Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von mumpel
    Die Möglichkeit ist da (die BZ erwähnte ich ja schon), aber der Wille fehlt (weshalb etwas aufgeben was mir gefällt?). 430-, Euro Netto mehr ist zwar ganz nett, aber Geld ist nicht alles (mitnehmen kann man ohnehin nichts. Der Himmel hat keine Einkaufspromenade).

    Naja, wenn du dir damit deinen zukünftigen Arbeitsplatz sicherst, wäre es das doch wert, oder?


    Aber ich kann nicht über deine Situation urteilen, dafür weiß ich zu wenig über dich und dein Arbeitsumfeld.


    Ich meine das halt eher allgemein, dass man sich als Arbeitnehmer heutzutage eigentlich nicht mehr erlauben kann, sich auf dem "auszuruhen", wo man gerade steht. Denn morgen könnte es schon anders aussehen.
    Die Arbeitswelt dreht sich, seit wir unseren Inselstatus verloren haben, viel schneller. Das ist nicht schön, aber auch nicht mehr rückgängig zu machen.

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    Original geschrieben von mumpel
    @ Gag Halfrunt
    Mein Kabelreceiver stammt von Technisat. Gekauft bei einem örtlichen Fachhändler für 750,- Euro. Hätte ich im Internet sicher günstiger bekommen. Aber im Internet kaufe ich nur wenn ich keine andere Wahl habe. Du siehst also dass Du mich sehr falsch einschätzt.

    Es geht mir weniger um dich, sondern um diese Jammerlappen, die in der Öffentlichkeit das Maul so weit aufreißen, über die "Bonzen da oben" schimpfen, die Millionen in den Rachen gestopft bekommen, aber gleichzeitig bei Kik einkaufen und am Wochenende im Stadion Millionären zujubeln, deren einzige Aufgabe darin besteht, gegen einen Ball zu treten. ;)



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    Original geschrieben von mumpel
    Und was ziehe ich dann an. ;)

    Schiesser Feinripp, Birkenstock-Sandalen... Dann sparst du sogar noch das Geld für Kondome (oder anderweitige Verhütungsmittel). :D

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    Ich schon. Habe einen Facharbeiter (Eisenbahnbetrieb- und verkehr). Dann muss ich eben doch das tun was mir nicht gefällt, aber besser als Arbeitslos zu hause hocken.

    Richtige Einstellung. Vielleicht hast du ja auch jetzt schon die Möglichkeit, dich innerhalb des Konzerns in eine bestimmte Richtung zu bewegen, so dass du einen möglichst reibungslosen Übergang hinbekommst.

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    Original geschrieben von ElChefe
    Als Anbieter möchte ich natürlich möglichst viel verdienen. Als Kunde ist mir (und vielen anderen) Qualität durchaus wichtig und man bezahlt auch entsprechend. Sonst würden alle ja nur noch bei Kik und CA einkaufen.

    Es ist ein Balance-Akt. Du musst als Unternehmer genau das richtige Verhältnis zwischen deinen Ausgaben und dem Preis finden. Schraubst du die Ausgaben runter (minderwertige Rohstoffe oder unzufriedene/unqualifizierte Arbeiter), leidet die Qualität, wodurch du Kunden verlierst. Setzt du den Preis zu hoch an, wirst du ebenfalls weniger Käufer finden.
    Am Ende musst du genau den Mittelweg finden, bei dem am Ende alle profitieren. Du als Unternehmer, deine Angestellten und die Kunden.



    Im Bereich Mode ist das übrigens ein sehr schwieriges Thema. Denn hier kommt beim Kunde noch ein weiterer Punkt mit dazu, der nichts mit alledem zu tun hat: der Lifestyle-Faktor. Viele Kunden bezahlen viel Geld für einen bestimmten Namen, nicht für eine bestimmte Qualität.


    Es ist ihnen auch scheißegal, dass in der Türkei die Arbeiter in den Jeans-Fabriken durch das Sandstrahlen für den tollen "Used Look" an innerhalb kürzester Zeit an Silikose leiden, wie unsere Großväter in den Bergwerken. Es ist ihnen auch scheißegal, dass in Bangladesh Kinder mit giftigen Chemikalien hantieren, um die tollen DKNY-Shirts zu färben.


    Denn leider sind ihnen ja die Klamotten von aus der Schimpansen-Fabrik in Burladingen ja zu uncool (und vermutlich auch nicht teuer genug).

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    Original geschrieben von mumpel
    Geht das etwa gegen mich persönlich?

    Nein, bitte nicht falsch verstehen. Du hattest geschrieben, dass du keine einheimisch produzierten Schuhe findest, die deinen modischen Geschmack treffen.


    Wenn es eine entsprechende Nachfrage danach gäbe, dann gäbe es auch ein Angebot.


