Beiträge von Gag Halfrunt

    Ein paar Anmerkungen von mir. Ich will dich nicht bekehren oder überzeigen, sondern nur einen Gedankenanstoß liefern, dass es eben auch andere Ansichten dazu gibt.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Es gibt tatsächlich keine einzige funktionsfähige Gallerie-App.

    Also für mich funktioniert die Galerie-App (Achtung, schreibt man im Deutschen mit nur einem "l") hervorragend. Chronologische Sortierung, direkte Anwahl von Datum, Anzeige der Unterordner. Super.


    Ich habe noch nie (!) das Bedürfnis verspürt, auf einem 4,5"-Bildschirm eine Diashow abspielen zu wollen. Mehr noch: Ich finde alle diese Diashow-Funktionen – am besten noch mit diesen albernen Überblend und Bewegungs-Effekten – ziemlich unsinnig, denn wenn ich Fotos jemandem zeige, dann blättere ich (oder derjenige) selbst um, da man jedes Bild ja unterschiedlich lang betrachtet.


    Zur Wiedergabe auf dem Fernseher gibt es "Play to", das hat m.W. auch so eine döselige Slideshow-Funktion.


    Und wenn ich eigene Alben zusammenstellen möchte (unabhängig von der Ordnerstruktur), dann nehme ich Storyteller.


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    - Die Verwaltung der Kontakte ist mir völlig ein Rätzel. Permanent habe ich Outlook-Dubletten in den Kontakten.

    Du kannst die Kontakte-Liste Filtern. Das löst ggf. dein Problem mit Dubletten. Gleiche Kontakte aus unterschiedlichen Quellen lassen sich zudem verknüpfen.


    Auch hier habe ich kein Problem, da ich genau andersherum denke. Endlich kein Gefrickel und manuelles Abgleichen unterschiedlicher Geräte. Ich habe überall (!) dieselben Kontakte. Auf meinem Handy, auf meinem Tablet, auf meinem PC und sogar in meinem Festnetz-Telefon.


    Den Luxus lasse ich mir sogar rund 5 Euro im Monat kosten – für einen gehosteten Exchange-Server. Ich bin dankbar, dass man den mittlerweile für so schmales Geld bekommt. Noch vor ein paar Jahren hatte ich ernsthaft in Erwägung gezogen, mir einen eigenen daheim hinzustellen, da ausnahmslos alle anderen Lösungen zum geräteübergreifenden Abgleich von Mail, Kontakten und Terminen einfach unbrauchbar sind.


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    - Navigieren aus den Kontakten geht IMMER zuerst über Bing. Selbst dann, wenn die lokalen Karten auf dem Handy liegen. Schon wieder versucht Microsoft meine Daten abzugreifen. Ich empfinde das als frech. Wenn ich mich einer kapitalistischen, seelenlosen Datenkrake ausliefern wollte, dann könnte ich zu iOS wechseln.

    Was ein gequirlter Schwachsinn, sorry!


    Die Adress-Suche lief schon bei Symbian online, um das Suchergebnis zu verbessern. Denn so lange du keine festen Datenfelder hast, ist eine Volltext-Datenbanksuche nicht so einfach.


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    - Was mich auch tierisch nervt ist, dass man die Livekacheln teilweise nicht abschalten kann. Wenn man zum Beispiel Ordner anlegt (mittels gruppieren auf dem Startbildschirm), dann wird ein Livetile erstellt, das permanent in Bewegung ist. Man kann das nicht abschalten. Mal unter uns: wer hat sich denn den Schw...sinn ausgedacht? Waarum sollte ich als geistig gesunder Mensch ein Interesse daran haben, einen Ordner zu beobachten der ständig die Darstellung wechselt?

    Ich bin einer dieser geistig gesunden Menschen, die daran Interesse haben. Denn nur so kannst du die Live-Tile der in einer Gruppe versteckten Kacheln sehen. Und wenn dich das stört, dann verkleinere die Gruppen-Kachel einfach, dann zeigt sie nur die ersten vier an – ohne sich zu bewegen.


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    Aber insgesamt ist dieses Konzept mit den umklappenden Kacheln leider eine klare Einbuße an Nutzbarkeit.

    Was für eine "Einbuße"? Die Live-Tiles sind eine der besten Ideen überhaupt. Ob und welche Informationen auf der "Rückseite" angezeigt werden, obliegt dem jeweiligen App-Entwickler.
    Ich finde es super, dass z.B. die Wetter-App abwechselnd die aktuelle Wetterlage und die Vorhersage anzeigt. So kann man den Platz gut nutzen.


