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ZitatOriginal geschrieben von SAR
2 Jahre Garantie darauf das die Pflanze anwächst, vorausgesetzt das die sie richtig gepflegt wird ( Was in den meisten Fällen nachvollziehbar ist) Meines Wissens nach haben das alle Baumärkte.
Du kannst in den wenigsten Fällen nachvollziehen, ob die Pflanze "richtig gepflegt" wurde. Wenn sie z.B. vertrocknet ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht gegossen wurde.
Ein Bekannter von mir hat eine Gärtnerei und sich mit dieser Problematik aus gegebenem Anlass etwas genauer beschäftigt. Er hat niemanden finden können, der ihm eine verbindliche Auskunft darüber geben konnte, inwieweit die gesetzliche Gewährleistung auf für Pflanzen gilt – Gärtnereiverband, Landwirtschaftsministerium, usw. Nix. Es hat wohl anscheinend auch noch nie jemand den Rechtsweg bis zum Ende beschritten.
Und bei einer Garantie hat man ohnehin schlechte Karten, da der Händler ja letztlich die Bedingungen diktiert. Was ist denn z.B. eine Anwachsgarantie? Wie lange hat die Pflanze denn zu überleben, so dass sie als "angewachsen" gilt?
Grundsätzlich sollte man beim Pflanzenkauf den gesunden Menschenverstand einschalten. Im Baumarkt weiß man nicht, wie lange die Ware schon da herumsteht und ob die Angestellten, die sich da um die Pflege kümmern, auch wirklich etwas davon verstehen.
Bei einem Gärtnereifachbetrieb sollte man davon ausgehen, dass dort jemand ist, der sich damit auskennt. Auch haben die ja eher selten Palettenware und sind eher bemüht, dass die Pflanzen, die sie "auf Lager" haben, so gut wie möglich gepflegt werden.
Das ist definitiv kein "Feature", sondern wohl eher ein Defekt.
Kannst du davon mal ein Foto machen?
Nokia hat die Handy-Sparte nebst Nutzung des Markennamens für einen bestimmten Zeitraum an Microsoft verkauft. Nicht mehr und nicht weniger.
Das hat nichts mit "Berufsverbot" zu tun.
Wenn ich meine Wohnung vermiete, dann kann ich in der Zeit auch nicht dort wohnen.
Da das Gerät nicht spritzwassergeschützt ist, reichen eben wie bei jedem anderen nicht spritzwassergeschützten Gerät ein paar Tropfen aus.
Es ist mir ohnedies ein Rätsel, warum die Hersteller bei einem Gebrauchsgegenstand wie einem Handy nicht sehr viel mehr Wert auf einen Feuchtigkeitsschutz legen.
Denn statt die Dinger einfach abzudichten, bauen sie statt dessen Feuchtigkeitsindikatoren ein, um Reklamationen abwehren zu können. :mad:
Naja, also ich würde mal eher sagen, dass die Krankenversicherung eher das Argument wäre, sich in solch einer Situation arbeitslos zu melden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand völlig bereitwillig jeden Monat mehrere hundert Öcken in die KV zahlt, aber dann wegen der paar Kröten für den Rundfunkbeitrag eine Welle macht.
ZitatOriginal geschrieben von Nokiahandyfan
Indem es bestimmte Qualitätsstandards einfordert. Mittlerweile gibt es ja auch für Kaffee gewisse Gütesigel.
Und wie setzt der deutsche Staat das dann in dem Land durch? In dem er dort einmarschiert?
Fordern kann man viel.
Nur frage ich mich, wieso "der Staat" das tun muss. Wieso forderst du es als Konsument nicht einfach?
ZitatJa, weil es nicht meine Aufgabe ist bzw. ich gar nicht beurteilen kann, welche Produkte für die Arbeiter gut sind, weil mir dazu die Informationen fehlen.
Eben schriebst du noch, dass der Staat "wir alle" seien.
Wieso sollten "wir alle" etwas können, wozu du dich nicht in der Lage siehst?
Irgendwie klingt das sehr danach, dass du einfach zu bequem dazu bist und die Arbeit lieber anderen aus der Menge "wir alle" überlässt.
ZitatNein, zwingen sicherlich nicht, aber dann könnte man zu allem sagen: Verzicht von Konsum ist die beste Variante zum Schutz vor Ausbeutung und menschenunwürdiger Arbeit. Aber wenn keiner mehr konsumiert, hat auch keiner mehr Arbeit ...
Was genau hast du daran nicht verstanden?
Du verzichtest einfach darauf, Produkte zu kaufen, die durch Ausbeutung und menschenunwürdiger Arbeit entstanden sind. Wenn das alle tun, finden derartige Produkte keinen Absatz mehr und die Produzenten müssen sich an die Kundenwünsche anpassen.
ZitatMittlerweile kenne ich keinen Unterschied mehr zwischen Discounter und Supermarkt. Haben fast die gleichen Produkte.
Ach, ich dachte, dass dein Discounter das von dir gesuchte Produkt nicht mehr führt. Also gibt es wohl doch einen Unterschied, oder?
Und dass du keinen Unterschied siehst, zeigt ja letztlich nur, dass du dich überhaupt nicht dafür interessierst, wo die Waren herkommen. Hauptsache billig und bequem.
ZitatWer ist für Dich denn ein Supermarkt.
Dieselben, die auch für alle anderen in die Klasse "Supermarkt" fallen.
ZitatJa, aber nur weil nun Bio drauf steht, muss es noch lange nicht Bio sein.
Ich nehme mal an, dass du deine Wohnung und dein Auto deshalb auch nicht abschließt, weil man sich ja nicht sicher sein kann, dass ein Einbrecher durch die verschlossene Tür abgehalten wird. ![]()
ZitatOriginal geschrieben von mumpel
Und Du glaubst dass uns die Supermarkt-Betreiber die Wahrheit sagen?
Ja, und? Was ist die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass es Betrugsfälle gibt? Etwa, dass man künftig komplett auf solche Vorgaben verzichtet? Oder vielleicht eher, dass man die Kontrollen verbessert? ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Nokiahandyfan
Hm, dann kauf ich mir jetzt ein iPhone, da wird bestimmt auf faire Löhne geachtet ...
Es wäre für die Diskussion hilfreich, wenn du meinen Beitrag vollständig liest und dir zumindest die Mühe gibst, in zu verstehen.
ZitatJa ne ist klar, statt mich mit Diskussionen zu befassen, die evtl. mein Denken ändern könnten, prüfe ich am Tag 6 Stunden lang, welches Produkt ich noch kaufen kann und komme dann zum Ergebnis, dass ich 80% aller Produkte gar nicht mehr kaufen sollte. Merkst Du überhaupt was Du hier erzählst?
Siehe oben. Hättest du meinen Beitrag vollständig gelesen, dann hättest du die Antwort auf das, was ich "merke".
ZitatNaja, Du hast im übertragenen Sinne gesagt, dass die Leute selber schuld sind, dass die Arbeitsbedingungen und Einkommen so schlecht sind, weil sie billig kaufen. Legt man diesen Sinn negativ aus, müsste man dazu kommen, dass Leute die teuer kaufen prinzipiell bessere Produkte oder Arbeitsbedingungen haben.
Männer sind Menschen. Frauen sind keine Männer. Daraus folgt, dass Frauen keine Menschen sind.
So ist das halt mit den Umkehrschlüssen. Aber da ich dieses Missverständnis bereits in meiner vorherigen Antwort erläutert habe, verstehe ich nicht, warum du noch immer darauf bestehst.
ZitatRichtig, denn der Staats sind wir alle. Und den sollten wir uns leisten können. Denn er hat die Zeit und das Geld annähernd objektiv zu arbeiten und menschenunwürdigen Bedingungen den Riegel vor zu schieben.
Kannst ja mal einen Vorschlag machen, wie der deutsche Staat den unwürdigen Arbeitsbedingungen in Bangladesh einen Riegel vorschieben kann.
ZitatIch kann aber meist nur einkaufen, was mir auch angeboten wird. Zum Beispiel kaufe ich beim benachbarten Discounter ein. Dort hat dieser ein Produkt aus dem Sortiment genommen. Es gibt nicht mal ein ähnliches davon. Ich laufe deswegen aber nicht zu einem anderen Discounter, wegen 1 Produkt. Also ist der Kunde teilweise eben schon Ortsgebunden.
