Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von xpop
    Sorry, aber wer gleiche Löhne bekommt und ständig von Gleichberechtigung erzählt sollte dann auch komplett mitziehen.

    Jepp, volle Zustimmung. Warum soll ein Unternehmen etwas gleich machen, was von der Natur nicht gleich ist?


    Gesellschaftlich ist Gleichberechtigung sinnvoll. Aber dann hat eben auch die Gesellschaft dafür aufzukommen und nicht eben der einzelne Unternehmer.


    Dein Beispiel mit dem Reisebüro zeigt es doch mehr als deutlich: Es hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, wenn der Unternehmer dieses Risiko allein zu tragen hat. Gibt es eigentlich Ausfallversicherungen für Arbeitnehmer? Wenn ja, dann haben die sicherlich unterschiedliche Tarife für männliche und weibliche Arbeitnehmer.


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    Im Studium hab ich vor einigen Wochen das Thema "MörderInnen" angesprochen, gab ein paar Tage drauf eine Email vom Fakultätsbüro, die Tutorin hat sich beschwert, "dieser Begriff findet in unserer Fakultät keine Anwendung", aha.

    Keine weiteren Fragen.

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    Original geschrieben von murmelchen
    was mich an der Quote stört das diese mal wieder nur für die besseren Positionen gilt.
    Keine Quote bei Möbelpackern, Müllfahrern und anderen schweren Berufen.

    Jepp.


    Ähnliches gibt es ja auch bei diesen absurden Sprachregelungen. Es wird sich aufgeregt, wenn man "Mitarbeiter" statt "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" sagt. Aber wenn von Mördern, Steuerbetrügern und Terroristen die Rede ist, fordert seltsamerweise niemand, dass wie selbstverständlich auch von Mörderinnen, Steuerbetrügerinnen und Terroristinnen erwähnt werden.


    Das offenbart letztlich, dass es hier tatsächlich nicht um Gleichstellung, sondern um eine Vorzugsbehandlung geht.

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    Original geschrieben von mumpel
    Als ungerecht empfinde ich dass Frauen und Männer trotz gleicher Arbeitsleistung unterschiedlich bezahlt werden.

    Das ist nur dort möglich, wo Gehälter frei verhandelt werden. Und da ist das dann die Sache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, sich auf ein Gehalt zu einigen.


    Und wenn statistisch gesehen Frauen sich eher unter Wert verkaufen als Männer, dann ist das eben so. Da können dann aber weder Männer noch die Arbeitgeber etwas dafür. Der Arbeitgeber zahlt nicht mehr, als er muss.


    Statistisch gesehen sind Raucher auch dümmer und ärmer als Nichtraucher. Auch eine Ungerechtigkeit? ;)


    Im Übrigen kostet im Schnitt ein weiblicher Angestellter mehr als ein männlicher. Da für den Arbeitgeber immer die Gesamtkosten eines Arbeitsplatzes relevant sind und nicht das Nettogehalt, dürften im Schnitt seine Aufwendungen gleich hoch sein wie für einen männlichen Angestellten. Bei den weiblichen kommt halt nur weniger "unten raus". Das wiederum ist nicht das Problem des Arbeitgebers. Also statt eine gesetzliche Quote durchzudrücken könnte der Gesetzgeber auch einfach diesen finanziellen Unterschied ausgleichen.


    Ich habe als Steuerzahler kein Problem damit, wenn von meinen Steuergeldern einem Arbeitgeber ein Zuschuss gezahlt wird, wenn eine weibliche Angestellte in Mutterschaft geht und das Unternehmen eben einen Ersatz benötigt, der natürlich aufgrund der Einarbeitungszeit Kosten verursacht.
    Gleiches gilt für Ausfallzeiten, wenn z.B. die Kinder krank sind und die Mutter sich um sie kümmern muss. Bislang zahlt das der Arbeitgeber.


    Es ist eine gesellschaftliche Pflicht, dass Mütter einen besonderen Schutz genießen -- und nicht die Pflicht der Wirtschaft.


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    Die Frauenquote ist auch so ein Thema. Die ist nämlich auch teilweise ungerecht. Um die Frauenquote zu erfüllen müssen in manchen Firmen männliche Arbeitskräfte entlassen werden. Denn ein AG kann/möchte ja nur soviele AN beschäftigen wie er benötigt. Der Vorteil für den AG ist, sofern kein TV gilt und die Frauenquote Anwendung findet, dass er dadurch Lohnkosten sparen kann. Die Frauenquote verlagert also die Arbeitslosenzahlen nur vom weiblichen Anteil auf den männlichen Anteil und gibt den AG die Möglichkeit zur Einsparung von Lohnkosten.

    Uiuiui... Jetzt geht deine Phantasie aber ein wenig mit dir durch. Kosten sparen durch Einstellung von Frauen.


    Wenn das so wäre, dann würden die Arbeitgeber schon jetzt massenweise Frauen statt Männer einstellen.


    Nicht überall steckt eine große Verschwörung dahinter. ;)

    Lesen ist schwer, oder?
    Da steht, dass die Station aufgrund von Urlaub geschlossen sein kann, nicht dass sie selbst Urlaub hätte. :rolleyes:


    Da die meisten Abholstationen ein Nebengeschäft von kleinen, inhabergeführten Läden ist, kann es durchaus passieren, dass die auch mal den Laden für ein, zwei Wochen dicht machen.

    Die Frage ist doch eher, was man unter Gerechtigkeit versteht.


