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Wie lange soll denn das Wasser jeweils laufen und in welchem Intervall?
Mein erster Gedanke war nämlich auch eine klassische Bewässerungssteuerung von Gardena & Co.
Die Steuergeräte selbst sind für deine Zwecke wohl zu unflexibel. Aber das Magnetventil könntest du sicher verwenden. Das mit einer digitalen Zeitschaltuhr gekoppelt sollte dann doch das tun, was du suchst.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Die richtige Karte rausholen und einstecken kostet wirklich etwas Zeit.
Stimmt. An der Kasse stehen und noch das Handy an der Backe, dann völlig überrascht feststellen, dass man an der Reihe ist, dann die schrankkoffergroße Handtasche aufmachen und nach dem Portemonnaie graben. Wenn das Ding, das übrigens kaum kleiner als die Handtasche ist, dann endlich geborgen ist, die fünf Schichten aufklappen, zwischen den Fotos von den besten Freunden, den siebzehn Bonuskarten und den zwölf herausfallenden Zettelchen irgendwo die Kreditkarte finden.
Währenddessen werden in der Warteschlange von hinten die Pumpguns durchgereicht....
*scr*
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Original geschrieben von t-tommy1
Nö
MyWallet ist eine Produktfamilie.
1.) MyWallet App: Zusammen mit dem NFC-fähigen Handy und der NFC-SIM bildet sie die Wallet
2.) MyWallet digitale Karte: eine mögliche virtuelle Karte innerhalb der Wallet
3.) MyWallet Sticker: als Alternative für Handys, auf denen keine Wallet installiert werden kann (wegen OS usw.)
Zu 2.) und 3.) gibt dann jeweils auch noch eine Plasticcard (nicht kontaktlos) dazu.
Das "irgendwann" habe ich schon. Zwei Kreditkarten und eine Zugangskarte.
Und es gibt die "fastpay" Funktion (eine Karte "dauerscharf").
Dann reicht es den Bildschirm zu entsperren. Ist wirklich schnell.
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Danke, so wird mir das schon klarer.
Was für eine Zugangskarte hast du denn in deinem "MyWallet" drin? Oder ist das dann wieder eine andere App? Und wie funktioniert das? Das muss dann doch alles miteinander kompatibel sein.
Ich hab z.B. eine NFC-Zugangskarte vom Büro und einen NFC-Chip für die Kaffeemaschine. Den Krempel zusammenzufassen, um ihn als "Zweitschlüssel" auf dem Handy zu haben, dürfte sicherlich Vorteile haben. Allerdings sehe ich hier dann wiederum das Problem, dass ich von meiner Zugangskarte sicherlich kein Duplikat anfertigen darf und dass das Micropayment der Kaffeemaschine ja "auf" dem jeweiligen Chip abgelegt ist. Hmmm...
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Original geschrieben von t-tommy1
Sticker = eine Kreditkarte
Wallet = Virtuelle Geldbörse mit beliebig vielen Karten (und nicht nur "Bezahl-Karten")
Hier ging es doch um "MyWallet" von der Telekom. Das ist nur eine "Karte".
Natürlich sehe ich, worauf du hinaus möchtest: Man wird irgendwann alle seine Bezahl-, Zugangs-, Mitgliedskarten auf dem Handy haben können. Ich bin mir nicht sicher, ob das in der Praxis dann die Handhabung wirklich vereinfacht.
Wenn ich schon die Anleitung lese: Handy entsperren, App starten, Zahlkarte auswählen, Zahlung autorisieren, usw. In der Zeit habe ich zehnmal meine Kreditkarte aus dem Portemonnaie gezückt und in den Schlitz gesteckt.
Von solchen Geschichten wie Akku leer, usw. will ich erst gar nicht anfangen. 
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Original geschrieben von Goyale
Nö. Die genannten Dinger sind nach meiner Kenntnis alle auch selber elektronische Geldbörsen.
