Wer hat eins für mich ? ![]()
Beiträge von Senfdazugeber
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Original geschrieben von mostwanted
Höherer upload ist aber nur mit Annex J möglich, mit Annex B bleibt alles wie es ist, oder irre ich hier?Richtig.
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Original geschrieben von peterdoo
Bei Toggle muss das System zuerst wissen, wo die Karte zuletzt eingebucht war, um den Anruf dorthin zu leiten. Entweder es gibt eine zentralle Stelle, wo diese Information steht, oder die Information muss an alle Stellen verteilt werden. Die Umleitung müsste dort irgendwo konfiguriert werden.Nicht nur toggles System sondern jeder Mobilfunknetzbetreiber muß wissen, wo seine Teilnehmer sich aufhalten. Dafür gibt's ein HLR und VLR.
ZitatDie Frage ist, welche Funktionalität Lyca macht und was die Netzbetreiber machen? Vor allem Vodafone NL beim Roaming-Profil.
Lyca macht alles mit Ausnahme des Funkzugangsnetzes und beim Roaming mit der niederländischen Vodafone IMSI passiert nichts anderes als bei jedem anderen Anbieter auf der Welt wenn man roamt.
ZitatWenn das System modern aufgebaut ist, wird u.U. nur die Signalisierung über mehrere Systeme laufen. Die Sprachdaten könnten jedoch immer den kürzesten/günstigsten Weg nehmen.
Von was für Systemen redest Du da? Moderne GSM Core Networks verwenden sicherlich keine redundante Singalisierung über "mehrere Systeme". Und die Sprachverkehre nehmen auch keine besonderen Wege, sondern werden einfach über die IP-Routen zu Lyca UK vermittelt.
ZitatDie Bandbreiten (auch garantierte) sind heute relativ günstig zu bekommen. Die Sprachdaten mit Mobil-Qualität verbrauchen wenig. Über 100 Mbit/s können zwischen 160 und 500 Verbindungen gleichzeitig laufen, abhängig vom Codec.
Ein GSM-Telefonat braucht auch mit dazugehörigem Singalisierungsverkehr ganz bestimmt keine 200-625 KBit/s Bandbreite, sondern <50 KBit/s. Bei den gegenwärtigen Preisen werden sie außerdem auch bestimmt mehr als 100 MBit/s Kapazität anmieten. Im März hat eine 10G-Wellenlänge von Frankfurt nach London gerade einmal $3500/Monat gekostet (siehe http://www.telegeography.com/p…k-fatter-pipes/index.html)
ZitatAuch viele großen Netzbetreiber sind dabei, die Netze ausschliesslich mit IP zu betreiben und dabei native Mobilcodecs (z.B. AMR), nicht nur in den Mobilnetzen, sondern auch in dem Festnetz, zu verwenden.
Jeder große Carrier verwendet inzwischen nur noch IP, aber man verwendet ganz bestimmt kein AMR im Festnetz, denn damit könnte man nicht mehr faxen und v.a. würde die dazu erforderliche Transkodierung unvernünftig viel Rechenleistung und damit Kapital beanspruchen.
ZitatBei den Preisen ist es so, dass vieles reguliert ist:
- Die Netzbetreiber sind mehr oder weniger verpflichtet den MVNOs günstige Preise für die Airtime/Anrufe (ankommend/abgehend) anzubieten. Das nutzt Lyca in den Toggle Ländern aus.In Deutschland und UK gibt es keine Verpflichtung MVNOs Vorleistungen erbringen zu müssen und etwaige wholesale-Tarife sind auch nicht reguliert.
Zitat- Die Preise für die ankommenden Anrufe sind mehr oder weniger reguliert. Damit können die ausgehenden Anrufe und die ankommenden Anrufe im Roaming günstig zugestellt werden. Auch Callback nutzt das aus. Nach meinem Verständnis bekommt jede roamende Karte vorläufig eine Mobilnummer des Gastgeber-Netzbetreibers zugeteilt.
Nein, bekommt sie nicht. Das VLR arbeitet mit der heimischen MSISDN und IMSI.
ZitatIn den Verbindungsübersichten einer ausländischen Karte konnte ich z.B. sehen, dass die ankommenden Anrufe beim Roaming im Netz vom T-Mobile DE auf eine Nummer +491750xxxxx geleitet werden. Vermutlich bekommen Lyca und die anderen Roamingkarten-Betreiber solche Nummern von den Roaming-Partnern mitgeteilt und können dann die Anrufe im Roaming (auch Callback) direkt über die günstigsten Wege zustellen, ohne z.B. im Fall Toggle durch Vodafone NL gehen zu müssen.
Das ist Quatsch. IN-Roaming Telefonate werden bestimmt nicht über das PSTN vermittelt, sondern über SS7- bzw. CAMEL-Verbindungen.
Zitat- Bei Prepaid werden alle Abgehenden Anrufe im Roaming (außer Callback) an den Heimnetzbetreiber weitergeleitet, der diese dann an die gewählte Nummer routet.
Falsch. Für sowas gibt's CAMEL.
ZitatHier scheinen die Preise für die Weiterleitung aus dem Gastgeber-Netz bis zum Heimnetzbetreiber mangels Konkurrenz ziemlich hoch zu sein.
Es gibt in jedem westlichen Land Wettbewerb und damit alternative Roamingpartner.
ZitatDer Heimnetzbetreiber kennt alle Anrufe und kann sofort abrechnen.
Ein Muß bei prepaid.
ZitatEinige Betreiber versuchen, um die Preise zu reduzieren, die Handys im Roaming zu bestimmten Anbietern zu verscheiben, oder schränken direkt die Liste der Roamingpartner ein.
Das macht jeder Netzbetreiber.
Zitat- Bei Postpaid werden die Abgehenden Anrufe im Roaming entweder wie bei Prepaid behandelt oder einfach vom Gastgeber-Netz direkt an die gewählte Nummer geroutet. Der Heimnetzbetreiber bekommt vom Roaming-Netz periodisch die Anrufdaten und rechnet so ab.
Beides falsch. Das geht auch in Echtzeit und dann für prepaid - Stichwort: CAMEL.
ZitatAuch hier scheinen die Preise für die direkten Anrufe aus dem Gastgeber-Netz mangels Konkurrenz ziemlich hoch zu sein.
Auch wenn Du es zweimal schreibst, ist es immer noch nicht richtig. Man hat in nahezu jedem Land einen alternativen Netzbetreiber.
ZitatDa ich kein Insider bin, kann ich mich auch irren.
Das sehe ich auch so. Deshalb ist es auch ziemlich sinnlos so einen ellenlangen Beitrag, der auf laienhaften Spekulationen beruht, zu posten. Das meiste was Du schreibst ist schlicht falsch.
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Zitat
Der Anbieter kann ein angemessenes Entgelt für den durch den Umzug entstandenen Aufwand verlangen, das jedoch nicht höher sein darf als das für die Schaltung eines Neuanschlusses vorgesehene Entgelt.
Da alleine das von der BNetzA regulierte Entgelt zur Bereitstellung der TAL in der neuen Wohnung irgendwo bei € 50 liegt und 1&1 auch für die Kündigung der TAL in der alten Wohnung ein Entgelt an die Telekom zahlen muß, dürfte die verlangte Umzugsgebühr i.H.v. € 60 auch der Höhe nach berechtigt sein. -
Wenn Du weder die Umzugsgebühr leisten, noch den Vertrag verlängern möchtest, bliebe allenfalls noch die Möglichkeit Deinem Nachmieter die Übernahme des Vertrages aufzuquatschen, wodurch er auch all Deine Telefonnummern bekäme.
Ansonsten sehe ich keine Möglichkeit um die Umzugsgebühr oder die Vertragsverlängerung herum zu kommen. -
CDMA-Geräte unterstützen aber sicherlich kein AWS (UMTS1700/2100).
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scharl
Danke. Hatte ich gar nicht mitbekommen. Ob die getweakede, AWS-fähige Version auch in Europa in den Handel kommt, ist allerdings unklar.
Laut Apple Website erkennt man diese neuen Versionen des iPhone 5 Model A1428 an den letzten vier Stellen der Seriennummer:
FH19 - Black 16GB
FH1C - White 16GB
FH1D - Black 32GB
FH1F - White 32GB
FH1G - Black 64GB
FH1H - White 64GB -
Hallo,
Habe ein nagelneues schwarzes HTC One in versiegelter Originialverpackung samt dieser passenden, ebenso unbenutzten Tischladeschale, das ich gerne gegen ein unbenutztes, schwarzes Sony Xperia ZL zzgl. einer Zuzahlung von € 150 tauschen würde.
Mein HTC One kommt mit einer Rechnung von sparhandy vom 17. Mai 2013 und hat dementsprechend noch zwei Jahre Herstellergarantie.Eine persönliche Übergabe im Raum Stuttgart wäre mir am liebsten.
Bei Interesse bitte PN.
Gruß
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drueckerdruecker
Terminierungsentgelt erhalten Netzbetreiber, die eigene Infrastruktur und v.a. Netzübergabepunkte betreiben, an denen Sie Sprachverkehre mit anderen Netzbetreibern austauschen.
Die von Dir genannten Anbieter sind aber reine Service Provider (auch "light MVNO" genannt), die - abgesehen vom Billing - keine eigene Netztechnik betreiben, sondern die Netzleistungen Dritter wiederverkaufen. Daher vereinnahmen weder die Freenet- noch die Drillisch-Töchter Erlöse aus der Terminierung. Gleichwohl werden Anpassungen des Terminierungsentgelts in irgendeiner Form auf das Ergebnis der Service Provider druchschlagen, da sie eine wesentliche Kalkulationsgrundlage bilden und somit die Vorleistungspreise der Netzbetreiber gegenüber ihren Wiederverkäufern beeinflussen.
Anders verhält es sich bei z.B. bei lycamobile oder sipgate/simquadrat. Diese Anbieter sind sog. "full MVNOs", die zwar das Funkzugangsnetz (vereinfach die Funkmasten und Antennen) bestehender Netzbetreiber (MNOs) mitbenutzen, jedoch ein eigenes Core Network betreiben und daher auch selbst für die Interkonnektion mit anderen Netzen sorgen, wodurch sie Terminierungsentgelte vereinnahmen. -
CDMA-Geräte sind nicht günstiger und sind zurück in Deutschland unbrauchbar, weil es in Europa keine CDMA-Netze gibt.