    Es ist klar, dass du allein da nichts ausrichtest. Wenn du einen "deutschen Schuh" nach deinem Geschmack haben wolltest, dann müsstest du ihn einzeln anfertigen lassen. Wenn dann deine Freunde sehen, was für einen geilen Schuh du da hast, dann wirst du ihnen sagen, wo du ihn her hast. Dann rennen sie dem Schuhmacher die Bude ein. Wenn der schlau ist, dann baut er das Geschäft aus und steigt in die Serienproduktion ein. So funktioniert das Geschäft.


    Allerdings gibt es eben auch die Möglichkeit, Verzicht zu üben. Also wenn ich nichts finde, das meinem Geschmack und meinen ethisch-moralischen Vorstellungen über die Herstellung entspricht, dann kaufe ich nicht.


    Aber dazu sind auch die wenigsten bereit.


    Das ist halt so wie mit der Massentierhaltung. Alle finden das furchtbar, wollen aber trotzdem jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben. Das eine geht aber nicht ohne das andere.


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    Bin ich auch. Ich kann nicht behaupten das es mir schlecht geht.

    Ja, und so etwas ist ja auch schön. Allerdings darfst du dann auch keine Gehaltserhöhungen erwarten, die über einen Inflationsausgleich hinaus geht.
    Und schlimmer noch: Es kann sogar passieren, dass du irgendwann Abstriche in Kauf nehmen musst, wenn z.B. deine Tätigkeit durch veränderte Prozesse in Teilen oder gänzlich obsolet wird.


    Man kann sich leider nicht mehr darauf verlassen, dass man seinen einmal erlernten Beruf ein Leben lang ausüben kann. Das ist nicht schön, aber so ist das Leben.

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Genau das ist ja die schöne Mähr, die uns neoliberale Kräfte immer wieder erzählen. Der Kunde entscheidet.

    Und das sind die Ausreden der Geiz-ist-Geil-Generation. Dann noch schön den Kampfbegriff "neoliberal" mit einbringen, schon kann man das alles als Unsinn wegwischen.


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    Selbst wenn ich ein teureres Produkt kaufe, heißt das nicht gleich, dass es den Arbeitern dadurch besser geht. Ich kann eben nicht beurteilen, wie ein Produkt hergestellt wird.

    Tja, aber wenn du ein billiges Produkt kaufst, kannst du im Gegensatz dazu ziemlich sicher sein, dass es den Arbeitern dadurch schlechter geht.


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    Und wer hat schon die Zeit, sich bei jedem Produkt damit zu befassen, wie, was, wo unter welchen Bedingungen hergestellt wird?

    Klar, man hat ja wichtigeres zu tun. Z.B. sich über die bösen, bösen Konzerne aufzuregen.


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    Meinst Du ein Bio-Ei ist gleich deswegen besser, nur weil auf der Packung "Bio" drauf steht? Oder meinst Du ein teures Shirt von Hollister, da werden die Näherinnen besser bezahlt als bei dem Shirt aus dem Laden von H&M oder C&A?

    Hast du meinen Beitrag nicht gelesen?


    Fang bei dir selber an. Kaufst du ausschließlich Produkte aus deutscher Produktion? Und davon dann auch selbstverständlich auch nur die, deren Unternehmen ihre deutschen Angestellten "fair" bezahlen?


    Was für einen Fernseher hast du? Einen Loewe oder Metz? Was für ein T-Shirt trägst du gerade? Eins von Trigema? Kaufst du ausschließlich Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt von lokalen Bauern?


    Habe ich da irgend etwas davon geschrieben, dass per se teurere Produkte "besser" seien?


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    Der Kunde hat gar nicht die Zeit sich mit sowas zu beschäftigen. Es ist die Aufgabe des Staates, sowas zu kontrollieren.

    Jepp, darauf habe ich gewartet. Wo die eigene Faulheit und Ignoranz ihren Platz einnimmt, wird nach Vater Staat geschrien.


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    Weißt Du wie viele Produkte ein Deutsche jeden Tag kauft? Wenn er sich da mit jedem Produkt beschäftigt, vom Sandwitch am Imbiss, über den Kaffee an der Tanke bis zum Pullover im Internet. Der kann doch nicht für jedes Produkt 1,5h recherchieren wie das hergestellt wird. Und ob sich die Frau am Imbiss die Hände gewaschen hat oder nicht, weiß ich doch auch nicht.

    Du musst für jedes Produkt nur einmal recherchieren. Des weiteren könntest du direkt bei Händlern kaufen, die sich darauf spezialisiert haben, nur "faire" Produkte zu handeln.


    Wie, sowas gibt es nicht? Tja, mag vielleicht daran liegen, dass es einfach keine Sau interessiert, unter welchen Umständen, die Sachen hergestellt werden. Wenn die Nachfrage besteht, dann wird es auch ein Angebot geben.