    Ich verstehe darunter, dass man gleichen Lohn für gleiche Arbeitsleistung erhält.


    Doch da nicht jeder Mensch gleichermaßen leistungsfähig ist, kann man auch nicht jeden Menschen nach demselben Tarif bezahlen. Verschärfend kommt noch hinzu, dass die meisten Tarifverträge ja überhaupt nicht die Leistung als Maß nehmen, sondern nur die Anwesenheit.


    Ein Sachbearbeiter, der pro Tag 10 Fälle bearbeitet, bekommt das gleiche Gehalt wie ein Sachbearbeiter, der nur 8 schafft (vorausgesetzt, jeder Fall ist gleich aufwändig). Und noch viel schlimmer: Macht letzterer noch Überstunden, um auf die 10 zu kommen, dann bekommt er für seine geringere Leistung u.U. sogar noch mehr Geld, wenn er die Überstunden bezahlt bekommt.


    Solche Tarifkonstrukte verprellen leistungsfähige und engagierte Angestellte und schützt diejenigen, die sich darauf ausruhen.


    Bei Ford in Köln, wo die Arbeitsleistung durch den Takt des Fließbandes vorgegeben wird, kannst du jeden gleich bezahlen. Für Lokführer, usw. gilt das gleiche.
    Aber überall dort, wo der Arbeiter seinen Takt selbst bestimmen kann, ist ein pauschalisierter Lohn ungerecht.


    Es ist in vielen Bereichen kompliziert, einen wirklich gerechten Lohn zu zahlen. Aber beurteilen können dies nur der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, nicht aber die Gewerkschaften, die alle über einen Kamm scheren wollen.


    Ich sehe die Aufgabe der Gewerkschaften überall dort, wo Not- und Zwangslagen ausgenutzt werden. Wobei auch hier eigentlich eher der Gesetzgeber gefragt ist, die Menschen in diesem Land von diesen Not- und Zwangslagen zu befreien.


    Und im aktuellen Fall ist es ja so, dass die GdL nicht etwa im Sinn hat, dass jeder Angestellter der Deutschen Bahn für dieselbe Tätigkeit denselben Lohn erhält, sondern arbeiten gezielt darauf hin, dass ausschließlich diejenigen, die bei ihnen eintreten, diesen Lohn erhalten. Sprich: Sie forcieren eine Zweiklassengesellschaft innerhalb eines Unternehmens. Das ist die Perversion des obigen Gedanken.

    Das ganze nennt man "Miracast" und ist eigentlich ein offener Gerätestandard.


    Unterstützt wird das m.W. nur von Lumias mit der neueren Snapdragon-Generation (die ohne Buchstabe vor der Bezeichnung).


    Und wie so oft ist Miracast nicht gleich Miracast. Mein FireTV hat z.B. auch einen Miracast-Empfängerfunktion. Jedoch verweigert es jede Kontaktaufnahme mit Windows-Geräten.


    Achja, und "Playto" ist kein Miracast, sondern DLNA, über das man Mediendaten übertragen kann.


    Um den Unterschied kurz zu erläutern: Bei DLNA bekommt das "empfangende" Gerät prakisch einen Link zu einer Mediendatei (Audio, Video, Bilder), die auf dem "sendenden" Gerät gespeichert ist und dekodiert diese dann selbst. Wenn es z.B. ein MP3 ist, dann muss das empfangende Gerät MP3s abspielen können, usw. Das klappt in der Regel gut, aber bei Videos wird es schon komplizierter. Manche Geräte können die Mediendateien in Echtzeit in ein Format umkodieren, das der Empfänger versteht.


    Bei Miracast wird direkt ein Video-Stream gesendet, also im übertragenen Sinne ein drahtloses HDMI-Kabel.

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    Original geschrieben von Wolfgang Denda
    Interessant, was du aus meinem Statement, dass Microsoft die Anlagen schliesst, weil China zu teuer geworden ist, so alles machst. Jetzt sogar einen Rundumschlag gegen die bösen Kritiker. Die sind bestimmt auch am Wetter Schuld.

    Oh, passt der Schuh etwa?


    Ich spreche nicht von "Kritikern", sondern Leuten, die sich hauptsächlich dann zu Wort melden, wenn es was zu lästern gibt.

    *gähn*


    Warum bin ich nicht überrascht? Informiere dich doch bitte erst einmal, worüber hier diskutiert wird, bevor du abermals Kommentare abgibst, die keinen Bezug zum Thema haben.


    Zumal du dir (mal wieder) selbst widersprochen hast. Wenn 3 Fabriken nicht teurer produzierten, wieso sollten dann zwei davon geschlossen und die Produktion auf die verbleibende konzentriert werden.


    Herrjeh...


    Es ist wirklich kein Geheimnis, dass Microsoft von Anfang an, die Zahl der übernommenen Nokia-Produktionsstätten reduzieren wollte.


    Irgendwie geht mir dieses reflexartige Microsoft-Bashing einiger hier und das ebenso reflexartige Anfeinden eines jeden, der es wagen sollte, diesem infantilen Treiben etwas entgegen zu setzen, gehörig auf den Zeiger.


    Vorschlag zur Güte: Heise oder Golem betreibt wunderschöne Foren, in dem sich jeder austoben kann, der – aus welchen Gründen auch immer – ohne fachliche Grundlage gegen beliebige Unternehmen, Personen oder Produkte hetzen möchte.