Hattest du meine Frage übersehen?
Beiträge von Gag Halfrunt
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Zitat
Original geschrieben von mumpel
Weggang? Wohin soll man gehen wenn es keine Arbeit gibt?Womit rechtfertigt dann der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf mehr Geld?
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Das Modell ist doch generell überholt.
Das Streikrecht stammt aus einer Zeit, als es um elementare Dinge ging. Arbeitszeit, Arbeitsicherheit, soziale Absicherung, Lohn über der Armutsgrenze, usw.
Heute geht es doch nur noch um "Luxusprobleme" und das Aushebeln der Marktgesetze. Normalerweise würde der Markt die Höhe eines Lohns bestimmen. Da sind die Parameter klar: Verfügbarkeit von Arbeitskräften, und damit indirekt deren Qualifikation.
Aber durch das Streikrecht in der derzeitigen Form wird die Höhe des Lohns eher dadurch bestimmt, welchen Schaden eine kurzfristige Arbeitsniederlegung anrichten kann.
In einer normalen Marktsituation würde man streikende Arbeitnehmer mittelfristig rauswerfen und durch nicht streikende ersetzen. Je nach dem, wie leicht oder wie schwer es ist, entsprechenden Ersatz zu finden, würde sich dann auch das Lohngefüge verändern. Sprich: wenn man keine findet, dann muss man den vorhandenen mehr zahlen.
Es besteht dadurch ein Gleichgewicht aus dem Druck der Arbeitsniederlegung auf der einen und dem Druck des Ersetzens auf der anderen Seite.
Aber genau das gibt es mit unserem Streikrecht nicht. Dem Arbeitgeber fehlt jedes Druckmittel gegenüber der Streikenden. Das einzige, was einen Streik beendet, ist wenn der Gewerkschaft das Geld ausgeht oder das Unternehmen ruiniert wurde.
Wie gesagt: So lange es noch um elementare Dinge ging, war dieses Ungleichgewicht aufgrund der Macht der Unternehmen gerechtfertigt. Heutzutage sind all diese Dinge jedoch gesetzlich geregelt – was ja auch ein Verdienst der Gewerkschaften war.
Heute geht es also nur noch darum, einen Lohn über dem Marktniveau zu erpressen. Das ist besonders fatal, da sich die Unternehmen in einem globalen Wettbewerb befinden, den die Gewerkschaften aber vehement ignorieren.
Die Streiks in den letzten Jahren zeigen ja mehr als deutlich, dass es den Gewerkschaften offensichtlich nur noch darum geht, ihre eigene Existenz zu rechtfertigen. Siehe den Unsinn bei Amazon, der Bahn oder den Piloten. Es wird dort gestreikt, wo man viel Öffentlichkeit bekommt.
Warum streiken denn nicht mal die Friseure? Die hätten es finanziell doch auch nötig. Doch hier steht keine dicke Gewerkschaft dahinter, und den Betroffenen ist vermutlich auch klar, dass ein kleines Friseurgeschäft mit drei Angestellten innerhalb kürzester Zeit pleite wäre, wenn die Angestellten streiken würden.
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Zitat
Original geschrieben von mumpel
Davon bleiben Netto maximal 10,- Euro übrig. Geh dafür mal einkaufen...
Sind bei einer 40-Stunden-Woche netto übrigens 11 Euro, bzw rund 1.850 Euro im Monat.
Wer es nicht schafft, davon zu leben, sollte sich einmal ernsthaft Gedanken über seinen Lebensstil machen.
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Salz hält ewig.
Aber mit irgendwelchem gesunden Zeug versetztes Salz hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum, weil sich das gesunde Zeug eben verändert.
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Wenn sie kein Einkommen hat, keine Sozialleistungen oder Bafög bezieht, dann frage ich mich, wovon sie denn lebt, die Miete fürs WG-Zimmer zahlt, usw.
Und genau das ist die Antwort darauf, inwieweit eine Härtefallregelung möglich wäre. Denn bei dem WG-Zimmer handelt es sich schlicht um einen Zweitwohnsitz, der generell angemeldet werden muss.
Dass sich die anderen Studis in der WG haben befreien lassen, ist natürlich Pech für sie, sonst hätte man sich die Gebühr geteilt.
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Uiii... BILD macht hier aber eine ordentliche Welle: http://www.bild.de/digital/com…ollten-39449550.bild.html
Auch wenn der Artikel ein wenig ungenau ist, um es höflich auszudrücken...
Naja, und auf SPON mussten sie mal wieder Kremp ranlassen. Der hat – völlig überraschend – mal wieder nicht kapiert, um was es bei Windows 10 geht, sondern geilt sich nur an der Hologramm-Brille auf:
http://www.spiegel.de/netzwelt…lolens-vor-a-1014204.html -
Allerdings ist dieses Feature ein bisserl ... naja ... von hinten durch die Brust ins Auge. Denn wenn man da im Browser chatten will, baut man mehr oder weniger eine Verbindung zum Handy auf. Es ist also eher eine Fernsteuerung der Handy-App.
Aber dennoch ist es hilfreich.
Schön wäre noch, wenn sie es endlich mal auf die Reihe bekämen, dass man an mehreren Geräten gleichzeitig angemeldet sein kann, so wie das auch in Skype (zumindest meistens) funktioniert.
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Mal so nebenbei: Habt ihr im Windows-10-Trubel das gestrige Update von Whatsapp mitbekommen -- inkl der Möglichkeit, nun auch über den Web-Browser zu chatten? Finde ich super.
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Die Informationslage ist irgendwie verwirrend. Bei Windowscentral schreiben sie, dass alle Lumias das Update bekommen, aber eben ggf. mit Feature-Einschränkungen und vorbehaltlich der üblichen Scherereien mit den Providern.
Naja, warten wir es ab. Ich bin sowieso gespannt, was für ein Flaggschiff uns erwartet.