    Warum denkst du, bauen mittlerweile alle Autohersteller diese Schwanzprothesen in Geländewagenoptik? Weil die Kunden diese Dreckskarren kaufen.


    Der Kunde entscheidet, was Erfolg hat und was nicht. Nur der Kunde. Die Unternehmen und die Händler können nur anbieten. Aber kaufen muss es der Kunde. Und wenn es der nicht kauft, dann wird es auch nicht mehr angeboten.

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    Original geschrieben von mumpel
    Ich habe schon mehr Geld für Schuhe ausgegeben. Das Problem bei deutschen Schuhen ist dass sie nicht meinen Geschmack treffen. Das ist aber nicht meine Schuld dass die das nicht bieten. Ich könnte durchaus zu Salamander fahren und ein paar Schuhe kaufen wenn sie welche für mich hätten. Und in meiner Größe (39/40) ist es ohnehin schwer. Mal davon abgesehen dasss die Qualität deutscher Schuhe nicht mehr das ist was sie mal war. Und richtige Qualität bekommt man nur beim Schuhmacher (aber nicht für nur 279,-). Und bei Mode ist es ähnlich, die kommt nunmal nicht aus DE.

    Alles Ausreden. Wenn die Nachfrage bestehen würde, dann gäbe es auch ein Angebot.


    Aber die Kunden wollen ja möglichst wenig Geld ausgeben und die Arbeiter möglichst viel Geld verdienen.


    Also wird dort produziert, wo das zu diesen Preisen möglich ist.


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    Original geschrieben von mumpel
    So ähnlich. Auf jeden Fall Betriebsdienst. Aber im Betriebsdienst kann man nichts besser machen. Da gibt es Richtlinien und Fahrpläne. Darüber hinaus ist nichts möglich.

    Also wenn du keine Möglichkeiten siehst, dann musst du dich eben mit dem zufrieden geben, was du bekommst. Ganz einfach.

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    Original geschrieben von archie83
    Wenn Sanktionen verhängt werden, weil man z. B. unter Druck durch den Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat, bekommt man genau 0 Euro. Toller Mindestlohn.

    Sowas ist ein Fall fürs Arbeitsgericht.


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    Wir haben doch einen Fachkräftemangel, unter anderem beim Pflegepersonal. Dann müssten die Löhne konsequenterweise steigen.

    Das Gesundheitswesen ist hier ein Sonderfall, da hier die Preise nicht marktwirtschaftlich bestimmt werden können. Die Preise diktiert der Gesetzgeber. Dementsprechend können die Pflegedienste, Krankenhäuser, usw. keine höheren Löhne zahlen. Denn woher soll das Geld denn kommen?


    Private Kliniken und Pflegeheime wiederum haben keinen Personalmangel. Die zahlen anständige Löhne -- verlangen dafür aber auch einen ebenso "anständigen" Preis für diese Leistungen. Und das ist ja auch gerecht.

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    Original geschrieben von mumpel
    Solltest Du eigentlich herausgelesen haben. ;) (Betriebsdienst DB Netz).

    Sagt mir aber trotzdem nichts, was ich darunter zu verstehen habe. Bist du Fahrdienstleiter? Auch da gäbe es diverse Dinge, die man in einer Zielvereinbarung festschreiben kann. Das müsstest du selbst am besten wissen. Stelle dir einfach die frage, was du persönlich besser machen könntest. Wenn du engagiert im Job bist, dann sollte dir das leicht fallen. Und genau das wird in der Zielvereinbarung festgeschrieben. Deine Prämie bemisst sich dann danach, ob und wie viel du tatsächlich besser gemacht hast.
    In dem Jahresgespräch jetzt es nur um deine persönliche Leistung. Wenn du z.B. eines deiner Ziele nicht erreichen konntest, weil die äußeren Umstände dies nicht zuließen, dann wird das entsprechend berücksichtigt.


    Ein Ziel könnte u.a. auch sein, dass du Fortbildungen mit Erfolg besuchst, usw.


    Das ist ja genau der Sinn und Zweck einer Zielvereinbarung. Du sollst sagen, wohin du willst.

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    Original geschrieben von mumpel
    Wenn es sich machen lässt.

    Aber eben nicht überall. So ist das eben. Ich nehme dir eben nicht ab, dass du statt der in Vietnam produzierten Schuhe für 79 Euro statt dessen dir welche aus deutscher Produktion für 279 Euro kaufst.


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    Aber einen Vorwurf muss ich Dir jetzt machen. Auf der einen Seite bist Du gegen Lohnerhöhung und gute Bezahlung, aber auf der anderen Seite bist Du gegen "eine staatliche Förderung des Niedriglohnbereichs".

    Du hast mich falsch verstanden. Ich bin absolut für eine gute und vor allem eine leistungsorientierte Bezahlung.


    Jedoch definiert sich "gut" aus der Marktlage, nicht daraus, wie gut man durch Streik eine Erhöhung von dem jeweiligen Unternehmen erpressen kann.


    Was die Förderung des Niedriglohnbereichs gebracht hat, kannst du übrigens selbst sehen. Die Unternehmen haben zunehmend reguläre Arbeitsplätze gestrichen und durch Niedriglohnjobs ersetzt. Warum? Weil es für sie günstiger ist.


    Den Unternehmen kannst du keinen Vorwurf machen. Denn sie handeln wirtschaftlich und verantwortlich. Denn würden sie dies nicht machen, könnten sie nicht mehr wettbewerbsfähig ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Dann müsste das Unternehmen ebenfalls Arbeitsplätze abbauen oder am Ende ganz schließen.


    Die massive Subvention von Niedriglohn-Jobs ist einer der größten Fehler, der in den letzten Jahren begangen wurde. Denn er verzerrt das fragile Gleichgewicht des Marktes. Bestes Beispiel ist die Aufstockung bei niedrigen Löhnen. Warum sollte denn ein Arbeitgeber mehr zahlen, wenn der Arbeitnehmer ohnehin den Rest vom Amt bekommt? Das ist doch ein Teufelskreis.


    Ich wäre dafür, sämtliche Lohnzuschüsse von Amts wegen (ausgenommen Wiedereingliederungsmaßnahmen), zu streichen. Wer jemanden einstellen will, soll ihm ein anständiges Gehalt zahlen. Zahlt er kein anständiges Gehalt (also über dem Grundsicherungsniveau), dann zeigt ihm der Arbeitnehmer den Stinkefinger und bezieht statt dessen (und völlig zu Recht!) weiter Stütze. Aus.


    Dann bräuchten wir auch theoretisch keinen Mindestlohn, denn wer jemanden beschäftigen will, muss ihm dann logischerweise mehr bezahlen, als derjenige Grundsicherung bekäme. Das würde dann allerdings nur Vollzeitkräfte betreffen. Daher ist ein Mindestlohn schon richtig, da er den Stundensatz auch für Teilzeitkräfte festlegt.

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    Original geschrieben von mumpel
    Deiner Meinung nach sollen also noch mehr ausländische Arbeitnehmer nach Deutschland kommen dürfen, nur weil die bereit sind für wenig Geld zu arbeiten? Wenn die das Geld mit in die Heimat nehmen mag das gehen, dort können sie davon leben.

    Globalisierung ist eine Realität.


    Es ist kein Unterschied, ob ein Unternehmen seine Produktion ins Ausland verlagert oder ob ausländische Arbeitnehmer hierzulande in Dienstleistungsberufe drängen.


    Deutschland ist keine Insel. Unser Wohlstand beruht zu weiten Teilen darauf, dass es anderen deutlich schlechter geht.


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    Eine Einstellung wie die Deine nährt den Geldbeutel der Aktionäre. ;)

    Nö, sie nährt den Geldbeutel des Konsumenten. Du entscheidest an der Kasse des Supermarkts, des Kaufhauses, beim Handwerker, usw.


    Erzähl mir nicht, dass du keine Preise vergleichst und dich eher für das preiswertere Produkt entscheidest.


    Fang bei dir selber an. Kaufst du ausschließlich Produkte aus deutscher Produktion? Und davon dann auch selbstverständlich auch nur die, deren Unternehmen ihre deutschen Angestellten "fair" bezahlen?


    Was für einen Fernseher hast du? Einen Loewe oder Metz? Was für ein T-Shirt trägst du gerade? Eins von Trigema? Kaufst du ausschließlich Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt von lokalen Bauern?


    Bist du wirklich so konsequent, dass du jeden Cent ausschließlich in die deutsche Wirtschaft fließen lässt?


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    Original geschrieben von mumpel
    Das würde bei uns übrigens nicht funktionieren. Denn wir machen die Fahrpläne nicht. ;) Wir können also nicht mehr leisten, selbst wenn wir wollten. Also wie würdest Du in diesem Fall "Leistung" definieren?

    Ich weiß nicht, was du arbeitest, daher kann ich das in dem konkreten Fall auch nicht beantworten.


    Die "Leistung" wird in der Regel durch Zielvereinbarungen bemessen. Der Arbeitnehmer bespricht mit seinem Vorgesetzten, welche Ziele er im kommenden Zeitraum X erreichen möchte, bzw. was von ihm erwartet wird. Diese Ziele betreffen seinen eigenen Einflussbereich. Nach dem Zeitraum X (das ist i.d.R. ein Jahr) wird dann geschaut, wie viele diese Ziele erreicht wurden und danach wird dann die Prämie bemessen.