Beiträge von Gaestle

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    Original geschrieben von torcida
    Schau mal ganz genau hin... Bei beiden Formaten (sowohl 4:3, als auch 16:9) grenzt die Linse am Rand des Sensors und beim 16:9 Bild wird halt horizontal mehr genutzt (die volle Sensorfläche brauchst du in diesem Fall nicht beachten).
    Das Bild vom White Paper sagt doch schon alles.


    Es ist mir schon klar, das unterschiedliche Ausschnitte des Sensors genutzt werden. Bei 16:9 ist der genutzte Teil breiter als bei 4:3, dafür ist der 4:3-Ausschnitt höher. Wie eben im Bild dargestellt.


    Nun ist es aber in den bisherigen Bildern, in denen eine Verzerrung aufgetreten ist (in Form von Wellen, wie beim Computer+Stromschacht-Bild von misterjws oben) so, dass diese Verzerrungen vor allem am oberen und unteren Rand des Bildes zu sehen sind. Das "Stürzen" von senkrechten Linien an den seitlichen Rändern ignoriere ich an dieser Stelle.


    Daher gehe ich davon aus, dass die wellenförmigen Verzerrungen oben und unten bei 4:3 mehr im Bild zu sehen sein müssten, weil dieses Format ja oben und unten stärker an den Chiprand geht, als bei 16:9.


    Was mir allerdings völlig unklar ist, ist Merlins Aussage: "der Abstand Chip<->Linsenrand bei 4:3 deutlich größer"

    Zitat

    Original geschrieben von torcida
    @ Gaestle:
    Wenn du dir das "White Paper" vom 808 genauer anschauen würdest, würdest du sehen, dass wenn man Fotos in 16:9 aufnimmt die max. Breite des Sensors genutzt wird (und bei 4:3-Fotos die max. Höhe).


    Siehe hier ("4:3 mode" und "16:9 mode"):


    Und hier das White Paper falls es sich jemand nochmal genauer anschauen möchte (dieser Ausschnitt ist auf Seite 3 zu sehen).


    Genau das meine ich. Die Verzerrungen sind AFAIR vor allem am unteren und oberen Rand sichtbar. Wenn die Verzerrungen durch die Linse kommen, dann sollten die doch umso sichtbarer sein, je mehr ich den unteren und oberen Teil nutze.

    Zitat

    Original geschrieben von testi100
    Graue Theorie, versuche es doch einfach selbst mal ;)


    Die Verzerrungen sind nunmal an den Außenbereichen am Stärksten, siehst du ganz gut wenn du ein Gruppenbild in 16:9 machst, dann sind eben die Personen ganz am Rand am meisten Verzerrt!
    Da dieser Bereich bei 4:3 gar nicht Benützt wird, fällt es da nicht so auf ;)


    Ich bezweifle, dass man auf Bildern mit Personengruppen überhaupt die Verzerrung wahrnimmt.


    Der Randbereich oben und unten wird doch bei 4:3 mehr genutzt (und nicht weniger) als mit 16:9. Steht doch im WhitePaper.

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    Original geschrieben von testi100
    Das ändern schon etwas, da du mehr die Mitte des Objektivs benützt wo diese Verzerrungen nicht so stark sind ;)
    Einfach mal Ausprobieren.


    Das würde IMHO dem Whitepaper zur Funktion von PureView und der Abdeckung des Bildchips (genutze Zellen des Chips) widersprechen.
    Wenn du schon so argumentierst, würde die Verzerrung IMHO bei 4:3 größer, weil die Ränder der Linse dann mehr Bildfläche abdecken.

    Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Warum schreibst Du dann den Rest?


    Aber Du hast ja nicht Unrecht: belastbare Aussagen sind gegenwärtig nicht möglich. Allenfalls lässt sich feststellen, dass die Geräte auf ein gewisses öffentliches Interesse stoßen und das Echo generell eher positiv bis sehr positiv ausfällt. Ob sich das in gute Verkaufszahlen übersetzt, das können wir gegenwärtig nur spekulieren. ;)


    Am 18./19. Januar kommen die Zahlen für Q4/12, dann wissen wir (und alle anderen) was los ist.

    Das würde vermutlich gar nichts ändern.
    Außerdem haben 16:9 Aufnahmen auch bestimmte Vorteile, so dass man bei 4:3 mit anderen Kompromissen leben muss (und trotzdem die Verzerrung im Bild hat).


    Eher kann man versuchen den Winkel der Kamera zum Objekt etwas zu ändern, damit die Verzeichnung nicht so deutlich auffält. Wenn man z.B. einen Straßenzug fotografiert, den Horizont eben nicht direkt in die Mitte des Bildes, sondern etwas darüber oder darunter.


    Aber ganz raus bekommt man sie nie, selbst wenn man das Bild hinterher mit einem Grafikprogramm bearbeitet.


    Das 808 hat ein Weitwinkelobjektiv.
    Normalerweise hat ein Weitwinkelobjektiv die Tendenz ähnlich einem "Fischaugeneffekt", man dnennt das "Verzeichnen" oder "Verzeichnung". Dies kann aber durch einen speziellen Linsenschliff ausgeglichen werden. Technisch ist es aber derzeit nicht möglich, den Schliff so perfekt hinzukriegen, dass alle Verzerrungen komplett verschwinden, ein gewisser Rest bleibt immer da. Nokia ist das schon ziemlich gut gelungen, aber es ist technisch bedingt eben nicht perfekt. Auch teure Weitwinkelobjektive (z.B. für DSLRs) haben das Problem mal stärker, mal nicht so stark.


    Weitere Infos:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Verzeichnung
    http://www.henner.info/verzeichnung.htm
    http://www.colorfoto.de/ratgeb…krumm-schief-1250376.html


    Siehe auch den Beitrag von -RR- auf S. 7 dieses Threads: