Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von Goyale
    Wird vermutlich der Einsatz einer digitalen Signalübertragung zum Lautsprecher die Störgeräusche vermindern?

    In der Theorie zumindest ja.


    Bei dem analogen Weg hast du zwei hintereinander arbeitende Analog-Verstärker, dazwischen einen analogen Übertragungsweg. Bei der digitalen Übertragung hast du nur einen Verstärker.
    Natürlich kann es in der Praxis so sein, dass der Verstärker in den Boxen insgesamt schlechter ist, als die Kaskade in dem analogen System, dass der D/A-Wandler mies ist, usw.


    Aber wenn man von gleichwertigen Komponenten ausgeht, dann produziert ist die digitale Kette ein besseres Ergebnis als die analoge.


    Achja, noch ein Wort zu Bluetooth: Wenn man hier Wert auf Audio-Qualität legt, dann sollte man darauf achten, dass beide Seiten den AptX-Codec unterstützen. Bluetooth nutzt eine verlustbehaftete Audiokompression. Die Standard-Codecs können die Tonqualität hier hörbar beeinflussen.


    Aber wie bei MP3 auch, hängt es ein wenig davon ab, was für Musik du hörst. Bei 08/15-Popmusik fällt das weniger ins Gewicht, als bei Musik mit viel akustischen Instrumenten.

    Es kommt doch erst einmal darauf an was man mit dem jeweiligen Gerät machen möchte.


    Der Z3735F ist für Alltagsaufgaben völlig ausreichend. Ich hab den in einem Tablet-PC für ein paar Wochen im praktischen Einsatz testen können. Ich hab da sogar todesmutig ein Mehrspur-Audiomixing-Software laufen lassen -- hat das Ding auf der linken Arschbacke erledigt.


    Klar: Sobald es an anspruchsvolle Dinge geht (Spielen, En- Decoding, usw.), dann merkt man das schon.


    Die aktuelle Generation der Atom-Prozessoren ist schon der Wahnsinn. Wenn man ein drei Jahre altes Netbook mit einem aktuellen vergleicht, dann liegen da einfach Welten dazwischen.


    Zu deiner Frage bzgl. zwei gegenüber vier Kernen: Im Alltagsgebrauch kommt es bei den heutigen Prozessorleistungen nicht mehr so sehr auf die Spitzenleistung an. Nutzt du ein Multitasking-Betriebssystem wie Windows, dann werden ja viele Prozesse parallel ausgeführt. Je mehr Prozessorkerne zur Verfügung stehen, desto mehr Prozesse können unabhängig voneinander parallel ausgeführt werden.


    Das spiegelt sich auch in den Benchmark-Ergebnissen der beiden Prozessoren wider:
    http://www.notebookcheck.com/I…k-Prozessor.112085.0.html
    http://www.notebookcheck.com/I…-Tablet-SoC.116865.0.html


    In den Disziplinen, wo es um Maximalleistung geht, ist der Zweikerner mit höherem Takt besser, in anderen wiederum der Vierkerner.


    Lange Rede, kurzer Unsinn: Ich würde sagen, der Unterschied würde es nicht rechtfertigen, dass du dein jetziges Notebook gegen ein anderes ersetzt.
    Aber das kann in der Praxis natürlich auch wieder anders aussehen, da ich ja dein Anwendungs-Szenario nicht kenne.

    In der Praxis hakelt es dann aber immer wieder mal. Ich halte das so: Überall dort, wo man problemlos ein Kabel legen kann, mache ich das auch. Die allermeisten meiner netzwerkfähigen Geräte in der Wohnung sind auch per LAN-Kabel angeschlossen, nur wenige per WLAN.


    Bluetooth-Lautsprecher sind dann unschlagbar, wenn man sie oder den Zuspieler mobil verwenden möchte. Bei "fest installierten" Systemen ist das eher unnötig.

    Re: Re: Re: Rücktritt vom KFZ-Kauf wg. unbehobenem Sachmangel


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    Original geschrieben von LazyPanda
    Kann das Autohaus die Rückabwicklung auch ablehnen? Meiner Meinung (und die vieler anderer Leute, aber dazu später) nach handelt es sich eindeutig um einen Mangel. Geht es dann zwingend vor Gericht?

    Klar, es handelt sich hier um Zivilrecht. Du kannst weder die Polizei rufen, noch Truppen einmarschieren lassen. Das BGB, in dem das geregelt ist, gibt ja letztlich nur die Mindestanforderungen für die Geschäfte vor.


    Wenn ein Geschäftspartner sich dir gegenüber rechts- und/oder vertragswidrig verhält, musst du den ganz normalen Rechtsweg gehen.


    Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, wie z.B. die Verbraucherzentrale, usw.

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    Original geschrieben von Felsen2000
    Mit Verlaub; aber der StandBy von modernen Handys fällt in die Rubrik "Ferner liefen".

    Die Laufzeit von "nicht modernen" Handys liegt aber in ganz anderen Größenordnungen.


    Als Smartphone-Besitzer ist man ja heute glücklich, wenn der Akku den Tag über hält. Bei einem Feature-Phone sprechen wir jedoch von Tagen und Wochen. Wenn man das dann nochmals verlängern kann, so dass man es nur einmal im Monat aufladen muss, ist das eine ganz andere Hausnummer.


    Außerdem geht's wohl hauptsächlich auch darum, das Ding einfach auszumachen, um nicht erreichbar zu sein.


    Kurzum: Ich kenne leider kein aktuelles Feature-Phone, das sowas kann, weil ich mich mit dieser Geräteklasse nicht mehr auskenne.

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    Original geschrieben von Timba69
    Oh, jetzt bin ich neugierig. Quelle bitte!

    Google ging 1998 an den Start. Erst Anfang 2000 (zunächst im Testbetrieb und nur in den USA) wurde das Anzeigensystem AdWords eingeführt. In Deutschland wurde AdWords irgendwann um 2003 eingeführt, wenn ich mich nicht irre.


    Quellen kannst du dir gerne selber suchen. Ich hab gerade keine Lust, deine Arbeit zu machen. Ich arbeite in der Branche und hab den Marktstart und die Entwicklung von Google sehr direkt mitverfolgt.

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    Nein. Aus den Daten. Nicht aus den Marktanteilen, die sind dafür nicht Aussagekräftig...

    Nimm es mir nicht übel, aber wenn du keine Ahnung davon hast, wie man im Internet Dienste kommerzialisiert, dann halte dich doch einfach raus, statt hier solch dämliche Antworten zu geben.


    An Daten kommt man nur ran, wenn man eine hinreichend große Marktdurchdringung hat. Das ist der Schlüssel. Ohne Marktanteile, keine Grundlage irgend etwas zu kommerzialisieren.


    So funktionieren die erfolgreichsten Dienste im Netz: Zunächst wird etwas kostenlos angeboten, um die User auf die Plattform zu locken. Wenn man die User dann hat (=Marktanteile!), dann kann man anfangen, damit Umsatz zu generieren.


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    Börsendenken

    Nein, einfachste kaufmännische Regel. Wenn keine Kunden in deinen Laden kommen, dann kannst du auch nichts verkaufen.


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    Statistisch 97% der Unternehmen, die im oder nach dem ersten Jahr keine Gewinne machen, gehen Insolvent.

    Das mag stimmen, auch wenn du sicherlich gerne eine belastbare Quelle dafür zur Hand hast.


    Nur ist da die Kausalität nicht gegeben. Die Unternehmen gehen nicht pleite, weil sie im ersten Jahr keine Gewinne machen, sondern weil der Business-Plan nicht aufgeht -- also auch in Zukunft keine Gewinne machen können.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Fuer Marktanteile kannst du dir nichts kaufen. Die tollen Stueckzahlen bei Symbian haben Nokia nichts genutzt. Und ohne Kohle wird's nichts mit der langfristigen Weiterentwicklung der Plattform.

    Das ist zu kurz gedacht. Marktanteile enthalten Potenzial zur Umsatzgenerierung.


    Beispiel: Google war jahrelang komplett frei von jeder Geldeinnahmequelle und hat sich durch ihre ausgesprochen gute Suchmaschine Marktanteile verschafft.


    Aus diesen Marktanteilen heraus haben sie innerhalb kürzester Zeit Milliardengewinne generiert.


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    Kommt auf die Definition von "Erfolg" an. Normalerweise versteht man darunter, dass ein Unternehmen profitabel ist. Diesen Profit kann das Unternehmen dann reinvestieren, oder fuer spaeter auf die hohe Kante legen, oder an die Anteilseigner ausschuetten.


    Ein Unternehmen muss nicht jeden verdienten EUR sofort reinvestieren.

    Auch das stimmt nicht. Ein Unternehmen muss nicht jetzt profitabel sein. Es kommt eben darauf an, was man vor hat.


    Wieder Beispiel Amazon, weil das (im Gegensatz zu Google) ein Unternehmen ist, das ab dem ersten Tag Umsatz generiert, aber jahrelang nur rote Zahlen geschrieben hat.


    Erfolg hängt nicht vom Gewinn ab, sondern davon, was letztlich das Ziel ist. Innerhalb der Investitionsphase verbrennt das Unternehmen erst einmal Geld.


    Ist alles nicht so einfach. ;)