Sprich: Du stellst deine Bequemlichkeit über die Interessen der Arbeiter.
ZitatSelbes Spiel auf dem Bahnhof. Wenn Du dort eben nur 1 Anbieter einer bestimmten Produktgruppe hast, dann kannst Du nur entscheiden nicht zu kaufen oder bei ihm zu kaufen.
Oder was meinst Du warum der Kaffee im ICE teurer ist als beim Bäcker?
Ja, und? Es zwingt mich doch niemand, am Bahnhof oder im ICE einen Kaffee zu trinken.
Wir sprechen hier doch nicht von lebenswichtigen Medikamenten, ohne die man innerhalb kürzester Zeit stirbt, sondern von Konsumgütern. Ich muss im Zug keinen Kaffee trinken. Er ist mir zu teuer und schmeckt mir nicht. Warum sollte ich dann also dafür Geld ausgeben? Dann spare ich doch mein Geld lieber und trinke bei einer anderen Gelegenheit meinen Kaffee.
Ich muss auch nicht jeden Tag Fleisch fressen. Ich spare mir lieber das Geld, das dann nur für den abgepackten Zuchtabfall aus dem Discounter reichen würde, und kaufe mir statt dessen dann am Wochenende ein ordentliches Stück Fleisch vom Metzger.
Das gleiche gilt für deine Ausrede mit dem Discounter. Wenn deine Bequemlichkeit so hoch ist, dass du das von dir gesuchte Produkt unbedingt dort kaufen "musst" -- bitte. Du könntest statt dessen auch wo anders einkaufen gehen, z.B. statt beim Discounter in einem richtigen Supermarkt, der ein größeres Sortiment hat. Ich habe einen Supermarkt bei mir in der Gegend, da kann man problemlos mit dem Marktleiter sprechen, wenn man ein bestimmtes Produkt sucht, es aber nicht vorhanden ist.
Was glaubst du denn, warum Aldi & Co. ihr Sortiment in den letzten Jahren erweitert haben und immer mehr "Luxusprodukte" führen? Weil diese Produkte von den Kunden nachgefragt werden. Wenn man diese Produkte nur im normalen Supermarkt bekommt, geht man halt nicht nochmal extra nur für die billige Butter ins Aldi.
Also bietet Aldi nun auch die anderen Sachen an, so dass man seinen gesamten Einkauf auch dort erledigen kann.
So funktioniert das Geschäft eben.
Und was glaubst du, warum immer mehr Supermärkte auf die Welle mit den Bio-Produkten und Lebensmitteln aus der Region aufgesprungen sind? Weil es die Kunden wollen. Je größer die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt, desto größer wird auch das Angebot.
Vor 10 Jahren hat "Bionade" einen Glückstreffer mit einem neuen Produkt gelandet: Eine Limonade, die nicht nur aus Zucker und Farbstoff besteht, und ihren Geschmack aus echten Früchten bezieht. Mittlerweile gibt es zig Nachahmer. Warum? Weil es nachgefragt wird.
Der Kunde entscheidet, was am Markt Erfolg hat und was nicht.
ZitatOriginal geschrieben von mumpel
BTW:
Wir in DE haben ein großes Problem gegen dass keine Gewewrkschaft etwas ausrichten kann => unsere Jugend. Wer will heute noch Korbmacher, Schuster oder Sattler werden? Wer wird noch Bauer? Wer will noch einen Kleinbetrieb eröffnen an dem man zwar Spaß hat, aber nicht viel verdient? Alles Dinge die das Lohngefälle beeinflussen!?
Schaffen wir den Aktienmarkt ab. Dann löst sich alles von alleine. Oder auch nicht.
Du sprichst da gleich mehrere Probleme an.
Dadurch, dass diese klassischen Handwerksberufe ja kaum noch nachgefragt werden, gibt es ja kaum noch Betriebe, die überhaupt ausbilden.
Aber auf der anderen Seite haben wir ohnehin ein großes Problem mit unseren Auszubildenden, denn die Menge derjenigen, die nicht ausbildungsfähig sind, scheint immer größer zu werden.