Sie können selber Geld _aufbewahren_, und nicht nur Zahlungen _durchleiten_. Das ist ein riesiger Unterschied.
Ähm... Das schrieb ich doch?! :confused:
Meine Kreditkarte ist übrigens auch ein "Wallet" nach dieser Definition, denn auf mein KK-Konto kann ich auch Geld "aufladen". Mache ich aber nicht.
Das ist ja der große Unterschied zwischen den elektonischen Geldbörsen auf Guthabensbasis und den von mir erwähnten Zahlkarten bzw. Zahlungsdienstleistern.
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Da wirfst du gerade etwas durcheinander. Paypal, Postpay, Apple Pay, usw. sind in erster Linie Zahlungsdienstleister, die als Schnittstelle zwischen einem Händler und dem privaten Konto des Kunden auftreten.
Ich spreche bei "elektronischer Brieftasche" von reinen Prepaid-Guthabenkonten, mit denen man Kleinbeträge zahlen kann. Sowas war in der Vergangenheit ein Nischenprodukt und wird es meiner Meinung nach auch in Zukunft bleiben.
Dass man sein Konto bei Paypal & Co. auch auf Guthabensbasis führen kann, ist eine Option, aber keine Voraussetzung. Ich würde mal behaupten, dass Paypal nicht den Erfolg gehabt hätte, wenn man das Konto dort zwingend immer händisch aufladen müsste.
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Eine Frage hätte ich noch zu MyWallet. So wie ich das verstanden habe, kann man das auch ganz ohne Handy nutzen -- mit einem einfachen NFC-Tag (das man sich albernerweise auch aufs Handy kleben soll).
Irgendwie erschließt sich mir nicht, wozu ich dann überhaupt mein Handy dabei brauche.
Da beißt sich die Maus doch in den Schwanz. Also ist das doch am Ende nix anderes als 'ne NFC-Zahlkarte, die man optional auch per Software ins Handy laden kann, wenn man die Karte nicht nutzen möchte.
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Apropos... Ich hatte vor ein paar Wochen zum ersten Mal, dass eine installierte App die Systemstabilität beeinträchtigt hatte. Es handelte sich dabei um die App der Site "The Chive". Die blieb im Hintergrund hängen und hat den Akku in Windeseile leergesaugt. Interessanterweise wurde im Battery Sense der Internet Explorer als "Schuldiger" ausgewiesen. Nach Deinstallation lief wieder alles normal. Ich hatte ein paar Tage danach auch im Netz gelesen, dass es wohl Probleme mit dieser App gab.
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Original geschrieben von rmol
Im Prinzip ja. Wie bei normaler Kreditkartenzahlung auch kann und sollte man bei Missbrauch reklamieren, dann ist der Händler in Beweispflicht.
Okay, so lange die Haftung und Beweispflicht nicht beim Kunden liegt, kann man über so etwas nachdenken. Ein komisches Gefühl bleibt aber. 
Sicherlich dürfte der Zahlungsdienstleister auch schnell das Konto desjenigen sperren, der solche Betrügereien begeht.
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Original geschrieben von Goyale
BTW:
Bei Paypal (welches auch ein Wallet ist, in Deutschland übrigens ohne jede gesetzliche Einlagensicherung der Banken unterwegs, weil die Luxemburger Banklizenz nicht nach DE portiert wurde) kann ich eine Kreditkarte hinterlegen, und meine Paypal- Zahlungen werden direkt von der Kreditkarte geholt. Das ist für mich o.k.
Der entscheidende Unterschied hier besteht eben darin, dass man nicht vorher Geld überweisen muss, um zahlen zu können. Der Ausgleich des Paypal-Kontos erfolgt nach der Zahlung.
Wie wenig Interesse die Deutschen an einer "digitalen Brieftasche" haben, die man vorab aufladen muss, kann man ja an dem schier überwältigenden Erfolg der Geldkarte sehen.