Zitat
Original geschrieben von Happz0r
Ehren"mörder" auf der einen und "Familientotschläger" auf der anderen Seite. Beides schlimm, keine Frage, aber der "Mörder" ist natürlich ungleich niederträchtiger, denn er hat die Tat ja vorher geplant und...huch! Welch Zufall, er ist auch noch Moslem. Da haben wir es ja! Das kommt sicher nicht von ungefähr! 
Genau dieses Halbwissen ist meiner Meinung nach einer der Hauptgründe dafür, warum es schwer fällt mit Personen zu diskutieren, die meinen, ihre kruden Thesen mit Pseudofakten untermauern zu können.
"Symptomatisch" ist für mich, dass ich offizielle Quellen angegeben habe, die man als Grundlage einer Diskussion hätte verwenden können, und Sie stattdessen Sophistik über einzelne Wörter betreiben wollen. Selbstverständlich gibt es mehr Merkmale für den Straftatbestand "Mord" und die Abgrenzung zu Totschlag ist im Strafmaß auch nicht so groß, wie manche wohl meinen. Wenn Sie das Bedürfnis haben, den Begriff "Mord" juristisch genauer zu beschreiben - bitte, kein Problem. Ich habe auch kein Problem damit, wenn Sie den Begriff "Familiendrama" hinterfragen wollen.
Womit ich nicht einverstanden bin, sind Ihre wirklich infamen Unterstellungen. Habe ich irgendwo gesagt, das eine wäre "niederträchtiger"? Können Sie mich zitieren? Ach, können Sie nicht? Bedeutet das, Sie wollten einfach mal was möglichst herabsetzendes schreiben, weil Ihnen meine Meinung und die präsentierten Fakten nicht passen? Ist DAS was man einen fairen Diskussionstil nennt? Oder fühlen Sie sich so sehr im Recht, dass Fairniss keine Rolle mehr spielt, weil man ja auf der "richtigen Seite" steht? Deswegen wird auch gleich noch die "kruden Thesen" eingeworfen und die "Pseudofakten"?
Mal ganz ruhig gefragt: haben Sie überhaupt mitbekommen, dass ich in meinem Beitrag die SZ zitiert habe, die sich auf eine Statistik des Bundeskriminalamts bezieht?
Aber immerhin - Sie haben von den üblichen Teilnehmern ein herzliches Danke schön für Ihren faktenfreien, dafür aber emotional aufgeladenen Beitrag bekommen. Na, dann ist ja alles in Butter.
Ich gehe schon davopn aus, dass Sie auch sachliche Beiträge schreiben können. Aber obiger war es nicht.
Und mir ist sehr wohl aufgefallen, dass zB. der Teilnehmer Robert Beloe einen großen Bogen um meine Beiträge macht und dann aber Beifall klatscht, wenn Sie ein paar abwertende Adjektive in Ihren emotionalen Beitrag einbauen.
Auf mich wirkt das hochgradig feige. Feigheit, sich mit den Zahlen auseinanderzusetzen. Feigheit, dass die eigene Kuschelwelt Risse kriegen könnte. Feigheit, sich auf der Basis von Fakten mit einem Thema auseinanderzusetzen, dass Deutschland und Europa beschäftigen muss.
Ich habe penibel darauf geachtet, gerade KEINE Pauschalisierungen zu verwenden, nicht mal beim flüchtigen Tippen oder so. Penibel darauf geachtet, zuerst eine Quelle zu suchen, um mehr zu haben als ein Bauchgefühl. Aber keine, wirklich absolut keine dieser Quellen (und BMI, BMF und SZ darf man wohl als hinreichewnd seriöse Quelle betrachten) wurde zur Kenntnis genommen. Was ist das anderes als Feigheit?
Ich darf zu Ihrer Entlastung aber ergänzen, dass Sie damit nicht allein stehen. In der öffentlichen Diskussion und den großen Medien werden diese ganzen Studien, Zahlen und Forschungsergebnisse gemieden wie der Teufel das Weihwasser meidet. Wohl weil man befürchtet, die Büchse der Pandora aufzumachen, wenn das tumbe Volk mit solchen Informationen konfrontiert wird... so von wegen die Informationen könnten falsch verstanden werden, deswegen redet man lieber nicht drüber.
Wenn Sie derart überzeugt sind, die besseren Argumente zu haben, warum bringen Sie dann nicht mal Argumente? Wenn Sie es nötig haben, Quellen wie BMI, BMF und SZ als "Pseudofakten" abzuwerten, dann kann es mit Ihren Argumenten nicht weit her sein.
Geben Sie´s doch einfach zu: an Diskusion haben Sie gar kein Interesse.