Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von Pitter
    Auf das ultimative Argument habe ich gewartet. An einem Beruftstand soll man nichts kritisieren dürfen, da man ja selbst einer hätte werden können. So ein Quatsch.

    Du behauptest, dass dort offensichtlich Personen mit verminderter Intelligenz arbeiten würden und daher sei ihr Salär unangemessen.


    Ich wollte dir damit lediglich aufzeigen, dass wenn dies so wäre, doch jeder diesen Job machen könnte und würde, was sich wiederum direkt auf die Bezahlung auswirken würde.


    Okay, vielleicht habe ich da ein bisschen zu viel Mitdenken erwartet.


    Zitat

    Wie die Erfahrung zeigt, gibt es halt oft andere Kriterien, um so einen Job zu bekommen. Sonst gäbe es keine solchen Wertevernichter auf diesen Jobs. Und das deren Einkommenshöhe in vielen Fällen nichts, aber auch garnichts mit Angebot und Nachfrage zu tun hat, müsste jeder sehen können, der seine ideologische Brille auch mal absetzt.

    Okay, verstehe. Es gibt also offensichtlich irgendwelche Kriterien, aber es hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun.


    Schon klar. :rolleyes:

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    Original geschrieben von Antwort
    Bei meiner Packstation funktioniert ein Einführung der mTAN die manuelle Eingabe der Kartennummer nicht mehr. Es ist zwingend das einstecken der Karte notwendig.


    Aber wie gesagt, es geht nicht um die Karte, sondern um die Identität hinter der Karte.

    Ich habe mir sagen lassen, dass sich die Karte mit ihrem Magnetstreifen sehr leicht nachmachen ließe, auch wenn man die originale nicht zur Verfügung hätte.
    Wenigstens dies könnte man mit einer "gechipten" Karte verhindern.


    Zitat

    Nein, DHL haftet nicht.
    Wenn wir wieder einen Schaden haben, bleibt nur die Anzeige, meist zusammen mit der Person auf die die Karte ausgestellt ist, bei der Polizei und das hoffen, das sie den Betrüger finden.

    Also besteht für DHL auch kein finanzieller Druck, da eine teure Lösung auszurollen.


    Bei allen Sicherheitsmechanismen steht ja immer das Kosten-Nutzen-Verhältnis an oberster Stelle. Man kann alles sicherer machen, aber zu welchem Preis?


    Beispiel: Man könnte jedem Karteninhaber einen bewaffneten Sicherheitsbeamten an die Seite stellen, der jede Transaktion überwacht. Bei 3 Millionen Karteninhabern wäre das ein Milliardenbetrag. Super sicher, aber eben von den Kosten her indiskutabel. ;)


    Und gemessen am Aufwand (ich hatte es ja oben kurz skizziert) ist die mTAN die beste Lösung. Die Software-Änderungen hätte ein halbwegs begabter Entwickler an einem Nachmittag erledigen können (und es vermutlich auch getan).

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    Original geschrieben von CK-187
    Von mir aus können/sollen alle Menschen gutes Geld verdienen. Ich bin da der letzte der etwas dagegen hat. Trotzdem habe ich was dagegen wenn Menschen mit einer normalen Arbeit gerade mal die Miete zahlen können. Aber das Thema hatten wir schon wo anders.

    Du suchst für ein komplexes Problem einfache Antworten. Das ist verständlich, aber nicht zielführend.


    Vielleicht helfen folgende Fragen weiter:


    1. Was ist "normale Arbeit"?
    2. Wer legt fest, was "normal" ist?
    3. Wer bezahlt die Arbeit?
    4. Wer bzw. welche Faktoren legen die Höhe des Gehalts fest?
    4. Was ist "die Miete"?


    Es ist so einfach zu sagen, dass "die Banker" sich die Taschen vollstopfen und "der normale Arbeiter" die Miete nicht zahlen kann. Wenn du dir über die o.g. Fragen Gedanken gemacht hast, dann solltest du noch einen Schritt weiter gehen und evtl. einmal die Arbeitsmarktpolitik hinterfragen, die die Umwandlung regulärer in prekäre Anstellungsverhältnisse staatlich fördert.

    Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Du hast die Managerkaste vergessen. Da gibt es offensichtlich jede Menge Nullen, die aus welchen Gründen auch immer, viel zuviel bezahlt bekommen (verdient ist hier oft der ganz falsche Begriff).

    Ganz einfach: Werde doch einfach selbst "Manager".


    Denn wenn ja bereits "Nullen" das werden können, dann sollte es doch ziemlich leicht sein, an so einen Job zu kommen -- insbesondere wenn man mehr als eine "Null" auf dem Kasten hat. Dann müsste das Gehalt ja sogar noch höher sein.

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    Original geschrieben von beugelbuddel
    Dieses Argument kommt immer wieder...:rolleyes:
    Hat eine Krankenschwester, eine Altenpflegerin, ein Busfahrer, etc. etwa keine Verantwortung, wenn z.Bsp. ein Patient in der Fürsorge einer Schwester ist?
    Viele Berufe erfordern eine Ausbildung. Und das vollkommen zurecht!

    Die Höhe der Vergütung sollte sich im Idealfall nicht nach irgendwelchen esoterischen Maßstäben wie "Verantwortung" oder "Ausbildung" oder was auch immer richten, sondern schlicht nach Angebot und Nachfrage.


    Das Verhältnis zwischen den Arbeitsstellen und den Personen, die dazu in der Lage sind, diese erfolgreich (!) zu besetzen, bestimmt den Preis. Je weniger Bewerber es gibt, desto mehr muss man den wenigen bieten, damit sie kommen, bzw. damit andere Arbeitnehmer sich entsprechend in diesen Bereich ausbilden lassen.


    Doch bedauerlicherweise wird dieser ganz simple Regelmechanismus an vielen, vielen Stellen durch künstliche Eingriffe gestört. Sei es im Pflegebereich, wo eine künstliche Deckelung durch die gesetzlichen Krankenkassen erfolgt. Oder generell im Niedriglohnsektor, der staatlich gefördert wird.


    Um in ein Jauchefass zu tauchen und den Gully zu reinigen, muss man weder sonderlich intelligent sein, noch eine lange Ausbildung haben. Aber wenn sich einfach niemand findet, der diesen Scheißjob machen will, dann sollen die wenigen, die sich dazu bereit erklären, doch ein entsprechend hohes Salär erhalten.

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Banker wären bei 15 Euro die Stunde aber auf jeden Fall überbezahlt ;)

    Und wie stehst du zu den Millionären, die jedes Wochenende über eine Wiese laufen und gegen einen Ball treten? Welchen Mehrwert bieten die denn der Allgemeinheit?


    Sorry, aber diese elende Neiddebatte, wenn es um Manager, Banker, usw. geht, kotzt mich echt an.