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Original geschrieben von Nokiahandyfan
Genau das ist ja die schöne Mähr, die uns neoliberale Kräfte immer wieder erzählen. Der Kunde entscheidet.
Und das sind die Ausreden der Geiz-ist-Geil-Generation. Dann noch schön den Kampfbegriff "neoliberal" mit einbringen, schon kann man das alles als Unsinn wegwischen.
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Selbst wenn ich ein teureres Produkt kaufe, heißt das nicht gleich, dass es den Arbeitern dadurch besser geht. Ich kann eben nicht beurteilen, wie ein Produkt hergestellt wird.
Tja, aber wenn du ein billiges Produkt kaufst, kannst du im Gegensatz dazu ziemlich sicher sein, dass es den Arbeitern dadurch schlechter geht.
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Und wer hat schon die Zeit, sich bei jedem Produkt damit zu befassen, wie, was, wo unter welchen Bedingungen hergestellt wird?
Klar, man hat ja wichtigeres zu tun. Z.B. sich über die bösen, bösen Konzerne aufzuregen.
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Meinst Du ein Bio-Ei ist gleich deswegen besser, nur weil auf der Packung "Bio" drauf steht? Oder meinst Du ein teures Shirt von Hollister, da werden die Näherinnen besser bezahlt als bei dem Shirt aus dem Laden von H&M oder C&A?
Hast du meinen Beitrag nicht gelesen?
Fang bei dir selber an. Kaufst du ausschließlich Produkte aus deutscher Produktion? Und davon dann auch selbstverständlich auch nur die, deren Unternehmen ihre deutschen Angestellten "fair" bezahlen?
Was für einen Fernseher hast du? Einen Loewe oder Metz? Was für ein T-Shirt trägst du gerade? Eins von Trigema? Kaufst du ausschließlich Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt von lokalen Bauern?
Habe ich da irgend etwas davon geschrieben, dass per se teurere Produkte "besser" seien?
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Der Kunde hat gar nicht die Zeit sich mit sowas zu beschäftigen. Es ist die Aufgabe des Staates, sowas zu kontrollieren.
Jepp, darauf habe ich gewartet. Wo die eigene Faulheit und Ignoranz ihren Platz einnimmt, wird nach Vater Staat geschrien.
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Weißt Du wie viele Produkte ein Deutsche jeden Tag kauft? Wenn er sich da mit jedem Produkt beschäftigt, vom Sandwitch am Imbiss, über den Kaffee an der Tanke bis zum Pullover im Internet. Der kann doch nicht für jedes Produkt 1,5h recherchieren wie das hergestellt wird. Und ob sich die Frau am Imbiss die Hände gewaschen hat oder nicht, weiß ich doch auch nicht.
Du musst für jedes Produkt nur einmal recherchieren. Des weiteren könntest du direkt bei Händlern kaufen, die sich darauf spezialisiert haben, nur "faire" Produkte zu handeln.
Wie, sowas gibt es nicht? Tja, mag vielleicht daran liegen, dass es einfach keine Sau interessiert, unter welchen Umständen, die Sachen hergestellt werden. Wenn die Nachfrage besteht, dann wird es auch ein Angebot geben.
Warum denkst du, bauen mittlerweile alle Autohersteller diese Schwanzprothesen in Geländewagenoptik? Weil die Kunden diese Dreckskarren kaufen.
Der Kunde entscheidet, was Erfolg hat und was nicht. Nur der Kunde. Die Unternehmen und die Händler können nur anbieten. Aber kaufen muss es der Kunde. Und wenn es der nicht kauft, dann wird es auch nicht mehr angeboten.