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    - Der Windows store ist unbrauchbar. Hallooo? Ich dachte eigentlich, im mMutterland des Kapitalismus hätte man begriffen, dass man dem Kunden das Einkaufen leicht machen sollte? Ich habe keine Wunschliste im App store, die "Ähnliche Apps"-Sektion spuckt zu viel Unsinn aus, suchen kann man fast gar nicht. Es gibt ja nicht mal eine Möglicheit, von einer installierten App zum entsprechenden Store-Angebot zu springen oder eine Liste der "Installierten Apps" habe ich auch nicht gefunden.

    Was versprichst du dir von einer "Wunschliste"? Verstehe ich nicht.


    Und was die Übersicht betrifft ... naja. Also im Play-Store finde ich auch nix.

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    Es gibt ja nicht mal eine Möglicheit, von einer installierten App zum entsprechenden Store-Angebot zu springen oder eine Liste der "Installierten Apps" habe ich auch nicht gefunden.

    Store / ... / "Meine Apps" oder "Downloads"

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    Original geschrieben von digi1
    Gibt es elektr. Thermostate, welche unabhängig von der Temperatur den Kreislauf ein wenig offen halten? Oder kann ich denen eine falsche Endposition vortäuschen?

    Wenn du immer ein klitzekleinwenig Durchfluss haben möchtest, so dass der Heizkörper nicht eiskalt ist, dann brauchst du überhaupt kein Thermostat, sondern einen festen Hahn.


    Am allereinfachsten kannst du das bewerkstelligen, indem du dein Thermostat am Zulauf komplett abschraubst, dann beim Ablauf die Schraubkappe runter drehst und den Sperrhahn mit einem Imbus-Schlüssel so weit schließt, dass halt nur noch ein bisschen durch zischt.



    Fertig.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    das schreibt jemand, der es ungerecht findet, dass die reichsten, die größte last im lande tragen :confused:

    Stimmt. Denn im Gegensatz zu dir neide ich diesen Menschen ihr Einkommen nicht. ;)


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    facharbeiter können nicht durch billiglöhner ersetzt werden. jeder durch zwei/drei 400€ jobs ersetzt werden kann, ist alles andere als ein facharbeiter.

    Ob jemand einen Billiglohn bekommt, sagt nichts über seine fachliche Qualifikation aus.


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    davon ab ist mir das nicht egal, dein vorschlag ist aber keine lösung.

    Weil?


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    diese "subventionen" wie du sie nennst, wurden gerade aus sozialen gesichtspunkten eingeführt.

    Na logisch. Die Symptome zu behandeln, ist ja auch viel leichter, als das eigentliche Problem zu bekämpfen. Denn letzteres lässt sich nur langfristig angehen. Aber so lange die Politik nur in Legislaturperioden denkt, kann man so etwas nicht erwarten.


    Wenn du einem verarmten Alkoholiker den Schnaps wegnimmst, wird er dich verachten. Gibst du ihm Geld, wird er dich lieben.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    scheinbar, dann haben wir ja was gemeinsam :D

    Ich glaube nicht, dass wir irgend etwas gemeinsam hätten.


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    denn letztlich ist es total egal, ob die "oberen 10%" die hauptlast tragen durch hohe steuersätze und damit mit ihren vielen steuern die "niedriglöhne subventionieren" oder dadurch dass sie den niedriglöhnern höhere löhne zahlen, wodurch niemand mehr "niedriglöhne subventionieren" muss.

    Wie kommst du darauf, dass es sich bei einer Person mit hohem Einkommen automatisch um einen Arbeitgeber handelt, der Niedriglöhner beschäftigt?


    Zitat

    entscheidend ist, was im geldbeutel bleibt. ob obere 10% oder nicht.

    Wieso schreibst du nicht offen und ehrlich, dass es dir egal ist, was andere verdienen, wenn du nur möglichst viel bekommst – völlig gleich auf wessen Kosten?


    Dir ist es also egal, ob Facharbeiter gekündigt werden, um sie durch Billiglöhner zu ersetzen.


    Jeder hat einen Anspruch darauf, einen gerechten Lohn zu erhalten. Doch so lange es marktverzerrende Subventionen gibt, ist dies nicht möglich.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    man kann hier auch nicht von "subvention von niedriglohnjobs" sprechen.

