Eben das ist IMO ein großes Mißverständnis, dem ich bis vor kurzem auch erlegen bin. das es egal ist, wer Papst ist und dieser keine große Rolle spielt, ist nicht richtig. Man darf auch nicht den Fehler machen und nur von Deutschland oder auch Europa ausgehen. In großen teilen unserer Gesellschaft ist der Einfluß der kath. Kirche sicher nicht so groß, aber v.a in südamerikanischen, afrikanischen Raum, leben viel mehr Menschen auf viel strengere Weise nach dem Diktum der Kirche, als wir uns hier vorstellen können. Auch der Ruf nach dem Ordinariat der Frauen ist bei uns groß, in diesen Ländern aber kaum vorhanden (natürlich beziehe ich dies Argumentation auch nur aus entsprechenden medialen Dokus). Das hieße dann, selbst wenn sich die Kirche "öffnet" und hier an Popularität gewinnt, verliert sie an anderen Orten massivst.
ALso wirklich kein leichter Job und sicherlich noch schwieriger es allen Recht zu machen, als in der Politik. Umsomehr kann ich verstehen, daß sich ein Papst als oberstes Gesetz nach seinem Glauben und seiner Tradition richtet und eben nicht nach den, sich auch stets wandelnden, Meinungsströmungen des Zeitgeists.
Ich glaube, die Position des Papst ist neben der des Us-Präsidenten die wichtigste Position, die es auf der Erde zu besetzen gibt, deswegen ist der Papst bedeutend für Alle! ob katholisch oder nicht.
Deswegen: ois guade, Beni! :top: