlich ist, dann bedeutet das nicht, daß jeder Mobilfunkanbieter auch Endkundenprodukte vertreiben muß. Insofern ist es erstmal unbeachtlich, wie gut das DSL-Geschäft von Vodafone und O2 läuft.
    Fakt ist, daß es für eplus einen gewaltigen finanziellen Nachteil darstellt sämtliche Anbindungen von Dritten einkaufen zu müssen. Zudem ist eplus im Nachteil, da sich aus dem gemeinsamen Betrieb von Festnetz und Mobilfunk zahlreiche Synergien - vom Einkauf bis hin zur Erschließung neuer Versorgungsgebiete - ergeben. Letztlich geht auch die Entwicklung der Mobilfunktechnik zu immer kleinzelligeren Netzen hin, bei denen vom Kunden betriebene Femtos eine immer größere Rolle spielen werden.
    eplus hat hier massive Nachteile, die von Tag zu Tag gravierender werden. Mittelfristig wird man um eine Fusion oder Übernahme nicht herumkommen.

    Zitat

    Original geschrieben von DC01
    Ach wenn ich sehe, wie die auf dem Land ihre 1800er GSM-Zellen aufdrehen, mach ich mir auch keine Sorgen, dass sie nicht das gleiche auch mit LTE1800 schaffen.

    Nur kann man bei LTE nicht beliebig aufdrehen, denn für LTE1800 liegt die maximale Sendeleistung bei 200mW (GSM1800 bei 1000mW), was den Zellradius auf unter 7km begrenzt. LTE800 kommt dagegen etwa doppelt so weit.
    Quelle: http://dspace.cc.tut.fi/dpub/b…173/sainju.pdf?sequence=1

    Eigentlich muß man nicht für jede IMSI einen neuen APN konfigurieren, sondern lediglich nach dem erstmaligen Wechsel zu einer anderen IMSI unter Zugangspunkte einen bereits für eine der anderen IMSIs eingerichteten Zugangspunkt auswählen.

    Kein Einbuchen möglich


    Seit heute früh kann ich mich mit meiner FONIC SIM-Karte nicht mehr ins Netz einbuchen. Habe die SIM-Karte in mehreren Telefonen ausprobiert und zwar an einem Standort, der hervorragenden GSM- als auch UMTS-Empfang bietet. Die Telefone melden alle "Registerierung fehlgeschlagen" oder dergleichen, also jene Meldung, die auch bei deaktivierter SIM-Karte kommt.
    Die FONIC SIM wird regelmäßig genutzt, wurde erst letzte Woche aufgeladen und das Kundenportal zeigt auch keine Auffälligkeiten (wie z.B. "Status SIM Karte: Nur erreichbar").
    Offenbar liegt hier also eine Störung vor.


    Sind auch andere FONIC Kunden betroffen? Könnt Ihr Euch alle nach Aus- und wieder Einschalten Eurer Handys einbuchen?


    EDIT: Standort ist aktuell im PLZ-Bereich 73xxx.

    Re: Re: WLAN TO GO - Mobil surfen im größten Hotspotnetz der Welt - seid ihr dabei?


    Zitat

    Original geschrieben von eisenarsch
    Das ist unterm Strich billiger, flexibler und bin dazu auch noch unabhängig von irgendwelchen Hotspots. Und Ärger wegen Missbrauch durch Dritte kann es auch nicht geben.

    Und per Mobilfunk werden Deine Daten verschlüsselt übertragen, bei FON Hotspots dagegen kann jeder Deinen Datenverkehr sniffen, sofern er nicht (z.B. durch SSL) verschlüsselt ist oder Du VPN verwendest. Die Telekom stellt übrigens an ihren Hotspots ein kostenloses VPN-Gateway zur Verfügung, dessen Einrichtung hier beschrieben ist.

    Offensichtlich ist die call correction für spanische Vodafone Kunden genauso konfiguriert wie ich es drei Beiträge weiter oben beschrieben habe. Man könnte das noch perfektionieren indem man Rufnummern ohne Landesvorwahl, die nicht mit 6 oder 9 beginnen und damit keine gültigen spanischen Rufnummern darstellen, auf ihre Plausibilität gemäß des deutschen Nummernplans prüft und dann ggf. +49 voranstellt um das Gespräch nach Deutschland zu vermitteln. Allerdings wäre das für den Endkunden womöglich ziemlich verwirrend sodaß man entweder nur den Nummernplan aus dem Heimatland oder dem Aufenthaltsland verwendet und eben nicht beide Nummernpläne kombiniert.

    Was sind das für Kackpreise im Inland? Selbst wenn der Internetzugang und der Rufnummernimport zuverlässig funktionieren würden, wäre das immer noch sauteuer. Mit ihrer unseriösen volatilen Tarifpolitik haben Sie bei der breiten Masse der Verbraucher ohnehin keine Chance, aber dann noch solche Phantasiepreise...

    Zitat

    Original geschrieben von mk25
    ..allerdings treten diese "Messfehler" reproduzierbar mit unterschiedlichster Hardware regelmäßig auf.. :confused:

    Da stellt sich die Frage, ob der verwendete Speedtest durch Extrapolation unpräzise Ergebnisse leifert oder uns die Telekommunikationsbranche verheimlicht, daß LTE viel schneller ist, als die Spezifikationen vermuten lassen.