    Doch kann man, denn es ist nichts anderes.


    Wenn es für einen Arbeitgeber finanziell lukrativer ist, die Vollzeitstelle zu streichen und dafür zwei Teilzeitstellen auf 400-Euro-Basis einzurichten, dann ist das nichts anderes als eine staatliche Förderung des Niedriglohnbereichs.


    Von den Aufstockern will ich erst gar nicht anfangen. Hier wird der Arbeitgeber ja regelrecht dazu ermutigt, Hungerlöhne zu zahlen – der Rest kommt vom Amt.


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    das system ist so, weil es sich sonst für niedriglöhner noch weniger rentieren würde, arbeiten zu gehen.... dann hätten wir noch ganz andere probleme.

    Denk das bitte mal vorurteilsfrei weiter.


    Wenn es sich für den Niedriglöhner nicht lohnt, arbeiten zu gehen, weil nach den Abzügen nichts übrig bleibt, dann ist es auch sein gutes Recht, diese Arbeitsstelle nicht anzunehmen. Und da der steuerliche Rahmen ja für alle gilt, wird der Arbeitgeber es schwer haben, diese Stelle zu diesem Niedriglohn zu besetzen. Folglich muss er finanziell eine Schippe drauf legen. Das nennt man schlicht Marktwirtschaft.


    Aber dieser Fall tritt bei unserem Subventionssystem nicht ein. Der Arbeitgeber bekommt seine Billiglöhner, die wiederum werden steuer-/abgabenbegünstig, und/oder erhalten Zuschüsse, und/oder werden von der Arbeitsagentur "gezwungen", diesen Job anzunehmen.


    Wenn es dieses Zuschuss- und Zwangssystem nicht gäbe, dann müssten die Arbeitgeber den Arbeitnehmern schlicht Geld bieten, um diese Scheißjobs zu machen – und zwar so viel, dass irgend einer sich dazu herablässt, das Angebot anzunehmen.


    Wir brauchen eigentlich keinen Mindestlohn. Wenn man alle Subventionen und Zwangsmaßnahmen abschafft, reguliert sich das von selbst. Die unterste Marke ist ALG2. Wenn ein Arbeitgeber jemanden einstellen möchte, dann muss er mehr bieten. Ansonsten bleibt der ALG2ler zu Hause – und das völlig zu Recht.


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    davon ab und nur nebenbei: jemanden mit 1 mio. p.a. tun 60% steuer weit weniger weh als jemand anderen 30% von 20k p.a.

    Du weißt aber schon, dass die oberen 10% der Einkommenssteuerpflichtigen für über 50% der Einkommenssteuereinnahmen sorgen?


    Was bitte hat das mit Gerechtigkeit zu tun?


    Das geht ja noch viel weiter: Nehmen wir mal die vielgeschundene Friseurin im tiefen Osten, die für 3,50 Euro pro Stunde schuftet. Das Geld reicht hinten und vorne nicht, sie bekommt Wohngeld, Aufstockung, oder was auch immer. Ihre Steuer- und Abgabebelastung ist nahe Null.


    So.


    Aber dank der 3,50-Euro-Arbeitssklavin kann der Friseurladen den Herrenhaarschnitt für 7 Euro anbieten.


    In einem normalen Friseurladen mit normalen Gehältern kostet sowas um die 15 Euro. Die 8 Euro, die man bei dem Ost-Friseur spart, kommen direkt vom Steuer- und Beitragszahler. Denn nur aufgrund der Billiglohnarbeitskraft ist dieser Endkundenpreis machbar.


    Und nun frage ich dich, warum der Steuer- und Beitragszahler den Haarschnitt der Kunden dieses Friseurladens subventionieren soll.


    Das lässt sich beliebig fortsetzen. Im Ersten kam ja auch mal eine Reportage darüber, dass selbst Daimler über Werkvertragskonstruktionen Billiglöhner beschäftigt. Also findet auch hier die Produktion von Oberklassefahrzeugen mit Zuschüssen durch den Steuer- und Beitragszahler statt.


    Wäre es nicht sinnvoller, diese versteckten Subventionen alle abzuschaffen und das Geld für Dinge einzusetzen, die den Menschen direkt etwas bringen? Wie z.B. kostenloser ÖPNV, bessere Schulen, usw.